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Die Ritter der vierzig Inseln: Roman
 
 

Die Ritter der vierzig Inseln: Roman [Kindle Edition]

Sergej Lukianenko , Matthias Dondl
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er schreibt und schreibt und wird immer besser: Der russische Autoren-Star Sergej Lukianenko landete mit Wächter der Nacht einen Volltreffer und seitdem verkaufen sich seine Bücher, egal ob Science-Fiction wie Spektrum oder Jugendbücher wie Das Schlangenschwert wie warme Brötchen am Sonntagmorgen. Zu Recht; und auch sein neuester Wurf ist ein gelungenes und fesselndes Lesevergnügen: Die Ritter der vierzig Inseln birgt Abenteuer, Geheimnis und Action - rein russisch, rein Lukianenko.

Die Geschichte ist ebenso einfach wie genial: Dima lebt in einer russischen Kleinstadt, bis er sich für ein Zeitungsbild zu Verfügung stellt - mit dem Klicken des Auslösers findet er sich plötzlich auf einer von vierzig Inseln im Nirgendwo wieder. Schnell stellt er fest, dass auf jeder Insel eine Burg steht und deren Wachtürme von Insel zu Insel mit Hängebrücken verbunden sind. Auch auf den anderen Inseln sind Jungen wie er auf dieselbe Art und Weise gelandet. Doch anstatt sich gegenseitig zu helfen, beginnen sich die Jungs auf den Brücken mit Schwertern zu bekriegen, denn: Nur wer zuletzt über alle Inseln herrscht, kommt zurück zur Erde.

Erstaunlich, wie Lukianenko es immer wieder schafft, am amerikanischen Mainstream vorbei mitten ins Bedürfnisherz der Leser zu schreiben. Die Ritter der vierzig Inseln ist Jugendbuch und Erwachsenen-Fantasy, Herr der Fliegen der Neuzeit und cleverer Rollenspiel-Roman in einem. Rein russisch, rein Lukianenko. Wolfgang Treß

Pressestimmen

„Sergej Lukianenko ist der neue Star der fantastischen Literatur!“

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Sergej Lukianenko
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die jugendlichen Protagonisten des Romans wurden allesamt in einen Kosmos aus vierzig Inseln gebeamt, jede über jeweils drei Brücken mit Nachbarinseln verbunden. Dass niemand auf den Inseln älter als achtzehn ist, hat einen einfachen Grund: Lange überlebt man nicht in der extrem kriegerischen Gesellschaft, in der die Freiheit nur dem versprochen wird, der es schafft, alle vierzig Inseln zu erobern. Von Anfang an ist nicht nur die allmähliche Aufklärung der Geheimnisse dieser Welt spannend, sondern vor allem die Versuche der Bewohner, ihre Gesetze zu biegen. Statt sich weiter gegenseitig umzubringen, wie es die Erschaffer der Inselwelt von ihnen verlangen, versuchen sie es mit Allianzen und Diplomatie. Die Schwierigkeiten, auf die sie dabei in diesem kleinen Kosmos stoßen, sind eine nette Allegorie auf unsere eigene Gesellschaft. Hier wie dort werden Demokratie, Kommunismus und Diktatur ausprobiert.
So gern ich das Buch bis kurz vor Schluss gelesen habe, die Auflösung fand ich dann doch etwas unbefriedigend - deshalb gibt es in meiner Wertung nur vier Sterne. Trotzdem ein empfehlenswertes Leseerlebnis!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzweilig und fesselnd 12. März 2009
Von ~DR
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich ärgere mich immer in den Buchhandlungen, wenn Science Fiction und Fantasy in ein Regal gepackt wird - hey wo gibt es denn da Überschneidungen? Bei der neusten Veröffentlichung von Lukianenko handelt es sich um einen ebensolchen Zwitter. Vielmehr noch, kurzweilig wie ein Essay, irgendwie auch märchenhaft kommt die Geschichte ins Rollen, in der der 12-jährige Dima plötzlich auf der "Insel der scharlachroten Burg" mit seinen Weggefährten lebt. Die Jungs und Mädels wissen alle nicht, warum und wieso sie hier sind - es ist wird ihnen allerdings in Aussicht gestellt, zur Erde in ihr Leben zurück zukehren, sobald sie alle 40 Inseln erobert haben. Das ist die einfache aber feine Spielregel aus der sich nun die Story entwickelt: 40 Inseln mit je 10-12 Kindern unterschiedlichster Nationen - und jede Insel ist durch drei Brücken mit drei Nachbarinseln verbunden. Woher stammen die Inseln? Hier strickt Lukianenko ein wenig SciFi um die tapfer kämpfenden Junior-Ritter und fertig ist der einfache, aber orgineller Plot mit vielen überraschenden, frischen Wendungen und einem beinah philosophischen Ende. Schade nur, dass das Buch so schnell vorbei war.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine isolierte Gruppe von Heranwachsenden als Spiegel der Gesellschaft ist spätestens seit Goldings 'Herr der Fliegen' ein klassisches Romanmotiv.

