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Die Revolution entlässt ihre Kinder Gebundene Ausgabe – 1960


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 565 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann Lesering (1960)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0000BKWXT
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911.240 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Wolfgang Leonhards 1954 erstmals erschienenes Buch Die Revolution entläßt ihre Kinder, ist längst zu einem Klassiker der Kommunismusforschung avanciert. Zu Recht, denn auch nach 45 Jahren hat es nichts von seiner Aktualität und Brillanz verloren.

Wer die inneren Funktionsmechanismen des Stalinismus verstehen will, kommt an Leonhards Buch nicht vorbei. Doch was macht das Besondere seiner Arbeit aus? Der Autor genießt einen entscheidenden Vorteil bei der Analyse des Stalinismus: Die Erfahrungen eines zehnjährigen Lebens in der Sowjetunion und der vierjährigen Tätigkeit als Funktionär im zentralen Apparat der SED-Führung.

1935 nach Moskau emigriert, erlebte Leonhard die große stalinistische Säuberung der Jahre 1936 bis 1938 und wurde ab 1942 auf der Schule der Kommunistischen Internationale zum Funktionär ausgebildet. Im Mai 1945 kehrte er zusammen mit Walter Ulbricht nach Deutschland zurück. Bis zu seiner überraschenden Flucht nach Jugoslawien im März 1949 war er im Zentralkomitee der KPD/SED mit der ideologischen Schulung der Parteifunktionäre betraut. In dieser Funktion lernte Leonhard viele der damaligen Repräsentanten der sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR persönlich kennen.

Es ist diese intime Kenntnis der inneren Mechanismen des Systems: Die Möglichkeit, sich in die Menschen der kommunistischen Welt hineinzudenken und die Fähigkeit, die für viele so rätselhafte ideologische Wortklauberei entziffern zu können, die sein Werk auszeichnen. Vieles, was dem Außenstehenden oft so unwahrscheinlich anmutet, erscheint dem früheren Funktionär "von drüben" wie ein offenes Buch.

