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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auf so eine morbide Story muss man erst mal kommen,
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Der Autor legt mit seinem Debüt ein atemberaubendes Werk vor, dass man tatsächlich kaum aus der Hand legen kann. Bedingt durch (leider) nur 313 Seiten, äußerst kurze Kapitel und geschickt platzierte Cliffhanger ist ans Aufhören zu lesen kaum zu denken.Ich denke man verrät nicht zu viel, denn das wird zeitig klar, dass im Buch - grob zusammengefasst und ohne Ansehung verschiedener Rückblenden bzw. Perspektiven - zwei Haupthandlungsstränge erzählt werden, wobei eine Geschichte in der Gegenwart spielt und die andere drei Jahre zurückliegt. Beide Erzählstränge verknüpfen sich auf interessante Weise miteinander und gipfeln schließlich in einem Showdown. Die Täter der beiden Geschichten werden schnell offenbar und so gibt es hier kein Rätselraten um die Täter, sondern man begleitet sie und ihre Psychosen vielmehr genauso wie die Opfer und die Ermittler. Die beiden Haupthandlungen sind an Morbidität kaum zu übertreffen, aber dennoch nicht lebensfremd. Die gezeichneten Charaktere sind glaubhaft. Insbesondere, was sie umtreibt die Morde zu begehen, wobei ich hier kein Verständnis für die Taten wecken will. Aber gemäß "Das Serienmörder-Prinzip: Was zwingt Menschen zum Bösen?" von Stephan Harbort - der in seinem Buch von authentischen Fällen berichtet - besteht das Prinzip des Serienmörders aus 5 Phasen, beginnend mit der sog. Genese, also einem Schlüsselerlebnis des Täters. Auch diese Schlüsselerlebnisse werden im Buch aufgezeigt. Die Story ist bis zum Schluss perfekt durchdacht und in sich stimmig. Auch wenn es sich hier um ein gelungenes Erstlingswerk handelt, dass allein der Geschichte wegen volle Punktzahl verdient hätte, ziehe ich einen Stern ab, da nach meinem subjektiven Empfinden der Protagonist Hauptkommisar Kern ein wenig farblos geblieben ist. Außer dass er eine Frau und eine Tochter hat und temporär Alkoholabusus betreibt, erfährt man nicht sehr viel bzw. ist Kern zu "unkernig", zu glatt. Losgelöst als einteiligen Thriller betrachtet wäre das nicht allzu schlimm, es geht ja schließlich mehr um die Aufklärung der Verbrechen. Aber gemäß dem Klappentext handelt es sich bei dem Buch um den Auftakt zu einer Buchreihe um den Ermittler Kern. Da bleibt zu hoffen, dass der Autor Kern noch ein bisschen Farbe verleiht und eine Schippe draufpackt. Ebenso Punktabzug gibt es für das nach meinem Geschmack leicht überzogene Ende. Weniger ist eben manchmal wirklich mehr. Gleichwohl lautet mein Fazit: Kaufen, lesen, staunen, Glücklichsein, das Buch gekauft zu haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Thriller der Extraklasse, der süchtig macht.,
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Ich lese gern. Am liebsten gut geschriebene spannende Krimis. Neben den Bestellern , die selten das halten was sie versprechen, freue ich mich immer wieder über Entdeckungen. DIE REINHEIT DES TODES von Vincent Kliesch gehört zweifelsohne dazu. Es ist extrem spannend geschrieben, die Story überrascht den Leser immer wieder. Außerdem ist es sehr atmosphärisch geschrieben, die Schauplätze werden dadurch noch erlebbarer.Am faszinierendsten ist für mich aber, dass es sich hierbei um das Debut eines (so schreibt der Klappentext) Comedians handelt. Während die meisten Comedians "witzige" Bücher schreiben, hat sich Kliesch für einen echt harten Brocken entschieden, den er meisterhaft bewältigt hat. Erstaunlich, mit welch Leichtigkeit er einen richtig spannenden Thriller geschrieben hat. Um es klar auf den Punkt zu bringen: das Buch ist spannend, übertrifft alle Erwartungen, die Story ist gut gebaut und voller Überraschungen. Und, das sollte man auch auf gar keinen Fall unerwähnt lassen: wenn man einmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ein echter Schmöker, der alle Fans von spannenden Thrillern zufrieden stellt. Geehrter Herr Kliesch, mehr davon! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein erstklassiges Debüt...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Reinheit des Todes: Roman (Taschenbuch)
Vincent Kliesch ist für mich eine der Neuentdeckungen des Jahres...Seinen Debüt-Thriller habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, fasziniert vor allem von den außergewöhnlichen Mördern, die in "Die Reinheit des Todes" agieren. Erinnert an literarische Figuren wie Hannibal Lector oder Dexter Morgan, habe ich besonders Julius Kerns alten Gegenspieler Tassilo "ins Herz geschlossen". Er besticht mit ausgesuchter Höflichkeit, guter Bildung, gepflegtem Auftreten und konstanter Freundlichkeit. Auf den ersten Blick ein untadeliger Mensch, bei dem dann unerwartet eine Entschlossenheit und Brutalität aufblitzt, die nicht nur schockiert, sondern durch seine Beweggründe durchaus nachvollziehbar ist. Gnadenlos, aber dennoch liebenswürdig und nett, nahezu sympathisch. Wer eine Schwäche für charmante Killer hat, wird begeistert sein. Die Story selbst reißt einen von Beginn an mit. Im Prolog trifft man direkt auf den "Putzteufel", den Mörder, der keine Spuren hinterlässt und der ebenfalls ganz anders wirkt als der "normale" Serienmörder. Er scheint Ruhe und Frieden zu verbreiten, ist äußerst attraktiv, fast engelsgleich. Seine Identität wird relativ zügig aufgedeckt, doch die Spannung reißt deshalb keineswegs ab. Vielmehr treibt es das Tempo der Geschichte noch in die Höhe. Die 65 Kapitel sind viel zu schnell um, man merkt kaum, wie die Zeit vergeht. Julius Kern ist ein sympathischer Ermittler. Gebeutelt von seiner Niederlage gegen Tassilo vor drei Jahren, plagen ihn Alpträume, seine Ehe hat diesem Trauma nicht standgehalten. Doch er ist nicht der typische Polizist, der nun in Depressionen versinkt, säuft und sich selbst aus den Augen verliert. Er beißt sich fest, kämpft und versucht, sein Leben wieder ins Lot zu bringen. Es ist Vincent Kliesch trotz der rasanten Story gelungen, vielschichtige Charaktere zu erschaffen, die jeder für sich unkonventionell handeln und denken. Sein Schreibstil wirkt locker, nahezu unbeschwert, er überrascht mit ungewöhnlichen Wendungen und herrlich grauenhaften Ideen. Von diesem Autor erwarte ich mir noch viele großartige Thriller und ich bin froh, dass "Die Reinheit des Todes" nur der Auftakt zu einer Trilogie um Kern und Tassilo ist, denn diese beiden muss ich unbedingt wiederlesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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