Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an.
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 6,05

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 1,25 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Reise [Taschenbuch]

Jörg Schröder , Bernward Vesper
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 23. April: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 12,99  

Kurzbeschreibung

3. März 1983
"Die Auseinandersetzung mit den Ursachen des Terrorismus hat noch lange nicht begonnen, es wird nicht weiterführen und weiterhelfen, es beim bloßen Abscheu bewenden zu lassen. Die Lektüre der "Reise" wäre ein Anfang... Vesper hat die meisten von der Szene gekannt, nennt sie, referiert über sie... Es gibt in der "Reise" Partien, die auch literarischen Rang haben, über das Autobiograph-Authentische hinaus Beobachtungen, Analysen, Schilderungen, kaum erkennbar schon ins Desperate gekippte Darstellungen dieser heilen Welt, dieses Backen, Kochen, Ernten, Essen, diese Feste und Feuer... Es gibt in Vespers "Reise" nicht nur das Ausgeflippte, es gibt auch Augenblicke, wo er seinen Sohn als die 'kleine Sonne' bezeichnet... Das Private an Vespers Reise ist nur scheinbar privat, und noch seine Egomanie ist nicht nur auf ihn selbst bezogen, es hat ihm etwas gefehlt, dass ihm keiner gegeben hat oder geben konnte, aber wer hat da verweigert, bevor Vesper selber in die totale Verweigerung verfiel?... Nein, 'wohltuend' ist diese Lektüre nicht, notwendig ist sie, wichtig" (Heinrich Böll).

Wird oft zusammen gekauft

Die Reise + »Notstandsgesetze von Deiner Hand«: Briefe 1968/1969 (edition suhrkamp) + Vesper, Ensslin, Baader: Urszenen des deutschen Terrorismus
Preis für alle drei: EUR 35,94

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 720 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 8 (3. März 1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499150972
  • ISBN-13: 978-3499150975
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Reise
OA 1977 Form Roman Epoche Gegenwart
In seinem autobiografischen Romanfragment Die Reise erzählt Bernward Vesper illusionslos von seiner Kindheit im nationalsozialistischen Elternhaus und vom Abgleiten aus der linken Studentenbewegung in die Drogenabhängigkeit. Auf verschiedenen Erzählebenen schildert Vesper in essayistischem Stil drei Reisen: eine reale mit dem Sohn Felix von Dubrovnik nach München, eine imaginäre Reise in die Kindheit und einen durch LSD ausgelösten Trip in sein Unterbewusstsein.
Inhalt: Der Roman beginnt mit einer Abrechnung mit der Elterngeneration, die Vesper im Folgenden verächtlich als »vegetables« bezeichnet. Im Verlauf des Romans wird transparent, dass er durch das Schreiben seinen inneren Konflikt zwischen der Liebe zum übermächtigen Vater und seiner eigenen radikalen politischen Überzeugung zu lösen versucht. Die Droge dient in diesem Zusammenhang der inneren Befreiung. Doch die dokumentierten LSD-Trips zeigen, wie illusionslos Vesper auch im Stadium des Rauschs seine Existenz beurteilt. Seine Lebensenergie scheint von einem unkontrollierten Hass (so auch der ursprünglich von ihm gewählte Titel des Romans) bestimmt.
Aufbau: Die drei voneinander unabhängigen Erzählebenen wechseln ohne das Eingreifen einer ordnenden Instanz. Der fragmentarische Charakter des Romans wird verstärkt durch Einschübe von theoretischen Abhandlungen, Gedichten sowie dokumentierenden Zeitungsausschnitten und Rechnungen. Assoziativ verwendete Zitate – im Vorwort etwa von Stokely Charmichael (1941–98, »Go home, kill your father and mother, hang up yourself«) – zeigen Vespers psychische Verfassung. Insbesondere die protokollierten LSD-Trips zeugen von einer Sprache, die zugleich lyrisch dicht und reich an Eindrücken ist. In den Kindheitserinnerungen erschließt sich dem Leser aus Vespers kindlicher Perspektive eine Jugend und Kindheit in einem nationalsozialistischen und autoritären Elternhaus. Durch das Alternieren dieser Rückblenden mit den anderen Erzählebenen stellt Vesper einen kausalen Zusammenhang zwischen seiner gescheiterten persönlichen Entwicklung und der kindlichen Beziehung zu seinem Vater her. Anders als die meisten Autoren der Väterliteratur (Stichwort R S. 1110) beschränkt Vesper seine Darstellung der Beziehung zum Vater nicht allein auf eine bloße Schilderung und Anklage. Vesper versucht sich durch das selbstbekennende Erzählen, insbesondere unter dem Einfluss der Droge, von der Kindheit zu lösen. Das Ergebnis ist eine Selbstzerstörung, die sich im Roman sukzessive offenbart.
Wirkung: Die Reise wurde 1977 mit großem Erfolg veröffentlicht. Der Roman zeigt nicht allein das persönliche Zerbrechen des Autors an seiner Biografie, sondern dokumentiert zudem die verlorenen und entgleisten Ideale einer Generation. K. G.

