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Die Reise ans Ende der Welt
 
 
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Die Reise ans Ende der Welt [Gebundene Ausgabe]

Henning Mankell , Angelika Kutsch
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Die schweigsamen Fünfziger

gew. Joel ist fünfzehn und wartet darauf, dass das Leben endlich anfängt. Zusammen mit seinem Vater Samuel lebt er im ungastlichen Norden Schwedens, dort, wo die Einsamkeit der Wälder die Menschen stumm und verschlossen werden lässt. Es ist Ende der fünfziger Jahre, und Joel hat Träume: Er möchte Seemann werden, wie Samuel früher, er möchte nach Afrika, und er möchte endlich seine Mutter kennenlernen. Doch manchmal hat man gerade vor dem, was man sich am meisten wünscht, die grösste Angst. Davon erzählt der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell in seinem Jugendbuch «Die Reise ans Ende der Welt». Mankells Hauptfigur lebt in einer wortkargen Zeit. Die Menschen haben ihre Gefühle fest in ihrem Inneren verschlossen. Nur manchmal, in den vielen Leerstellen der stockenden Dialoge, sind sie plötzlich präsent – ohne viele Worte. – Der letzte Teil von Mankells Joel-Tetralogie ist ein fast schmerzhaft wehmütiges Buch über das Erwachsenwerden in einer Welt, in der nicht erst mit fünfzehn das echte Leben beginnt.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 14.10.1999
"Ein Wunderwerk aus kargen Sätzen" nennt der Reinhard Osteroth den vierten Band von Henning Mankells Joel-Tetralogie. Zwar erscheine die Geschichte auf den ersten Blick möglicherweise übervoll und konstruiert. Mankells Roman setze jedoch auf Komprimierung, überflüssige Worte werden nicht verloren. Osteroth zeigt sich von der Ernsthaftigkeit Mankells beeindruckt: Der Wirkung besonders der letzten 30 Seiten des Buches werde sich kaum jemand entziehen können.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Joel ist fünfzehn, alt genug, um seine Mutter Jenny kennenzulernen. Sie hat ihn verlassen, als er noch ein kleines Kind war. Sein Vater Samuel, ein wortkarger Holzfäller und früherer Seemann, kannte all die Jahre ihre Adresse nicht. Doch plötzlich weiß er, wo sie zu finden ist: in Stockholm. Gemeinsam brechen sie dorthin auf. Es ist eine lange Reise, auf der Joel seiner Vergangenheit ein Stück näher kommt. Das Ende der Reise, an dem er seine Mutter wiedersieht, ist für ihn zugleich ein neuer Anfang. Dies ist der letzte Band der Joel-Tetralogie des schwedischen Erfolgsautors.

Der Verlag über das Buch

»Henning Mankells Entwicklungsroman setzt auf Komprimierung. Der vierte Band seiner Joel-Tetralogie ist ein Wunderwerk aus kargen Sätzen. (...) Die letzten dreißig Seiten dieses Romans – wer da nicht in den Lesesessel gedrückt wird, dem ist nicht zu helfen.« (Die Zeit)

»Diese Bücher haben eine Kraft wie ein unablässig saugender Strudel. Weil Mankell sich meisterhaft darauf versteht, Spannung im Inneren seiner Helden aufzubauen.« (Die Welt)

»Dass Autoren Kriminal- und zugleich Jugendliteratur verfassen, ist gar nicht so selten. Dass einer beide Felder auf gleich hohem Niveau zu beackern vermag, schon seltener. Henning Mankell beweist jedoch in diesen Gattungen eine Klasse, bei der das Urteil ›herausragend‹ wirklich Sinn macht.« (Der Tagesspiegel)

»Mankell hat etwas zu sagen, kann erzählen und findet aufs immer Neue eine einfache, dabei alles andere als simple literarische Sprache, die bestechend schön ist und sofort eine dichte, den Leser in ihren Bann ziehende Atmosphäre schafft.« (DeutschlandRadio) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Autorenportrait

Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden.
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