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Die Regeln des Spiels
 
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Die Regeln des Spiels

James van der Beek , Ian Somerhalder , Roger Avary    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,25 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Basierend auf dem bisher wenig beachteten zweiten Roman von Skandal-Autor Bret Easton Ellis, ist Die Regeln des Spiels ein weitaus besserer Film als die desaströse Ellis-Adaption Unter Null, überzeugt jedoch nicht mit der Klasse des unheimlichen American Psycho. Autor und Regisseur Roger Avary (einstmals Koautor von Pulp Fiction, woran eine sauer aufstoßende Referenz an Quentin Tarantino in diesem Film erinnert) kann sich nicht ganz entscheiden, ob er das sehr detaillierte 1980er-Jahre-Setting des Buchs zu Gunsten einer aktualisierten Erzählung fallen lassen oder doch die ursprüngliche Handlungsära der Geschichte beschwören soll. Mit einem kleinen Uni-Campus in Neu-England als Ort der Handlung erzählt der Film von einem Liebesdreieck zwischen dem "emotionalen Blutsauger" Sean Bateman (James van der Beek aus Dawson's Creek), der "unschuldigen" Skateboarderin Lauren Hynde (Shannon Sossamyn) und dem schwulen Freigeist Paul Denton (Ian Somerhalder), das durch diverse Nebencharaktere verkompliziert wird.

Zwar nicht ganz so versessen wie Memento oder Irreversibel, versucht auch Die Regeln des Spiels ein paar Tricks mit der Chronologie seiner Erzählung: Den Anfang bildet eine "Ende der Welt"-Party, auf der sich die drei Hauptcharaktere an ihrem jeweiligen Tiefpunkt befinden, dann geht es zurück in die Vergangenheit für die Vorgeschichte, und von dort aus ständig vor und zurück, während verschiedene Erzähler die Führung übernehmen. Eine Pause bieten lediglich eine Zeitraffer-Tour durch Europa und eine Drogendeal-Nebenhandlung, mit der Avary offensichtlich seinen Krimi-Wurzeln treu zu bleiben versucht. Alles in allem entsteht so ein realitätsfremdes Stück Satire, immer eindrucksvoll, manchmal witzig oder erschreckend, dem schlussendlich jedoch die Verbindung zum Publikum schwer fällt. --Kim Newman

Kurzbeschreibung

"Am renommierten Camden College in New England treffen sich die reichen und gelangweilten Kids der Wohlstandsgesellschaft: der drogendealende Schönling Sean, der intelligente und schwule Zyniker Paul und die zerbrechliche und jungfräuliche Lauren. Als die Drei aufeinanderprallen, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten für sexuelle Misskommunikation, Drogenexzesse und Gefühlschaos von erstaunlichem Ausmaß."

Movieman.de

"Die Regeln..." ist eine sauber umgesetzte Adaption eines Romans von Bret Easton Ellis. Er zeigt ein unverklemmtes Amerika, wie es gern sein möchte. Der Traum europäischer Freizügigkeit aus dem Puritaner-Staat. Der Film ist witzig und er ist rasant. Es gibt keine Längen, großartige Schauspieler und köstlich-schmutzige Situationskomik.Sehenswert.

Moviemans Kommentar zur DVD: Trotz des etwas flügellahmen Tones und wegen der großzügigen Extras-Ausstattung ein knappes Gesamt-Gut. Der Audiokommentar ist nicht sonderlich interessant. Warum müssen alle am Film Beteiligten immer stundenlang über die Locationsuche reden?"Die Regeln..." ist nicht sonderlich geschmackssicher und auch nicht realistisch. Er zeigt ein unverklemmtes Amerika, wie es gern sein möchte. Der Traum europäischer Freizügigkeit aus dem Puritaner-Staat. Aber der Film ist witzig und er ist rasant. Es gibt keine Längen, herzlich engagierte Darsteller und köstlich-schmutzige Situationskomik.Sehenswert.

Bild: Trotz kleinerer Artefakt-Ausfälle bis hin zu sanfter Klötzchen-Bildung auf Hintergründen (00.06.50) ein noch gutes Gesamtergebnis. Die Schärfe ist von guter Konturierung und differziert Flächen sauber. Das Rauschen hält sich in Grenzen und tritt nur in Momenten dunklerer Ausleuchtung etwas intensiver in Erscheinung. Bei sehr gut tariertem Kontrast wirkt das Bild plastisch und entwickelt ordentlich optische Tiefe.