Klappentext

„Der Nachlaß einer Generation“

„Das Private an Vespers ‚Reise‘ ist nur scheinbar privat …, nein, wohltuend ist diese Lektüre nicht, notwendig ist sie, wichtig …“ (Heinrich Böll in Konkret)

„Bernward Vesper war der Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper; dem Elternhaus kaum entkommen, wurde er in den sechziger Jahren eine Hintergrundfigur der Neuen Linken, hatte ein Kind zusammen mit seiner Freundin Gudrun Ensslin, die ihn im Gefolge Andreas Baaders verließ und in den Untergrund ging. Vesper hat ein Buch hinterlassen, das ich selbst (für mich) beim Lesen so terroristisch, so attackierend empfunden habe, wie es Literatur nur sein kann.“ (Peter von Becker in Die Zeit)

„Dieses Buch ist eine Schrift aus dem Nachlaß: Nicht nur, weil sich Bernward Vesper 1971 das Leben genommen hat, sondern weil es, illusionslos und deprimierend, den Nachlaß einer ganzen Generation repräsentiert.“ (Peter Laemmle in Die Weltwoche, Zürich)

Nach dem unvollendeten Manuskript herausgegeben und mit einer Editionschronologie versehen von Jörg Schröder. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bernward vesper- "die reise" 9. Februar 2004
Format:Taschenbuch
Es ist nicht möglich dieses Buch, oder besser dieses Fragment eines Buches, zu klassifizieren und einzuordnen, denn bereits nach der Lektüre der ersten Seiten wird bewusst wie anders es ist und welche Einmaligkeit es besitzt.
Eine Einteilung in Kapitel gibt es nicht, dieses Werk gleicht eher einem gigantischen Brainstorming. Und doch lassen sich zwei Hauptbestandteile unterscheiden: der einfache Bericht, in dem Erlebnisse und Erfahrungen aus der Kindheit beschrieben sind und die eigentlichen Erzählungen aus seinem Leben. Das Buch ist geschrieben wie ein Tagebuch, in welchem Gedanken und Assoziationen des Autors verewigt werden, oftmals ohne Bezug zu Vorhergehendem. Für den Leser ist es schwer sich darin zurechtzufinden, eine genaue Kenntnis der Zeit und Problematiken ist von Nöten um zu verstehen und zu interpretieren. Doch gerade durch diese Fetzen und Gedankenblitze erhält das Buch eine erschreckende Authentizität, die es zweifelsohne besitzt. Die einzelnen Stücke und Fragmente verdeutlichen noch genauer die Konfusion und die Suche nach der eigenen Identität im Hinblick auf die Vergangenheit, welche sich im Kopf des Autors abspielen. Dieses Erzählen und Analysieren erfolgt unter dem steten Einfluss von Drogen, was das ganze noch verwirrender macht und dazu führt, dass Bilder sowie Erkenntnisse auf ihren Realitätsgrad untersucht werden müssen. Aber jedes noch so verzerrte Bild steht in direktem Zusammenhang mit den Empfindungen Vespers, denn die Drogen verwirren ihn nicht sondern intensivieren bereits bestehende Gefühle.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tom Kadi VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
ein gehöriges Maß an Geduld und Durchhaltevermögen, um in das Buch hineinzukommen. Bernward Vesper hat es nicht fertigstellen können, weil er 1971 in einer Hamburger Nervenklinik Selbstmord beging. Aber selbst wenn man diesen unfertigen Charakter abzieht, ist dieses Buch wegen seiner assoziativen und sprunghaften Darstellung harter Tobak. Es geht um mehrere Reisen, die nebeneinander her ablaufen und beschrieben werden: Besonders im ersten Drittel geht es um einen LSD Trip, den der Autor auf der Rückreise nach Deutschland einwirft, immer wieder unterbrochen von Reflexionen über die Außenwelt und die politischen Verhältnisse in der radikalen deutschen Linken Anfang der 70ger Jahre. Im Laufe des Buches schiebt sich aber eine andere Reise immer mehr in den Mittelpunkt - die lange Reise Bernward Vespers durch die Zeit. Glücklicherweise. Denn dieser autobiografische Bericht ist das wirklich Spannende an dem Buch. Der Autor ist 1938 als Sohn Willi Vespers, eines in der Nazizeit sehr bekannten Dichters, auf einem niedersächsischen Landgut geboren. Seine Eltern haben aus dem Zusammenbrfuch des Faschismus nichts gelernt. Und so wird eine gruselige Kindheit geschildert, die neben den "normalen" Brutalitäten der Nachkriegszeit in Schule und Familie eben noch ganz spezifische Besonderheiten aufweist. Wie sich dieser Junge, der um die Anerkennung des Vaters kämpft, von einem rechtsradikalen Völkischen zum Linksradikalen wandelt, dem Herausgeber der edition voltaire und dem zeitweiligen Partner Gudrun Ensslins, ist wert geschrieben und gelesen zu werden. Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die 60iger Jahre - Bericht eines Insiders 31. Dezember 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Bernward Vesper: Die Reise: Habe viel verstanden über die "guten Deutschen" nach Hitler und deren Kinder, die sich von ihren Eltern aus guten Gründen abgrenzten, "Drogenesser" wurden und/oder gegen ihre Eltern/den bundesdeutschen Staat der 60iger Jahre kämpften. Tragisches Ende.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfahrungsbericht, Biografie und Roman zugleich 8. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vesper zeigt in diesem Buch wie verkorkst die gesamte Gesellschaft doch ist und ich persönlich finde mit sehr viel Überzeugung zeigt er die Missstände unserer Existenz auf. Er schafft es zugleich assoziativ zu schreiben, auch unter Drogen, und doch verständlich zu bleiben. Hart und mitreissend, sollte aber jeder interessierte und offene Mensch schon gelesen haben!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
ARRAY(0xa6de1a14)

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar