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Die Reliquie Broschiert – 1997


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Produktinformation

  • Broschiert: 293 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374666005X
  • ISBN-13: 978-3746660059
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 484.528 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Riotgun am 21. Januar 2008
Format: Broschiert
José Maria Eco de Queiroz gilt als einer der einflussreichsten Dichter Portugals und zu seinem literarischen Schaffen zählen zwar nur einige Romane, die ihm aber nichtsdestotrotz das Etikett des portugiesischen Balzac einbrachten. In seinem Roman 'Die Reliquie' aus dem Jahre 1887, prädominiert der beißend ironische und satirische Ton und im Zentrum des Romans steht der Anti-Held Teodorico Raposo.

Dabei ist der Name Programm. Raposo ist das portugiesische Wort für den Fuchs und genauso gerissen verhält sich der Waise, der in jungen Jahren in die Obhut seiner vermögenden Tante Titi gegeben wird. Die Frömmlerin zeichnet sich nicht nur durch einen fast schon fanatischen Gottesglauben und ein grenzenloses Misstrauen gegenüber allem Menschlichen aus, sie ist eine regelrechte Pest für den armen Teodorico. Jahrelang betet der Heuchler Rosenkränze herunter, sagt (zumindest offiziell) den sehr irdischen Freuden des Fleisches ab, um die Gunst der Tante zu erhalten und in den Genuss der satten Erbschaft zu gelangen. Gleichwohl er alle Messen besucht, Theologie studiert hat und sich alle Mühe gibt, seine Abneigung zu verbergen, schickt ihn die Tante auf eine letzte große Prüfung. Er soll eine Pilgerfahrt ins heilige Land nach Jerusalem unternehmen und der greisen Frau eine Reliquie mitbringen.

Dem Leser wird die Wahl nicht einfach gemacht, wer ist denn nun das größere Ekel in diesem Roman? Ist es der Hochstapler, der zuweilen als schmieriger Hedonist und Lebemann, zugleich aber auch als unterdrückte Seele charakterisiert wird?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. Juni 2005
Format: Broschiert
Eca de Queiroz ist zweifellos einer meiner Lieblingsautoren - und "die Reliquie" sicherlich einer seiner besten Romane. Der Neffe einer bigotten, verbitterten alten Dame spielt den strenggläubigen und asketischen Katholiken um an ihr üppiges Erbe heranzukommen. Letztendlich bricht er zu einer Pilgerreise ins heilige Land auf um dort unter anderem eine Reliquie für die alte Tante mitzubringen. Ob es ihm gelingt als Erbe eingesetzt zu werden möchte ich hier nicht verraten, allerdings dass das Buch eine herrliche Kritik an (katholischer) Doppelmoral und beschränktem und blindem Glauben - jedoch nicht unbedingt am Christentum an sich - ist.
Leo Tolstoi wurde für weniger Exkommuniziert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT am 28. September 2010
Format: Broschiert
Miguel de Unamuno mag als Referenz gelten für den großartigen Roman "Die Reliquie" des José Maria Eça de Queiroz, den er als ein Produkt von "iberischem Sarkasmus hinter der Maske pariserischer Ironie" preist.

Eça de Queiroz (1845 bis 1900) gilt als einer der größten portugiesischen Dichter. Die "Reliquie" hat er 1887 geschrieben, aber sie liest sich heute noch so frisch - und frech - wie damals. Das Buch ist ein Schelmenroman erster Güte, eine Religions- und Gesellschaftssatire und ein herrliches Lesevernügen.

Aber Vorsicht. Hinter der Maske des Spötters, des Hallodri steckt ein zutiefst verunsicherter Mensch. Ein Mensch, der an seinem Nicht-Glauben ebenso leidet wie an seinem Land.

Teodorico Raposo bei seiner bigotten, frömmlerischen Tante, die er zu beerben gedenkt. Dazu bedarf es tiefster Demut, ein Höchstmaß an Frömmigkeit, strengste Einhaltung religiöser Übungen - und eines moralisch einwandfreien Lebens. Für den Lebemann, Erotiker und Nichtsnutz ein schier unmögliches Unterfangen. Eine Pilgerreise ins Heilige Land schließlich soll die Tante von von seiner Erbwürdigkeit überzeugen.

Endlich ist er frei. Er kann seinen erotischen Ambitionen frönen - das Nachthemd einer seiner Geliebten sollte ihm allerdings zum Verhängnis werden - und seiner Spottlust über alles, was den Glauben betrifft, nachkommen. Von Bedeutung auf dieser Reise ist der Reisebgleiter, eine Zufallsbekanntschaft: der deutsche Altertumsforscher Dr. Topsius, ein "Storch mit Goldbrille". Seine penetranten Belehrungen gehen dem areligiösen Pilger schlicht auf den Geist. Trotzdem fühlen sie sich zueinander hingezogen.
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