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"Die Rechnung, bitte!": Bekenntnisse eines Kellners
 
 

"Die Rechnung, bitte!": Bekenntnisse eines Kellners [Kindle Edition]

Herr Ober , Susanne Schädlich
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Alltag eines Kellners ist nervenaufreibend: unverschämte Sonderwünsche, Liebespaare auf der Toilette und kleine schwarze Tierchen in der Küche, die auf keinen Fall ins Essen gelangen dürfen – allenfalls bei arroganten Gästen. Herr Ober serviert uns einen pikanten Blick hinter die Kulissen des Restaurantbetriebs.

Über den Autor

Herr Ober war nach seinem Studium zunächst im Gesundheitswesen tätig, bevor er mit 31 in verschiedenen Nobelrestaurants mit dem Kellnern anfing. Aus Gründen der Diskretion möchte Herr Ober als Autor anonym bleiben. Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist literarisch tätig und arbeitet als freiberufliche Autorin, Journalistin und Übersetzerin aus dem Amerikanischen und Spanischen. Sie lebte elf Jahre in den USA; 1999 kehrte sie nach Berlin zurück.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von goat TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Verlag selber ordnet dieses Buch in das Genre Biografien ein. Ich persönlich sehe das etwas anders: Es würde sich um eine Autobiografie handeln, wenn Herr Ober über sein Leben von der Geburt bis jetzt geschrieben hätte. In diesem Buch geht es aber einzig um einen Abschnitt aus seinem Arbeitsleben, den er beschreibt.

Wer das Buch gelesen hat, wird wissen, warum sich Herr Ober nicht namentlich zu erkennen gibt. Einige pikante Details dürften ihm wohl Probleme bereiten, sollte öffentlich werden, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Ich habe mir das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft, in der Hoffnung, etwas über die Erlebnisse mit den restlichen 20 Prozent seiner Kunden lesen zu können. Ein paar Beispiele waren auch aufgeführt. Einige waren ganz lustig, andere wiederum haben mich traurig den Kopf schütteln lassen. Größtenteils jedoch handelt das Buch eher von der Hierarchie der Angestellten untereinander und wer wen um sein Trinkgeld bringt. Dabei wird immer wieder betont, dass ein Kellner in Amerika von seinem Gehalt allein nicht leben kann. Er ist auf die Trinkgelder angewiesen. Es hätte gereicht, das einmal zu lesen und nicht immer und immer wieder.

Cholerische Chefs, Streit um die besten Schichten und ständige Ermahnungen an den Leser, wie sich ein anständiger Gast zu verhalten hat, bestimmen den größten Teil des Buches. Sogar im Anhang findet der Leser eine Liste mit 40 Tipps, wie man ein guter Gast wird. Und nicht zu vergessen: DAS TRINKGELD!!!!
Unter Tipp 35 (wie auch in mehreren Stellen im Buch): Geben Sie mindestens zwischen 15 und 20 Prozent Trinkgeld. Wenn Sie einen Lieblingskellner haben, geben Sie mindestens 20 Prozent oder sogar 25.
Oder Tipp 36: Zahlen Sie einen Teil Ihrer Rechnung mit einem Geschenkgutschein, dann achten Sie darauf, dass Sie auf die gesamte Summe der Rechnung Trinkgeld geben - nicht auf den Betrag, der übrig bleibt, wenn der Geschenkgutschein eingelöst ist.

Es klingt jetzt zwar wie ein Verriss, soll aber keiner sein. Ich möchte eigentlich damit nur zum Ausdruck bringen, dass Klappentexte leider viel zu oft falsche Erwartungen wecken. In diesem Fall hätte ich mir aufgrund des Klappentextes einfach nur mehr über die Erfahrungen im Umgang mit den Kunden gewünscht. Ich hätte mir mehr zum Schmunzeln gewünscht.

