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Die Reifeprüfung
 
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Die Reifeprüfung

Dustin Hoffman , Anne Bancroft , Mike Nichols    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Dustin Hoffman, Anne Bancroft, Katharine Ross
  • Regisseur(e): Mike Nichols
  • Komponist: Dave Grusin, Paul Simon
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Mono), Italienisch (Mono), Englisch (Stereo), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 27. Februar 2001
  • Produktionsjahr: 1967
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000056IUY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.809 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nur wenige Filme waren in der Lage, eine ganze Generation so zu definieren, wie es Die Reifeprüfung vermochte. Die Entfremdung, die Nonkonformität, die Generationen übergreifende Romanze, der herrliche Soundtrack von Simon & Garfunkel: All das diente Mitte 1967 dem einzigen Zweck, eine kulturelle Granate in Amerika hochgehen zu lassen und sorgte dafür, dass Die Reifeprüfung lange der dritterfolgreichste Film aller Zeiten war. Aus einer späteren Perspektive betrachtet, ist der radikale Chic zwar ein wenig verblasst, aber es ist nach wie vor ein Genuss, sich Dustin Hoffmans hilflosen Benjamin und Anne Bancrofts köstlich dekadente, süffisante Mrs. Robinson anzusehen. Das Drehbuch von Buck Henry und Calder Willingham ist auch immer noch eine Klasse für sich und voll trockenem Humor. Außerdem verfügt Mike Nichols, dessen Regiearbeit mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, über genau das richtige Maß an Leichtigkeit für diese Geschichte. --Anne Hurley

Produktbeschreibungen

Benjamin Braddock Dustin Hoffman hat gerade sein Studium abgeschlossen. Zurück im Hause seiner Eltern wird er von Mrs. Robinson Anne Bancroft, der Frau des Geschäftspartners seines Vaters verführt. Die Affäre spitzt sich zu, als sich Benjamin auch noch in die Tochter verliebt ... Der Kultfilm der Sechziger!

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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dustin Hoffman, Anne Bancroft, Simon & Garfunkel - KULT !, 18. Mai 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Reifeprüfung (DVD)
Eines vorneweg: Dies ist wohl einer der athmosphärisch und zeitgeistlich stimmigsten Filme, die Hollywood jemals hervorgebracht hat. Hier passt einfach alles: Besetzung, Bilder Musik, Timing, Dialoge - UMWERFEND; man muss allerdings die "Reife" dafür haben, dieses auch zu erkennen ...

Zur Story:
Ben (Dustin Hoffman) hat gerade das College hinter sich gebracht. Der im spießigen Mief des gutsituierten Mittelstandes im Amerika der späten 60er Jahre aufgewachsene Junge (Hoffman war beim Dreh bereits 30 Jahre alt, was praktisch nicht zu merken ist) langweilt sich tödlich zwischen den Geschäftspartnern und Freunden seiner Eltern auf den obligatorischen, ewig gleichen Cocktailparties und wird - für ihn selbst am überraschendsten - von der deutlich älteren Mrs. Robinson (Anne Bancroft) eines Tages zu einer rein sexuellen Affäre verführt. Ben wird zusehends erwachsen und fängt in der Folge an, sich den kleingeistigen Regelementierungen seiner bornierten Umwelt zu widersetzen - bis er sich ernsthaft in Mrs. Robinsons Tochter Elaine (Katharine Ross) verliebt.
Gegen alle familiären und gesellschaftlichen Widerstände ist Ben nun entschlossen, seinen eigenen Weg - mit Elaine an seiner Seite - zu gehen.

Statement allgemein:
Ich habe diesen Film zum ersten Mal im Alter von zwölf Jahren gesehen und konnte überhaupt nicht begreifen, was daran - mit Ausnahme des für mich schon damals umwerfenden Sounstracks von Simon & Garfunkel - "so toll" sein sollte. Mit Mitte zwanzig habe ich "Die Reifeprüfung" erneut entdeckt und habe - mittlerweile selbst deutlich "gereift" - diese temporeiche und ur-amerikanische Gesellschaftssatire umso mehr zu schätzen gelernt. Die Gesellschaft im radikalen Wandel - gewollt oder ungewollt -, porträtiert an der sich rasant wandelnden und zunehmend aufrührerischer werdenden Figur des Ben. Das Angehen gegen alle gesellschaftlichen Konventionen, der Glaube an sich selbst, die Selbst-Emanzipation einer jungen, unkonventionellen Generation, das staub-konservative Gebahren des Establishments im Bemühen die sich offenbarenden Brüche zu kitten - alles findet seinen Widerhall in Mike Nichols Regiearbeit von 1967 "THE GRADUATE", für die er 1968 vollkommen zurecht mit dem OSCAR ausgezeichnet wurde. Vier GOLDEN GLOBES im gleichen Jahr für die Zentralfiguren Hoffman, Bancroft, Ross und eben Regisseur Nichols sprechen darüber hinaus eine unmißverständliche Sprache hinsichtlich der vor allem darstellerischen Qualität dieses zeitgeist- und gernerationenüberdauernden Klassikers.
In weiten Teilen genau für DIESEN Film geschrieben, fangen die traumwandlerisch schönen Balladen von Paul Simon und Art Garfunkel das Gefühl und die innere Zerrissenheit der Epoche sicher ein und wurden - im Gleichschritt mit dem Film - zu All-Time-Classics von unerreichter Harmonie. Selbst auf ihrer Reunion-"Old Friends"-Tour von 2003/04 verzichteten die beiden Barden sogar während der Live-Auftritte nicht auf Filmausschnitte aus "The Graduate".

