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Die Regentin: Roman
 
 
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Die Regentin: Roman [Taschenbuch]

Julia Kröhn
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 607 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 2. Auflage (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442736587
  • ISBN-13: 978-3442736584
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.810 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Julia Kröhn
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Julia Kröhn zieht in diesem aufwendig recherchierten Buch den Leser durch einen flüssigen Schreibstil und faszinierende Szenebeschreibungen in ihren Bann.“ (PAX et Gaudium )

Kurzbeschreibung

Von der gepeinigten Sklavin zur stolzen Herrscherin

Eine wahre Aschenputtelgeschichte aus dem Frühmittelalter: Von Wikingern verschleppt und verkauft, muss die angelsächsische Fürstentochter Bathildis am französischen Königshof harte Sklavendienste verrichten. Doch der Merowinger-König Chlodwig II. macht sie zu seiner Ehefrau und Königin; die leidenschaftliche junge Frau wird zu einer einflussreichen Politikerin und setzt sich für die Abschaffung der Sklaverei ein. Aber sie hat auch einen mächtigen Feind, einst hat sie ihn zurückgewiesen, jetzt soll sie dafür büßen …

An Originalschauplätzen in Frankreich genau recherchiert.


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nicht zu Ende gelesen 15. April 2008
Von la_lune
Format:Taschenbuch
Bis zur Mitte habe ich es geschafft aber mehr wird es nicht werden. Das Buch langweilt mich fürchterlich. Aus der Geschichte an sich hätte man sicherlich mehr machen können aber ich werde mit der Autorin Frau Kröhn und ihrem Erzählstil nicht warm. Einzig die Schilderung der damaligen Lebensweise ist einigermaßen lesbar. Aber dies allein reicht mir nicht - dazu kann ich interessantere Fachbücher lesen. Die Personen sind fade und farblos, ebenso die Orte. Zuerst erlebt der Leser Bathildis letzten Tage im Kloster und ihre zwangsweise Ankunft auf dem Sklavenmarkt, wo sie von einem Priester/Missionar gekauft wird - bis dahin ging die Geschichte (mit Längen) noch einigermaßen. Aber dann macht das Geschehen einen Sprung und plötzlich ist Bathildis in Frankreich. Was war in der ganzen Zeit dazwischen?? Wie ist sie dahin gelangt?? Außer, das sie immer noch Jungfrau ist erfährt man nichts. Über dienende Sklaven-Umwege (die jetzt ausführlicher beschrieben werden) lernt sie den Merowinger-König kennen und heiratet ihn. Sie schafft es nach jahrelanger Sklaverei als Jungfrau in die Ehe zu gehen und auch ihren königlichen Gatten noch lange fern zu halten um dann von ihm zwangsweise entjunfert zu werden und das erste Kind zu kriegen. Und dann schwupps, gehen wieder Jahre ins Land, ohne Geschichte. Die Hauptperson Bathildis hat sich in dieser Zeit wohl ihren Depressionen hingegeben. Nein danke, die ewigen Schwankungen der Hauptperson zwischen Intelligenz und Raffinesse bis hin zu absoluter Naivität und Stumpfheit - nicht mein Fall. Auch ihr dringender Wunsch ihre Macht zur Verhinderung der Sklaverei zu nutzen kommt nicht gut rüber - ihr hysterischer Anfall beim Anblick eines Sklavenmarktes, ihr eigenhändiges Schlagen und Peitschen einer Sklavin und dann wieder diese Niedergeschlagenheit, tiefe Depression und Reue wegen ihrer Vergangenheit und ihrer Taten. NEIN.
Mich bedrückt und langweilt das Buch, nein es depremiert mich sogar und das vereinbart sich nicht mit dem Lesevergnügen, daß ich von einem Bestseller (!) Roman erwarte.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Einen historischen Roman, der nicht im beliebten Hoch- oder Spätmittelalter spielt, mit dem Aufdruck "Historischer Bestseller" zu versehen, wäre ein Wagnis, wäre jemand
anders als Julia Kröhn die Autorin. In ihrem Falle ist es jedoch ein Versprechen.
Im Nachwort beschreibt die österreichische Autorin, wie sie auf die Idee kam,
einen Roman über die angelsächsische Fürstentochter zu schreiben, die
schließlich zur Regentin des fränkischen Königshofes wurde.
"Aschenputtels wahre Geschichte", erzählt Kröhn, lautete die Überschrift eines
Zeitungsartikels, der sie neugierig gemacht hat auf die Frau, die wir unter
dem Namen Bathildis kennenlernen und die eine historische Entsprechung hat.