Diese Kenntnisse befähigen Leonhard, die Entwicklungen in der kommunistischen Welt objektiv zu analysieren. "Gleichermaßen entfernt von primitivem Antikommunismus und den Haßgefühlen, aber auch von Schönfärberei und Illusionen", wie er 1990 anläßlich der Neuauflage von Die Revolution entläßt ihre Kinder schrieb. Es ist dieser unverfälschte Blick eines Insiders, der dem Buch jenes Maß an Authentizität und Glaubwürdigkeit verleiht, das es bis heute auszeichnet. --Stephan Fingerle -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Revolution entlässt ihre Kinder
OA 1955Form Autobiografisches Sachbuch Bereich Politik
In Die Revolution entlässt ihre Kinder beschreibt Wolfgang Leonhard die Geschichte der sozialistischen Revolution in Russland, die zuerst ihre Väter »auffraß« und dann ihre Kinder in die Ratlosigkeit entließ. Durch den autobiografischen Bezug ist das Buch in erster Linie die Geschichte heranwachsender Emigrantenkinder in der Sowjetunion, die später zentrale Funktionen in Ostdeutschland übernehmen sollten.
Aufbau: Das Werk ist streng chronologisch aufgebaut und gegliedert. Jedes der neun Kapitel umfasst einen deutlich abgegrenzten Lebensabschnitt Leonhards. Obwohl aus der Erinnerung geschrieben, benutzt der Autor auch bei sehr lange zurückliegenden Ereignissen stets die direkte Rede, wodurch das Buch über weite Strecken fast wie ein Roman wirkt.
Inhalt: Leonhard schildert seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen in der Sowjetunion von dem Zeitpunkt an, als er 1935 mit seiner Mutter die finnisch-sowjetische Grenze bei Leningrad überschritt, bis zu dem Tag im Frühjahr 1949, an dem er nach seiner Flucht in Belgrad ankam. Das Buch wird dadurch zur Entwicklungsgeschichte des jungen Wolfgang Leonhard, indem es zunächst das Kind beschreibt, das in eine ihm fremde Welt kommt. Dabei zeigt es, wie selbst die Kinder der deutschen Emigranten in die politisch-ideologischen Strukturen der Sowjetunion eingebunden wurden. Andere herausragende Schilderungen befassen sich mit den stalinistischen Säuberungen und der damit einhergehenden latenten Angst, die selbst die Welt der Schulkinder dominierte. Ein weiteres Schlüsselereignis war die »Kritik und Selbstkritik«. Die Furcht vor dieser erniedrigenden Prozedur verwandelte die Studenten bald in ernste »ein jedes Wort abwägende Parteifunktionäre«. Prägend für Leonhard waren auch die Auftritte der zehnköpfigen »Gruppe Ulbricht« in Berlin, die Anfang Mai 1945 daranging, eine von Kommunisten kontrollierte Verwaltung aufzubauen. Allmählich nahmen in Leonhard die »politischen Bauchschmerzen« zu, wie die Funktionäre auf einsamen Waldspaziergängen insgeheim ihre Zweifel über die wachsende Kluft zwischen marxistischer Theorie und stalinistischer Praxis bezeichneten. Das Wiedersehen mit seiner Mutter, die zwölf Jahre in einem Arbeitslager verbracht hatte, und der »Bannfluch« des Kreml gegen die jugoslawischen Kommunisten unter Josip Tito (1892–1980) waren schließlich die letzten Auslöser für Leonhards Flucht in den Westen.
Wirkung: Obwohl das Buch in erster Linie persönliches Erleben widerspiegelt, ist es doch weit mehr als ein Erinnerungsbuch. Es bietet Einblicke in das Leben und die Geschichte der deutschen Kommunisten vor und während des Zweiten Weltkriegs in Moskau sowie in der sowjetischen Besatzungszone. Dieser bewegende und authentische Bericht wurde in kurzer Zeit ein großer Bucherfolg und alleine in Deutschland 600 000-mal verkauft sowie in zehn Fremdsprachen übersetzt. P. B. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
September 2001 - ich bin zu Besuch bei amerikanischen Freunden in New York. Hier ist nach den Anschlägen der Teufel los...
Wir sind gedrückter Stimmung und verlassen abends nicht mehr das Haus. Da fällt mir im Bücherregal "Die Revolution entlässt ihre Kinder" auf, ich beginne zu lesen und lege das Buch erst im Morgengrauen aus der Hand. Ich musste wohl bis in die Staaten reisen, um es endlich kennenzulernen.