Aber ich gebe zu, das Buch hatte auch so seinen Reiz. Es ist schon interessant zu lesen, wie der Alltag eines Kellners aussieht und mit was für Problemen er zu kämpfen hat. Die Rache der Kellner bei unbeliebten Gästen allerdings, dürfte nicht bei jedem Leser gut ankommen. Obwohl wir uns nichts vormachen sollten - damit rechnen sollte man in jedem Restaurant. Also besser überlegen, bevor man sich mit einem Kellner anlegt, denn in die Küche kann man meistens nicht schauen ...

Herr Ober, der seine Erlebnisse zuerst in einem Blog veröffentlicht hat, war schreibtechnisch so überzeugend, dass seine regelmäßige Leserschaft ihn ermutigt hat, dieses Buch zu schreiben. Und auch wenn ich in diesem Fall mehr kritisiert als gelobt habe, so bekommt das Buch trotzdem eine Empfehlung von mir, denn ich wurde doch gut unterhalten und nur weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden, heißt das noch lange nicht, dass das Buch schlecht ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine Abrechnung 7. März 2011
Format:Taschenbuch
Der anonyme Ober schrieb offenbar schon ein paar Jahre einen erfolgreichen Blog namens 'Waiter Rant', aus dem er viele Geschichten ins Buch übernahm. Er erzählt in kurz portionierten Kapiteln zuerst wie seine berufliche Laufbahn in die Gastronomie abzweigte und er zum Kellner wurde.

Danach beschreibt der Ober den Betrieb zwischen den Tischen aus der Sicht eines Kellners. Er konzentriert sich in den verschiedenen Kapiteln jeweils auf ein bestimmtes Thema und erzählt dazu Anekdoten und Gedanken. Bei den Themen geht es zum Beispiel um Valentinstag, Toiletten, ahnungslose Gäste, illegale Einwanderer in der Gastronomie, und immer wieder über Trinkgelder und Vorgesetzte. Manch eine der Anekdoten hat man vielleicht so ähnlich schon gehört. Trotzdem ist es unterhaltsam, oft erheitert das beschriebene Verhalten von Kellnern und Gästen, manchmal weckt es Zorn beim Leser oder macht nachdenklich über die Rollen und Typen in dem Schauspiel.

Gegen Ende beschreibt der Ober immer öfter seinen Überdruß, und wie er unter dem Druck zwischen den Gästen und seinem Boss leidet. Der Ober träumt immer mehr vom Absprung, und die Erzählung vom Leben als Kellner wandelt sich zur Beschreibung eines Burnouts. Er wird zunehmend unwillig oder unfähig die Launen der Gäste hinzunehmen, sich über angenehme Gäste zu freuen oder Schwierigkeiten zu bewältigen, und macht seinen Boss dafür verantwortlich. Die Beschreibungen des eigenen Werdegangs und der Gefühle wecken Verständnis beim Leser und können dem Leser helfen, sich in den Kellner hineinzuversetzen, auch wenn seine Fähigkeit zur Selbstreflexion begrenzt erscheint.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Rechnung, bitte! 18. September 2010
Format:Taschenbuch
Niemals hätte ich erwartet, dass sich der Erfahrungsbericht eines Kellners so flüssig und gut lesen lassen würde. Zu Beginn war die Wortwahl noch etwas ungewohnt und viele Schimpfwörter störten den Lesefluss ein wenig, doch die geschilderten Begebenheiten des Herrn Ober haben mich wirklich gefangengenommen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Denn durch direkte Ansprachen und gekonnten Sarkasmus des Autors fühlte man sich wirklich in die Geschichte hineingezogen und manchmal hatte es den Anschein, als würde man ebenfalls gerade als Kellner in einem Restaurant arbeiten, so realistisch waren die Beschreibungen des Arbeitsplatzes, der Kollegen und des Arbeitsklimas. Zusätzlich hat die Sprachebene des Präsens dieses realistische Gefühl noch unterstrichen. Auch durch zynische Kommentare oder nacherzählte Gespräche zwischen den Angestellten gelingt es Herrn Ober, dem Leser immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht zu zaubern. Jedoch konnte man nicht nur die schönen Seiten des Kellnerdaseins gut nachempfinden, sondern auch die Hektik im großen Kundenansturm oder die Empörung über einen besonders dreisten Kunden, sowie Sticheleien der Kollegen werden genauestens geschildert, sodass sich die Stimmungen besonders gut auf den Leser übertragen können.