Ton: Der 5.1-Sound ist vergleichsweise etwas müde. Es gibt nur wenige Momente, die wirklich vital und frisch wirken. Das Klangbild bleibt etwas zu zurückhaltend und weist in den hinteren Kanälen ein Manko auf, das sich in deren zu seltener und zu wenig intensiver Belegung und in einem leichen Bassüberhang zeigt. Die Songs sind sauber neben die Dialoge gemischt (00.38.44), aber Effekte sind selten. --movieman.de

VideoMarkt

Am edlen Camden College in New England tummelt sich eine illustre Horde gelangweilter, notgeiler und dauer-bedröhnter Kids, die den Bezug zum Dasein und zu sich selbst völlig verloren haben. Darunter Ladykiller Sean, der in der träumerischen (Jungfrau!) Lauren plötzlich unerwartet seine Traumfrau entdeckt. Die aber bewegt sich im falschen Freundeskreis und droht jeden Augenblick, selbst abzustürzen. Dritter im Bunde ist der zynische, bisexuelle Paul, Laurens Ex, der sich dummerweise in Beau Sean verguckt.

Video.de

Über zehn Jahre arbeitete Roger Avary, Oscar-prämierter Co-Autor von "Pulp Fiction", an der Verfilmung von Bret Easton Ellis' gleichnamigem satirischen Bestseller. Dabei geriet ihm die nihilistische Betrachtung einer bankrotten Gesellschaft zu einer überzeugenden Mixtur aus Teenie-Komödie und französischem Kunstfilm. "Dawson's Creek"-Beau James van der Beek versprüht seinen Sexappeal an der Seite der facettenreichen Senkrechtstarterin Shannyn Sossamon ("40 Tage und 40 Nächte"). Kluges Kino für wache Teenager.

Blickpunkt: Film

Über zehn Jahre arbeitete Roger Avary ('Killing Zoe', ausgezeichnet mit einem Oscar als Koautor von Quentin Tarantinos 'Pulp Fiction') an einer Rezeptur für die Adaption von Bret Easton Ellis' zweiten Roman. Ohne an Glaubwürdigkeit einzubüßen, verlegte Avary die in den achtziger Jahren angesiedelte nihilistische Betrachtung einer moralisch bankrotten und unter den selbst auferlegten Zwängen von Materialismus und Coolness leidenden Gesellschaft in eine zeitlose Gegenwart. Ironisch distanziert, handwerklich brillant und mit effektiven, erzählerischen Tricks findet der ambitionierte Regisseur eine der Vorlage adäquate filmische Sprache, die jedoch manchmal die nötige Prise Zynismus vermissen lässt.