Für Interessenten der jüngeren deutschen Geschichte, besonders der unmittelbaren Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg, aber auch für das dunkle Kapitel Stalins Säuberungen und die Machtgier von Ulbricht und Co. ist Leonhards Buch natürlich ein MUSS. Es nimmt sich wie ein Thriller, spannend ohne Effekthascherei, aber auch ohnmächtig manchmal, wenn man den Irrungen junger Menschen folgt, die auszogen, alles besser zu machen und selbst missbraucht und betrogen wurden. Wie hält eine Jugend das aus, die erst in Hitlerjugend und BDM dem falschen Propheten folgte oder als Komsomolze und Jungkommunist nun abermals betrogen, missbraucht und benutzt wird? Leonhard zeigt das mit all seinen menschlichen Schwächen. Wie sein Glauben an die Sache ins Wanken gerät, die inneren Kämpfe und Selbstzweifel machen ihn auf seinen Wegen, die schließlich bis nach Jugoslawien führen, auf eine ganz besondere Art sympathisch. Es ist ein sehr persönliches Werk, auch wenn man leider nichts über den Vater erfährt.
"Die Revolution entlässt ihre Kinder" sollte Pflichtlektüre an deutschen Schulen werden.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "simondavid" am 7. Mai 2003
Format: Taschenbuch
Wolfgang Leonhard war ein Insider der Macht. Er gehörte als junger mann zur "Gruppe Ulbricht", die 1945 den Auftrag erhielt, die Verwaltung in der SBZ aufzubauen. Später, nach seiner Flucht hatte er Glück, nicht verschleppt zu werden, sie es in den Fünfzigern gängige Praxis war.
"Die Revolution entlässt ihre Kinder" ist ein Klassiker der Zeitgeschichte, der Leser erhält einen genauen Einblick in das typische Leben und Lernen eines Exilanten in der Sowjetunion, den Aufstieg eines jungen Genossen in der Exil-KPD bis in die Gruppe Ulbricht und die Motive für die Flucht.
Der Blick hinter die Kulissen wird nicht durch einen öden Schreibstiel erkauft, vielmehr ist Leonhards Buch sehr gut lesbar. Allein die Darstellung seiner abenteuerlichen Flucht ist den Kaufpreis wert!
Für jeden an der Zeitgeschichte interessierten ist dieser Klassiker ein Muss!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. Juli 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Für alle, die sich mit den Begriffen Sozialismus, Kommunismus und Stalinismus auseinandersetzen ist dieses Buch ein Muß. In einer einzigartig lebendigen Art und Weise beschreibt Leonhard seine Leben in der Sowjetunion nach der Flucht aus Deutschland, seine Ausbildung zum linientreuen Funktionär an der KOMINTERN - Schule und seinen Einsatz als Funktionär in der "Gruppe Ulbricht".
Wolfgng Leonhard schildert die langsame Wandlung vom linientreuen Funktionär und Parteigenossen zu einem Funktionär mit schweren "politischen Bauchschmerzen", der schließlich ganz mit dem System bricht.
Ich hatte das Glück im Jahr 2003 selbst an einem Vortrag von Wolfgang Leonhardt zum 17. Juni 1953 teilzunehmen: So lebendig und spannend seine Schreibweise ist, so belebend und ausdrucksstark ist auch seine Sprache!
Wolfgang Leonhard ist einer der Wenigen, die "wirkich was zu sagen haben".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Philipp am 30. Juli 2002
Format: Gebundene Ausgabe
, die ich bisher zum Thema Sowjetunion und DDR gelesen habe. Es ist sehr interessant geschrieben und vermittelt einem zum Großteil das Lesevergnügen einer ausgedachten Geschichte. - Wobei man sehr fantasievoll sein müsste um sich diese Geschichte ausgedacht zu haben. Das aufregende, aber mit Sicherheit sehr dramatische Leben des Wolgang Leonhards, an dem er den Leser teilhaben lässt. Das Buch stellt wichtige Fakten klar und ist trotzdem leicht zu lesen, selbst für einen Jugendlichen, wie ich es bin.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Juni 2000
Format: Taschenbuch
Wolfgang Leonhard hat 10 Jahre in der Sowjetunion gelebt. Von einem begeisterten "Anhänger" der kommunistischen Idee wandelt er sich zu einem entschiedenen Kritiker des Stalinismus.
Er beschreibt authentisch die Situation in der Sowjetunion während der "Säuberungen", der Deportationen in den Osten und das Orwellsche "gleicher als gleich" während des Krieges zwischen Funktionären und einfachen Flüchtlingen. Dann erlebt er das Ende des Krieges mit der Gruppe Ulbricht - und bricht schließlich mit den halsstarren Dogmatikern. Unter ihm werden Probleme deutlich, die heutige Reportagen und Erinnerungen nicht mehr glaubhaft vermitteln können. Er beschreibt alles: von der Freiheit und Größe der Sowjetunion bis hin zu deren Perfidie und brutalen Obrigkeit.
Ein Buch, dass, wenn auch keine objektive Geschichtsschreibung, so doch ein äußerst wichtiges Zeitdokument ist und an das noch so viele Memoiren alter Politbüro-Funktionäre nicht herankommen würden, dass sich aber auch angenehm von Büchern aus westlicher Richtung unterscheidet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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