Mich hat es jedoch wirklich verwundert, dass Herr Ober seinen Job stets als schwierig und hart dargestellt hat, denn wenn man eine solche Arbeit selbst noch nicht verrichtet hat, kann man sich manche Umstände und Begebenheiten nur schwer vorstellen. Den Kampf unter Kollegen um den besten Tisch, der natürlich durch seine Beliebtheit auch die meisten Kunden anlockt und somit das meiste Trinkgeld abwirft, die Hektik im Speiseraum, wenn es gilt drei Tische gleichzeitig zu bedienen, von denen natürlich jeder als Erstes dran sein möchte. Jedes einzelne Kapitel war somit auf seine eigene Art und Weise spannend und auch eine Abhandlung über die Zusammensetzung des Trinkgeldes erschien nicht langweilig. Als Kellner erlebt man wirklich verrückte Dinge, das habe ich durch diese Biographie nun verstanden, doch es gibt natürlich auch berührende und schöne Momente, wenn man beispielsweise Zeuge eines Heiratsantrages wird. Interessant finde ich auch die Tipps am Ende des Buches, durch deren Einhaltung man angeblich zu einem besseren Gast werden kann. Viele davon erscheinen durchaus sinnvoll, doch habe ich so meine Zweifel, ob man seine Kinder wirklich nie zu einem Abendessen in ein Restaurant mitnehmen sollte, wie es Herr Ober empfiehlt.

Insgesamt muss man aber leider sagen, dass Herr Ober seinen Job wohl eher als negativ aufgefasst hat, denn alles in allem scheinen seine Erfahrungen mit dem Gastronomiegewerbe eher schlecht auszufallen. Nach der Lektüre dieses Buches möchte ich wirklich niemals Kellner in den USA werden, denn Herr Ober hat die Branche wirklich in Verruf gebracht und in seinem Roman beinahe nur die negativen Kundenbeispiele aufgezeigt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Lustiges Buch
Sehr lustig :) Wiederspiegelt gut das Kellnerleben von dem was ich gelesen habe! Habe jedoch nur ein paar Seiten vom Buch lesen können. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lidi veröffentlicht
Detaillierter Einblick in den Beruf des Kellners
Das Buch handelt von einem Kellner in den USA und gibt einen sehr informativen und interessanten Einblick in diese Berufssparte. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Niko veröffentlicht
Die Rechnung bitte
Na ja, etwas langweilig, aber das Buch sagt einiges über die Zustände in Amerika aus.
Ich denke, daß das Buch nur bedingt empfehelenswert ist. W.R.
Vor 12 Monaten von Ing.Walter Raschke veröffentlicht
Mehr als nur eine Erzahlung aus dem Leben eines Kellners
In "Die Rechnung, bitte! Bekenntnisse eines Kellners" plaudert ein New Yorker Kellner aus dem Naehkaestchen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Luckydl veröffentlicht
Ein schönes Buch
...der unbekannte Autor nimmt uns mit in eine eigene Welt. Literarisch kein Meisterwerk, aber dennoch mit philosophischer Tiefe. Ehrlich und aufrichtig berichtet. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jens Sommereisen veröffentlicht
Sehr schön
Dieses Buch ist Klasse. Für alle die, die schon immer gerne Bill Bryson gelesen haben oder auf Erfahrungsberichte stehen, die werden dieses Buch lieben. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Wolf Books veröffentlicht
Bekenntnisse eines Kellners
Das Buch DIE RECHNUNG BITTE eines anonym bleibenden Kellners in der fünf Sterne Gastronomie der USA zeigt auf bittere Weise auf wie sehr dieser Ort auf den... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Thorsten Wiedau veröffentlicht
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