Dank seiner spitzen Feder zählt Ellis seit den achtziger Jahren zu den kompromisslosesten und provozierendsten Chronisten aktueller gesellschaftlicher Zustände. Seine Bestseller halten den immer gleichen reichen und gelangweilten Charakteren die Treue: So machen wir in der aktuellen Verfilmung mit Sean Bekanntschaft, dem kleinen Bruder des monströsen 'American Psycho' Patrick Bateman, dem Mary Harron 2000 mit Christian Bale in der Hauptrolle ein Denkmal setzte. Und in Avarys bereits geplanter Adaption von Ellis' bislang letztem Roman 'Glamorama' wird Seans Freund Victor - hier noch in einer Nebenrolle - das Wort ergreifen.
Sowohl Victor (Kip Pardue) als auch Sean (James Van der Beek) gehören zur Generation äußerst überprivilegierter Studenten am äußerst renommierten Camden College in New England, wo Drogen und Sex billiger als umsonst oder auch für 'Less Than Zero' zu haben sind und lediglich der Kompensation einer immensen emotionalen Leere dienen. Für den oberflächlichen, gewissenlosen Sean besteht das so von allen moralischen und sexuellen Regeln befreite Studentendasein aus nichts als Ficks und Manipulation; dem schwulen, hochintelligenten Zyniker Paul (Ian Somerhalder) liefert das ewige Verliebtsein in den Falschen derweil den alltäglichen Kick, und die zerbrechliche, jungfräuliche Lauren (Shannyn Sossamon), die eigentlich auf den Richtigen wartet, schliddert auf ihrem Skateboard mit Vorliebe an den Abgrund von Camdens sozialem Universum, das seinen Namen kaum verdient. Aus dem Zusammenprall der Drei ergeben sich wunderbare Möglichkeiten für sexuelle Misskommunikation, weiteren Drogenkonsum und ein Gefühlschaos von noch erheblicherem Ausmaß. Hinzu kommen unter anderem: pillenpoppende Mamas (Faye Dunaway und Swoosie Kurtz), eine nymphomane Mitbewohnerin (Jessica Biel), diverse ungehaltene Drogendealer und eine verschmähte Geliebte mit Selbstmörderinnen-Potential (Kate Bosworth), für die sich der Reigen von der 'End of the World Party' über die 'Pre-Saturday Night Party' bis zur 'Dress to Get Screwed Party' und wieder zurück dreht.
Hierhin wie dorthin spult Avary das gefilmte Material, lässt das sinnentleerte, exzessive Campus-Leben auf der Stelle treten und seinen innovativen Ideen freien Lauf. Bei der ersten zufälligen Begegnung von Sean und Lauren wird die Leinwand gesplittet, in einer anderen nicht weniger charmanten Sequenz trifft ein digitales Videotagebuch von Victors Europa-Reise als Collage aus lautem Sound, Bild und Kommentar ziemlich genau Ellis' zugedröhnten Tonfall. Auf der inhaltlichen Ebene verzichtet Avary auf einige Subplots und Subtexte der Vorlage: Die wesentliche und von Ellis wunderbar zweideutig angelegten Liaisons Dangereuses zwischen Sean, Patrick und Lauren verschenkt das Drehbuch zu Gunsten vorbeiziehender Flirts und eines bedauerlich konservativen/heterosexuellen Interesses. Seinen bestechenden Reiz und seine Ironie gewinnt der Film eher mit der Attraktivität seiner Darsteller, die ein Klassentreffen von 'Jugendikonen' der achtziger Jahre (Eric Stoltz als kiffender Tutor) und TV-Serien wie 'Dawson's Creek' (Van Der Beek), 'Wunderbare Jahre' (Fred Savage mit einem kultverdächtigen Kurzauftritt als weggetretener Junkie) oder 'Eine himmlische Familie' (Jessica Biel) feiern. Alle Gäste dieser Party sehen in erster Linie beeindruckend gut und gelangweilt aus und befolgen damit sicher die wichtigste Regel in Ellis' attraktivem Universum, das eine darüber hinausgehende Personalisierung verbietet. Vielleicht lässt der Film letzten Endes aber gerade deshalb den Zuschauer trotz Tempo, Raffinesse und einem fabelhaften Soundtrack so kalt, wie alles andere als das eigene Ego die unberührbaren Brüder Bateman.cm.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Handwerklich brillante Verfilmung des satirischen Bestsellers von Bret Easton Ellis über überprivilegierte College-Kids im Sex -, Drogen- und Partyrausch.

Kurzbeschreibung

Am renommierten Camden College in New England treffen sich die reichen und gelangweilten Kids der Wohlstandsgesellschaft: der drogendealende Schönling Sean, der intelligente und schwule Zyniker Paul und die zerbrechliche und jungfräuliche Lauren. Als die Drei aufeinanderprallen, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten für sexuelle Misskommunikation, Drogenexzesse und Gefühlschaos von erstaunlichem Ausmaß.

Produktbeschreibungen

Die Studentenpartys auf dem Campus von Camden heißen "End of the World Party", "The Pre-Saturday Night Party" und "The Dress to get screwed Party" - in seinem provokanten Bestseller zeigt Kultautor Bret Easton Ellis American Psycho eine andere Seite des Collegelebens. Sean Bateman James Van Der Beek, dessen Bruder Patrick schon an der Wall Street untergekommen sein soll, ist ein einnehmender junger Mann ohne den geringsten Bezug zu seinen Emotionen. Eine Schneise durch den Dschungel der Camden-Chicks hat er längst geschlagen und scheint sich nur lebendig zu fühlen, wenn er als Gelegenheits-Dealer Stoff bei seinem Lieferanten Rupert Clifton Collins Jr. besorgt. Doch meist liegt Sean in irgendwelchen Betten unter irgendwelchen Frauen und sinniert ergebnislos über die Sinnlosigkeit seines Alltags. Welch glückliche Fügung des Schicksals, als sich anonyme Liebesbriefe in seinem Postfach häufen und seine Knie weich werden, als er das erste Mal die Studentin Lauren Shannyn Sossamon trifft ... Oscar-Preisträger und "Pulp Fiction"-Co-Autor Roger Avary setzte die wahnwitzige und abgedrehte Geschichte über den UnSinn des Lebens kongenial um, neben "40 Tage und 40 Nächte"-Beauty Shannyn Sossamon und James van der Beek glänzen u.a. Hollywood-Ikone Faye Dunawaye und Kip Pardue.
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