Der Roman beginnt im Jahre 632 n. Christus mit Bathildis Geburt, die
argwöhnisch und missgünstig von ihrer Großmutter Acha begleitet wird. "Och,
soll das Balg doch in diesem roten Leib ersticken", wünscht die Großmutter,
und es scheint, als schwebe dieser unfromme Wunsch zeitlebens über Bathildis.
Fünfzehn Jahre später treffen wir sie in einem Kloster wieder. Bathildis lebt
dort, ist die Erste, welche die fremden Schiffe sieht, die von Feinden, die
das Land überfallen wollen, gesteuert werden. Sie rettet die
Klosterschwestern vor den nordischen Angreifern.
Wenig später kommt ihr Vater Thorgil, um sie aus dem Kloster zu holen und sie
an den Mann zu verheiraten, der ihr schon bei der Geburt versprochen war:
Aidan, Sohn des Ricbert, der zu den einflussreichen Familien Northumbriens
gehört.
Ricbert und Aidan begleiten Thorgil und Bathilidis, doch sie werden
überfallen, Ricbert und Thorgil getötet, Aidan und Bathildis in die Sklaverei
verschleppt.
Auf dem frankenländischen Sklavenmarkt in Quentovic wird Bathildis von ihrem
Bräutigam Aidan getrennt. Ein Schwur jedoch soll sie aneinander binden: "Wenn
wir denn überleben, so werden wir stets danach trachten heimzukehren. Wir
werden nicht aufgeben, uns wiederzufinden. Wer immer es zuerst schafft, wer
immer das besser Los findet - er darf nicht ruhen, ehe er nicht den anderen
gefunden hat."
Bathildis wird von einem Mönch gekauft, der sie an einen reisenden Händler
weiter verschachert. Als dieser Händler, Sicho mit Namen, getötet wird, ist
Bathildis ganz allein im Schnee und in der Fremde. Am liebsten wäre sie tot,
doch das Versprechen, das sie Aidan gab, hält sie am Leben.
Sie wird von Erchinoald, dem Major Domus von Neustrien-Burgund, gefunden und,
nachdem sie sich dem Manne verweigert hat, als Sklavin an den Hof König
Chlodwigs II. gebracht.
Die angelsächsische Fürstentochter Bathildis verrichtet dort die niedrigsten
Arbeiten, schläft in der Asche vor dem Herd. Durch einen Zufall wird der
Merowingerkönig Chlodwig auf Bathildis aufmerksam und macht sie zu seiner
Frau.
Ebroin, des Königs bester Freund, versucht, Bathildis auf seine Seite zu
ziehen und gemeinsam mit ihr an der Seite des schwachen Königs das Königreich
Neustrien-Burgund zu regieren. Bathildis aber will von Ebroin nichts wissen.
Sie, die sich noch immer nach ihrem Bräutigam Aidan sehnt und großes Heimweh
verspürt, verfällt in Lethargie und Schweigen. Auch die Geburt der beiden
Söhne Chlothar und Childerich kann ihr Gemüt nicht aufheitern. Doch nach
einiger Zeit findet sie in Sympathie zu ihrem Gatten zurück. Eine
verhältnismäßig glückliche Zeit, in die auch die Geburt des dritten Sohnes
Theuderich fällt, beginnt und wird schon bald vom Tod Chlodwigs beendet. Nun
ist Bathildis Regentin und Ebroin der Major Domus des Landes.
Eine Zeit der größten Zerrissenheit in Bathildis Leben beginnt. Zum einen ist
sie als Regentin bestrebt, das Leben der Sklaven, das sie aus eigener
Erfahrung kennt, zu verbessern. Zum anderen zwingen sie das eigene
Machtstreben und Ebroins Politik immer wieder dazu, grausam zu sein.
Als sie den Tod zweier Bischöfe nicht verhindern kann, flieht sie schließlich
in ein Kloster. Von Aidans Schicksal erfährt sie erst auf dem Totenbett.

