Meine Buchkritik zum Buch: „Die Reise ans Ende der Welt" von Henning Mankell
(Frithjof Reichel, 13 Jahre, Eningen u. A., Deutschland)
· Handlung: Ich finde das Buch (etwas) langweilig. In der Handlung entsteht keine Spannung: Dass ein Junge seine Mutter sucht, ist meiner Meinung nach nichts Besonderes und sollte nicht der Stoff eines gesamten Buches sein.
Bsp.: Die Szene im Hotel „Rabe" mit dem Bild von der Frau ist viel zu lang geschrieben und dem Leser wird langweilig. (Insgesamt wurden 1,5 Seiten darüber geschrieben)
· Figuren: Die Figuren sind in dem Buch gut beschrieben und man kann sich gut in ihre Lage versetzen. Die Gefühle der Personen sind nach außen gut „sichtbar".
· Sprache: Das Buch ist in einer gut verständlichen Sprache geschrieben. Es lässt sich außerdem durch seine kurzen Sätze gut lesen und verstehen. Da das Buch in Umgangssprache geschrieben ist, spricht es Jugendliche eher an, als ein Buch, das in gehobener Gesellschaftssprache geschrieben ist.
· Erzählstil: Die Erzählperspektive des allwissenden Erzählers passt gut zu dem Buch, da man so mehr über die Gefühle der Personen erfährt, als wenn das Buch beispielsweise von einem „Ich" - Erzähler geschrieben worden wäre.
· Zeit: Die Zeit der Handlung (wann die Geschichte spielt )hätte meiner Meinung nach früher erwähnt werden sollen, da der Leser lange Zeit im Unklaren bleibt.
Es ist gut, dass das Buch chronologisch aufgebaut, also ohne Zeitsprünge ist. So bekommt man einen genauen Eindruck des zeitlichen Ablaufs.
· Titel: Ich finde der Titel des Buches ist etwas unpassend, da es in dem Buch ja um die Suche nach Joels Mutter geht und nicht um eine Reise ans Ende der Welt.
· Schluss: Ich finde der Schluss des Buches ist abzusehen, da kein Mensch mit Leberkrebs überleben kann. Schon als Samuel ins Krankenhaus musste, wurde mir klar, dass er am Ende stirbt.
Außerdem merkt man sehr schnell, dass Joel Seemann werden will und ihn nichts davon abhält. Es ist also nicht überraschend, dass er am Ende auf einem Schiff anheuert.
Dem Leser ist lange vor Ende des Buches der Ausgang der Geschichte bekannt.
Fazit: Mir fehlt in dem Buch die Spannung.