die romane des franz. schriftstellers jules verne faszinierten damals und sie tun es auch heute noch - er war nicht umsonst einer der ganz großen vorreiter des science fiction genres - somit ist `s auch nicht weiter verwunderlich das eine stattliche anzahl seiner bücher den weg auf die große leinwand gefunden hat.
im jahre 1959 entstand unter der regie von henry levin ein ganz großer klassiker der filmgeschichte - "die reise zum mittelpunkt der erde".
ich habe den streifen bereits als jungspunt im tv gesehen und mußte feststellen : er begeistert mich auch 30 jahre später auf die gleiche art und weise.
mit viel viel liebe zum detail und einzigartigem charme wird hier eine klassische abenteuergeschichte erzählt die von der ersten bis zur letzten minute vortrefflich zu unterhalten vermag.
klar gibts haufenweise logiklöcher - angefangen bei der ständigen helligkeit unter der erde bis hin zum goldanziehendem magnetismus - aber das ist in meinen augen vollkommenst egal , denn der streifen hat einfach das gewisse etwas und gefällt auch trotz , oder gerade wegen dieser eher amüsanten ungereimtheiten.
nebst ente gertrud gibts da auch noch james mason als prof. lindenbrook und den isländischen zehnkämpfer peter ronson als blonden hans ,der im laufe des films genug gelegenheit bekommt seinen 1,94 m großen luxuskörper beeindruckend zur schau zu stellen.
die eigentlichen hauptdarsteller sind in meinen augen jedoch die phantastisch gestalteten szenenbilder , denen man den ideenreichtum und die kreativität ihrer macher zu jeder zeit ansieht.
fazit : einfach klasse !