Ich hoffe, dass 'Die Ritter der Vierzig Inseln' den Mittelstufen-Klassiger Goldings mittelfristig ablösen wird: Goldings Roman ist verkopft, verkünstelt, und sperrig - sprachlich und in seinen Innenansichten weit entfernt von jugendlichen Lesern. Lukianenkos Buch ist bei mindestens gleichem Anspruch sprachlich besser zugänglich, die Charaktere sind glaubwürdig und unpräziös angelegt, der Spannungsbogen ist besser konstruiert.

Der 14-jährige Dima wird auf eine ausschliesslich von Kindern und Jugendlichen bewohnten Insel versetzt; eine von 40 Inseln, die untereinander in einem künstlich geschaffenen Kriegszustand, dem 'Grossen Spiel' stehen. Von Beginn an ist klar, dass es sich um eine Versuchsanordnung von Ausserirdischen handelt, womit im Folgenden die Gesellschaftliche Dynamik in den Fokus rückt. Nach Versuchen, das Spiel innerhalb der Regel zu gewinnen, entdecken die Jugendlichen, dass Sie nur eine Abfolge von Bündnissen, Entdeckermut,Verrat, Gewalt und Verzweiflung wiederholen, die bereits seit Jahrzehnten zyklisch abläuft. Am Ende gelingt es der Gruppe um Dima auszubrechen, indem sie einen Weg finden die Ausserirdischen direkt anzugreifen.

Das Buch ist stilistisch ein Jugendbuch, die Geschichte ist linear, mit einer überschaubaren Anzahl von Hauptcharakteren. Die Sprache ist lebendig, die Handlung durch Aktion bestimmt, die Gewaltdarstellungen sind keineswegs zu drastisch.

Lukianenko erzählt mit den Mitteln des modernen Romans eine klassische utopische Geschichte in der Tradition der 'Bewohnten Insel' der Strugatzkis oder eben Goldings. Anfang und Ende der Geschichte bilden nur einen Rahmen um den eigentlichen Kern der Geschichte: wie die Kinder auf die Inseln gelangen oder von ihnen entkommen ist nur vordergründig wichtig. Wann kommen die guten und schlechten Seiten in uns zum Vorschein, wie prägen sie die Gesellschaft, wie das Miteinander von Gesellschaften? Insofern geht das Buch über einen Jugendroman hinaus und tut dies umso erfolgreicher, als sich das Buch sehr leichtgängig innerhalb eines Tages lesen lässt. Hier und da bemerkt man allerdings schon, dass es ein 10 Jahre altes Buch ist: heute konstruiert Lukianenko filigraner.

Macht Spass als guter Abenteuerroman für Jugendliche, macht Spass als utopischer Roman - unbedingt empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kein Geniestreich, aber als Schmökerkost okay
Ich bin ja eigentlich ein Lukianenko-Fan, seine erste Bücher habe ich regelrecht gefeiert. In letzter Zeit lässt er ein wenig nach, das merkt man auch hier. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von rreaderr veröffentlicht
Aliens vs. Ritter
Sergej Lukianenkos Fantasy-Roman beginnt sehr nachdenklich:
"Kinder können Krieg gegen Erwachsene führen. Erwachsene führen auch Krieg gegen Kinder. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lisa Narayan veröffentlicht
Wieder ein vielschichtiges Werk von Lukianenko!
Inhalt:
Als der junge Russe Dima einen Fotografen ein Bild von sich schießen lässt, ahnt er nicht, welch weitreichende Konsequenzen dies für ihn haben wird. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Steffi veröffentlicht
Lukianenko hat in diesem Roman Fantasy und Science-Fiction geschickt...
Der junge Dima wird auf offener Strasse von einem völlig fremden Mann fotografiert und wird auf magische Art und Weise auf eine von vierig Inseln versetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Redaktion BookOla veröffentlicht
Golding reloaded
Die Grundidee dieses Romans ist nicht neu. Bereits 1954 veröffentlichte William Golding seinen Roman "Herr der Fliegen", welcher rasch zum Kultbuch avancierte. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Masumi veröffentlicht
Fesselndes Buch für junge Leser ab ca. 12 Jahren
Dima landet nach einem Ausflug im Park auf einer Insel. Es ist eine von 40 Inseln, die alle von Kindern und Jugendlichen bewohnt werden. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von monice veröffentlicht
Kurzweiliges Fantasyabenteuer nicht nur für Jugendliche
Bei "Die Ritter der Vierzig Inseln" des russischen Autors Sergej Lukianenko (vielen vielleicht durch die "Sternenspiel"-Reihe bekannt) handelt es sich mit knapp 400 Seiten um einen... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Patrick Gelhausen veröffentlicht
Mix aus Herr der Fliegen und Truman Show
Nachdem ich die Wächter-Romane, Trix Solier und andere seiner Bücher gelesen habe, hatte ich deutlich mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Karla Bauer veröffentlicht
Grottenschlecht.....
...bisher das schlechteste Buch was ich von ihm gelesen habe (Wächter Reihe & herr der finsternis & weltenxyz reihe). Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Bananarama veröffentlicht
Irgendwie nicht so dolle...
Von Lukianenko erwarte ich mir einfach mehr. "Schlangenschwert" oder "Spektrum", sein Ideenreichtum ist bisweilen kaum auszuhalten - doch in diesem Buch probiert er sich bei einer... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von R. Kipferl veröffentlicht
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