Statement DVD:
Die DVD bietet das originale Cinemascope-Bild (16:9 im Verhältnis 2,35:1 / anamorph codiert) in erfreulicherweise optisch frischer Qualität, ohne dass ein digitales "Post-Production-Herumpfuschen" erkennbar wäre - schön !
Der Ton ist ebenfalls im Original gehalten, soll heißen, dass die englische Tonspur als einzige (lediglich) in STEREO verfügbar ist. Alle anderen Spuren sind sogar nur in MONO verfügbar. Da muss man mit dem Heinkino schon tricksen, um gerade den tollen Soundtrack wirklich genießen zu können. Als Sprachen werden neben Englisch auch Deutsch, Italienisch und Spanisch angeboten, Untertitel sind in Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Türkisch verfügbar.
Die Special Features, sprich das Bonusmaterial ist nicht unbedingt "üppig dimensioniert" aber zufriedenstellend.

Bewertung/Fazit:
Die "Anleihen", welche Hollywood über die Jahrzehnte hinweg immer wieder bei "The Graduate" genommen hat, stellen dieses gesellschaftssatirische Meisterwerk ohne Zweifel in die Reihe der "ganz großen" Filme der Traumfabrik. Die zentralen Figuren sind im zeitlichen Kontext sauber gezeichnet und spigeln die Scheinheiligkeit und Bigotterie einer in der Zerreissprobe befindlichen Gesellschaft wider. Die Satire ist subtil, die Dialoge sind spritzig, die Schnittfolge der Szenen war wegweisend ... - Dieser Film ist ein MUSS.
"And here's to you, Mrs. Robinson. Jesus loves you more than you will know ..."

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein schwelgerisch-schöner Film-Traum, 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Reifeprüfung (DVD)
Arthur Penns "Bonnie & Clyde", Michelangelo Antonionis "Blow Up", Stanley Kubricks "2001", Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod", Dennis Hoppers "Easy Rider" und Mike Nichols' "Die Reifeprüfung" waren jene Filme der ausgehenden 60er Jahre, dem ein neuer Zeitgeist inne wohnte, die eine neue Sprache sprachen, eine neue Gangart pflegten.

Penn hatte mit seiner Gewaltballade das erste blutige Road-Movie geschaffen, Antonioni europäisches Arthaus-Kino mit der Beatnik-Bewegung überein gebracht, Kubrick den Science-Fiction-Film neu erfunden, Leone den wohl elegantesten Western aller Zeiten gedreht, Hopper Drogen- und Freiheitserfahrung zur amerikanischen Tugend erklärt und Mike Nichols hatte den ersten amerikanischen Film gedreht, in dem es ganz offen darum ging, dass ein junger College-Absolvent mit einer viel älteren, verheirateten, Frau in's Bett geht um am Ende mit deren Tochter zusammen zu kommen. Ein höchst skandalöses Thema. Gegenwärtig jedoch wäre "Die Reifeprüfung" ein harmloser Film. Jede Vormittags-Talk-Show oder Nachmittags-Soap wäre eine weitaus ordinärere Begegnung mit selbigen Thema.

Abseitig seines hochinteressanten zeitlichen und filmhistorisch bedeutsamen Kontexts ist "Die Reifepüfung" eines der sensibelsten Meisterwerke über eine große Anzahl von Aspekten, die äußerst stimmig miteinander verwoben sind. Das ist es auch, was diesen Film in meinen Augen so unvergleichlich perfekt macht. Es ist eine Geschichte über einen, der irgendwie im "Dazwischen" gefangen ist und nicht so recht weiß ob sein Leben auch weiterhin streng in eine Richtung verlaufen soll. Es ist aber auch eine Persiflage und kritische Beäugung der Gesellschaft, die in ihrer Durchschnittlichkeit keine Optionen oder vielleicht sogar zu viele Optionen offen lässt. Hinter den Wohlstands-Fassaden lauern mittelmäßige Lebensentwürfe und mittelmäßige Floskeln ("Nur ein Wort: Plastik!"). Benjamin Braddock hat erkannt wozu seine Mitmenschen aufgrund ihres Luxus und ihrer Dekadenz nicht mehr in der Lage sind: Er hat erkannt wie sinnlos und leer das gesellschaftliche Versteckspiel bürgerlicher Lebens-, Wohn- und Wertevorstellungen verläuft.