Julia Kröhn ist mit der Bathildis-Geschichte ein Roman gelungen, der aus dem
Gänseblümchengarten der Historischen Romane wie eine Rose heraus sticht. Die
sprachgewaltige Österreicherin versteht es nicht nur vorzüglich, Charaktere
zu schaffen, die vom ersten bis zum letzten Auftritt überzeugen, sondern
vermeidet meisterhaft jegliche Klischees, die dem Genre allzuoft anzulasten
sind. Die auch als Journalistin arbeitende Kröhn versteht sich so gut auf
Dramaturgie, dass Spannung von der ersten bis zur letzten Seite garantiert
ist. Das wirklich Bemerkenswerte an der jungen Autorin ist aber ihre
Fähigkeit, Protagonisten zu schaffen, die ganz und gar unverwechselbar sind.
Ihre Helden sind niemals nur gut oder nur böse, sondern mit psychologischem
Gespür gezeichnet und mit allen Attributen des Lebens ausgestattet. Sehr gut,
wenn auch an manchen Stellen nicht immer meisterhaft, gelingt es Kröhn, die
Zerrissenheit der Bathildis über nahezu 600 Seiten so zu beschreiben, dass Bathildis fühlbar ist. Der Leser heißt das Handeln nicht immer gut, aber es bleibt - vor dem Hintergrund eines von so viel Leid und zugleich auch Glück geprägtem Schicksal - immer nachvollziehbar. Einen Roman, den ich mit großer Freude gelesen habe und der noch lange in mir nachgeklungen hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lavender
Format:Taschenbuch
Julia Kröhn hat einen sehr eigenen Schreibstil. Ich hätte das Buch ohne Autorenangabe lesen können und gleich gewußt, welcher Autor es ist. Ihren Stil habe ich sofort aus "Die Chronistin" wiedererkannt.

Auch hier ist der Hauptcharakter keine schöne geschmeidige Heldin. Nie wird auch nur annähernd ihre Figur anhand äußerlichen Merkmalen beschrieben, ausgenommen, das sie großgewachsen ist. Das ist erfrischend anders. Es wehen keine langen Locken im Wind und nie senkt sie die Wimpern über himmelblauen Augen und rosigen Wangen. Einfach deswegen schon mochte ich ihre Bücher.

Bathildis ist kein einfacher Charakter. Sie ist zerissen, widersprüchlich, eigensinnig. Sie blickt immerfort zurück, denkt, woanders wäre es besser, mit jemand anders wäre es besser, und macht deswegen manchen Fehler. Für mich war sie kein liebenswerter Charakter, aber dennoch interessant. Ich hätte sie manchmal schütteln können, wenn sie sich wieder selbst im Wege war und einen Anspruch an sich setzte, nur um dann genau entgegengesetzt zu handeln.

Aber genau deswegen ist es ein eindrucksvolles Buch. Hier wird keine "Mädchen-setzt-sich-durch-und-findet-am-Ende-die-Liebe-ihres-Lebens" Geschichte erzählt. Hier geht es um eine Figur, die sehr reale Zweifel durchlebt, hadert, Fehlentscheidungen trifft. Die sich nicht immer ihren Gefühlen öffnet, sie sogar verdreht. Bathilids sieht ihre dunkle, schlechte Seite, aber versucht, sie zu unterdrücken. Es ist beeindruckend, wie gut die Autorin diesen steten Kampf mit sich selber darstellt. Auch wenn Bathildis manchmal nervt, es ist trotzdem fesselnd.

Ich würde es uneingeschränkt jedem empfehlen, der eine Erfrischung in Sachen historischem Roman möchte.

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich: Julia Kröhn scheint das Wort "deuchte" zu lieben. Schon in der "Chronistin" tauchte es mindestens einmal auf jeder Seite auf. Hier ist es leider auch arg oft vertreten. Es wird einfach zu oft benutzt. Ebenso wie das Wort "schrill", das sie in jederweder Variation verwendet. Für das nächste Buch würde ich mit eine etwas abwechslungsreichere Wortwahl wünschen.
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LANGWEILIG
Dieses Buch kaufte ich mir in einer Phase, als ich verrückt nach historischen Romanen war. Der Anfang des Buches ist ganz vielversprechend, sodass man wirklich Großes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2010 von Y. Farid
Außergewöhnliche Geschichte, ansprechender Roman
"Die Regentin" ist mein erstes Buch, welches ich von Julia Kröhn gelesen habe. Schon vom Thema her hat es mich angesprochen und schließt eigentlich an die Romane von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2009 von Katzenfan
Wieder sehr gekonnt!
Nach ihrem ungewöhnlichen historischen Roman "Die Chronistin" beweist Julia Kröhn auch mit "Die Regentin" erneut, wie souverän sie mit der Materie umzugehen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2007 von Woody W.
Ein kluges, ungewoehnliches Buch
Nach der ausgezeichneten "Chronistin" ist Julia Kroehn mit der "Regentin" noch eine deutliche Steigerung geglueckt, was die Entwicklung der jungen Autorin mehr als spannend... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2007 von Charlotte Lyne
Germanys next historical top writer
Julia Kröhn hat mit ihrem neuen Roman bewiesen, dass sie schon sehr bald zur Elite der Autoren historischer Romane in Deutschland zählen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2007 von Tina Corvers
Auf Julia Kröhn ist Verlass!
Auch diesmal schafft es die Autorin, die mich schon mit der "Chronistin" begeistert hat, einen Historischen Roman außerhalb jeden gängigen Klischees zu erzählen:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2007 von Claudia Roth
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