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Die Ringe des Saturn: Eine englische Wallfahrt [Taschenbuch]

W.G. Sebald
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Dezember 1997
Einer geht zu Fuß durch die Grafschaft Suffolk, eine spärlich besiedelte Gegend an der englischen Ostküste, und dort findet er, in den Heidelandschaften und abgelegten Küstenorten, die ganze Welt wieder. Überall stößt er auf Spuren vergangener Herrlichkeit und Schande. Den geringfügigen Rest am Wegrand bringt er zum Sprechen. Jeder Stein kündet von märchenhaften und unheimlichen Geschichten...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Preis für alle drei: EUR 29,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 12 (1. Dezember 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596136555
  • ISBN-13: 978-3596136551
  • Größe und/oder Gewicht: 1,9 x 7,6 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.097 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, lebte seit 1970 im ostenglischen Norwich, wo er als Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität lehrte. Er starb 2001 bei einem Autounfall. Im Fischer Taschenbuch Verlag liegen vor die Prosabände »Schwindel. Gefühle«, »Die Ausgewanderten«, »Die Ringe des Saturn« und »Austerlitz« sowie der Nachlassband »Campo Santo«; weiterhin das ›Elementargedicht‹ »Nach der Natur«, die Essaybände »Logis in einem Landhaus« und »Luftkrieg und Literatur« sowie die beiden Bände zur österreichischen Literatur »Unheimliche Heimat« und »Die Beschreibung des Unglücks«. Über W. G. Sebald und sein Schreiben gibt Auskunft der Band »›Auf ungeheuer dünnem Eis.‹ Gespräche 1971 bis 2001«.

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5.0 von 5 Sternen Ein bedrückender Streifzug durch die Zerstörung 29. März 2005
Format:Taschenbuch
W.G. Sebalds im Hochsommer durch den Nordosten Englands streifender Erzähler hebt am Wegesrand gefundene Geschichten von Menschen, Bauwerken und Landstrichen auf und betrachtet sie mit einer fast krankhaften Detailgenauigkeit und Schonungslosigkeit. Fast alle handeln sie von enttäuschten Hoffnungen, von Zerstörung, von monumentalem Irsinn. In Sebalds bedächtiger Sprache, die sich mit beeindruckender Unbeirrbarkeit jeglicher Laxheit, Verkürzung und Schnoddrigkeit enthält, durchwirkt er geschichtlich Verbürgtes mit Erdachtem oder nachfühlender Spekulation, streut Abbildungen und alte Photographien in den Text, knüpft Assoziationen an Fundstücke, so als spiegelte sich alles in allem. Die Wirkung ist unbeschreiblich. Die auch dem Leser in Bruchstücken bekannten geschichtlichen Fakten werden so magisch verwandelt und erhalten bekommen eine irreal-mythische Tiefe, die Fiktion hingegen bekommt den Anschein von Geschichte.
Hinter dieser Methode, den Leser durch das Changieren zwischen den Ebenen zu verunsichern, verbirgt sich natürlich Humor, aber er tritt eben nur auf diese sehr textferne Weise, in der Wechselbeziehung zwischen Autor und Leser auf. Aus dem Text selbst spricht ein tiefes Pathos. Das vehemente Erinnern, das Aufheben und Behalten von Geschichten, ist hier eine wütende Rebellion gegen das menschliche Vergessen und gegen die Zerstörung, ist auch Trauer über die Flüchtigkeit menschlicher Illusionen und Träume, ist der Schmerz über so viel sinnlosen Schmerz. Dieses Buch ist also schwere Kost, und die ganze Stimmung findet sich im Bild des verlassenen Küstenortes, auf dessen Amüsiermeile sich niemand mehr amüsiert, der in der flirrenden, schwülen Hitze steht und schweigt.
W.G.
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62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sog der Erinnerung 17. Dezember 2001
Von ulrichm15
Format:Taschenbuch
W. G. Sebald wandert durch Ostengland und berichtet von seinen Begegnungen und Gedanken. Er betreibt intensive Spurensuche: alte Ortschaften, Landsitze, literarische Spuren, lebende und verstorbene Menschen. Sein Blick verengt sich oft auf wichtige Momente und das sprechende Detail. Ebensooft weitet sich sein Blick auf weite Zeiträume und großräumige Zusammenhänge. Durch diesen extremen Zoomeffekt und Sebalds unnachahmliche Sprache, die oft mehr andeutet als direkt ausspricht, entsteht ein Sog, der den Leser tief in seine Welt hineinzieht.
Sebalds Liebe gehört der Tapferkeit und Beharrlichkeit, mit der Menschen ihr Leben leben, auch wenn sie nach oberflächlichen Kriterien gescheitert sind. Auf lange Sicht scheitert ohnehin alles, was dem Vergessen anheimfällt. Für Sebald ist es aber entscheidend wichtig, den Spuren des Vergangenen nachzugehen und das Leben von vergessenen und verkannten Menschen für einen Moment in seinen Büchern aufleuchten zu lassen.
Heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass W. G. Sebald bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Jetzt liegt es an uns, die Erinnerung an ihn wachzuhalten, seine Bücher zu lesen und dabei zu lernen, was es heißt, Mensch zu sein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wanderung durch Innenwelten 22. Mai 2012
Von Diethelm Thom TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Es zieht den Sprecher/Autor nach Suffolk in England, nach seiner Beschreibung einem gottverlassenen, einsamen Stück Erde, das er durchwandert. Hier findet er offenbar die landschaftlichen Entsprechungen für sein Lebensgefühl und seine Auffassung von der Geschichte der Menschen. Die besteht nämlich für ihn in erster Linie aus "Kalamitäten" (350), die rastlose Tätigkeit der Menschen sieht er regelmäßig enden in Katastrophen, unvorstellbarer Grausamkeit und Zerstörung. So wird das Wandern in der Heide von Dunwich zu einem Herumirren, das "beängstigend und grauenvoll" (205) ist. Er trifft andere einsame Einzelne, Sonderlinge. Die Schilderungen geraten immer wieder ins Surrealistische, Unheimliche. Sebalds Menschen sitzen seit Ewigkeiten als Fischer in primitiven Schutzzelten am Strand, wortlos, kommunikationslos und starren aufs Meer oder ebenso als alte Seefahrer regungslos im "Reading Room" von Southwold mit Blick aufs Meer oder als die letzten Überlebenden des unglücklichen Adelsgeschlechts der FitzGeralds, die sich wie Schlafwandler in ihren dick verstaubten Interieurs bewegen. Die Orte und die Zeiten verwirbeln sich, die Gegend bei Dunwich kommt dem Wanderer so leer und einsam vor, dass "er kaum zu sagen vermöchte, ob er an der Küste der Nordsee sich befindet oder nicht vielleicht am Ufer des Kaspischen Meers oder am Golf von Lian-tung." (187). Die Vergangenheit existiert "bloß als Erinnerung", die Zukunft nur als "Furcht und Hoffnung" (186). Und während er sich mehr im Vergangenen als im Gegenwärtigen bewegt, ergeben sich für ihn immer wieder die rätselhaftesten Zusammenhänge, Korrespondenzen, die ihn faszinieren, aber auch verwirren. Lesen Sie weiter... ›
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