In einem Hotel wird er ständig für einen anderen gehalten und später gesteht er Elaine: "Ich komme mir vor als spiele ich irgendein Spiel dessen Regeln ich nicht verstehe. Sie kommen mir vor als wären sie von den falschen Leuten gemacht. Nein. Die macht ja Niemand, die scheinen sich selbst zu machen."

Es ist gerade das tragisch-schmerzliche Gesicht von Dustin Hofmann, dass der Figur des Benjamin Braddock eine solche Desilliusion, eine solch unterdrückte Trauer verleiht. Wenn "Simon & Garfunkle" (einer meiner Lieblingsbands) erklingt und Benjamin Braddock einsam vor seinem Aquarium hockt, sich als der sympathisch-angepasste Querdenker nicht zu irgendeiner Entscheidung in der Lage sieht, dann sind das magische Augenblicke, in denen ich jedes Mal erstaunt bin wie großartig es Nichols gelungen ist gerade jenes Gefühl (auch gegenwärtiger) Lethargie und Orientierungslosgkeit visuell dezent und mitfühlsam auf den Punkt zu bringen.

Ohnehin besteht Nichols Meisterwerk aus Sequenzen, welche Einsamkeit, Verlorenheit und Melancholie darstellen, wie es vielleicht erst wieder Sofia Coppola Jahrzehnte später mit "Lost in Translation" so kongenial gelungen ist.

Einstellungen wie jene, als der unscharfe Fokus auf Elaines Gesicht plötzlich scharf wird und ihre Tränen offenbart werden, der einsame Gorilla während Braddock am Affengehege gelehnt ist, der Einsatz des Zooms im Flur vor Elaines' Zimmer als Mrs. Robinson Ben "Lebewohl" sagt, der Schnitt, als er auf seine Luftmatratze springt um auf Mrs. Robinson zu landen oder wie er ein dutzend Mal "Elaine" auf seinen Block schreibt und an die Decke starrt...jede Minute dieses Film ringt mir ein erstauntes Lächeln ab weil er so ungeheuer detailverliebt auf den ersten Blick banale aber dadurch umso wahrere Momente einfängt, die im Einklang mit den Figuren stehen. Über die Tatsache hinaus, dass der Film eine subtile Anklage gegen bürgerliche Idealvorstellungen und sensibeles Potrait eines angepassten Unangepassten ist, bietet Nichols aber auch einfach eine romantisch-schwelgerische Love-Story und die spannend inzenierte Darstellung einer Sexaffäre.

Für mich ist "Die Reifeprüfung" in erster Linie ein schwelgerisch-schöner Film-Traum, mit dessen Protagonisten ich mich einfach einmalig identifizieren kann, der aber auch, wie bereits erwähnt, die unterschiedlichsten Genre-Zutaten stimmig zu vermischen weiß. Ein echtes Meisterwerk, der meine Höchstwertung voll verdient hat.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wundervoll - trotz der DVD-Mankos!!!, 2. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Reifeprüfung (DVD)
"Die Reifeprüfung" ist einer der besten Filme die jemals gedreht wurden. Selbst heute erscheint die Geschichte nicht antiquiert. Denn obwohl mittlerweile über 30 Jahre vergangen sind, könnte die Geschichte auch noch heute passieren.
Besonders schön ist, dass in dem Film nicht alles "totgeredet" wird. Viele Eindrücke werden einem allein durch die Bilder vermittel (Ein Gesichtsausdruck sagt mehr als tausend Worte). Auch die Schnitte im Film sind einfach nur - WOWH.(Z.B. Wenn Ben auf der Luftmatratze liegt und von Mrs. Robinson träumt) Und der Text trifft die Situation auch immer genau auf den Punkt. Von der Wirkung der Filmmusik Paul Simons ganz zu schweigen.
Für einen so alten Film ist die Bild- und Tonqualität auf der DVD mehr als überraschend gut.
Die Extras sind jedoch enttäuschend. Die sogenannte Fotogalerie enthält hauptsächlich ein paar Filmplakate und drei oder vier Fotos. Das wars dann auch schon.
Das Kurz-Interview mit Dustin Hoffman kann man sich eigentlich sparen, wenn man sich das Special zum 25-jährigen Jubiläum ansieht. Denn dort wird dasselbe Interview verwendet.
Weshalb es im Special kein Interview mit Anne Bancroft gibt - immerhin ist sie die Hauptdarstellerin - bleibt auch unverständlich. Ansonsten ist das Special ganz nett, zumal einige interessante Informationen geliefert werden.
Einziges wirklich überzeugendes Extra ist der 3-Minuten lange Trailer.
Alles in allem lohnt es sich einen Blick in die DVD zu werfen.
Schon alleine wegen des Filmes, den man wirklich gesehen haben muß.
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