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Die Rechenkünstlerin: Roman
 
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Die Rechenkünstlerin: Roman [Gebundene Ausgabe]

Helga Glaesener
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 445 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. Juli 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471793666
  • ISBN-13: 978-3471793664
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 14,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.111.778 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Helga Glaesener
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Kondolenzbesuch auf der Burg der Ritter von Landschad offenbart für Charlotta Buttweiler eine Überraschung. Ihre Freundin Zölestine, die Frau des Ritters Christof von Landschad, verstarb angeblich an den Folgen eines Sturzes von einem Hocker. Durch einen dummen Zufall bemerkt sie die Würgemale am Hals der Toten. Geistesgegenwärtig registriert sie, dass die Male horizontal um den Hals verlaufen und glaubt deswegen dem Schlossherrn seine Version des Unglücks nicht.

Charlotta kehrt 1389 nach Heidelberg zurück, wo sie in einem Studentenwohnstift der Universität den Haushalt betreut. Da sie selbst nicht ganz ungebildet ist, übernimmt sie den Nachhilfeunterricht für die jungen Studenten, zu denen auch die Brüder der Verstorbenen gehören. In der wenigen freien Zeit, die ihr neben all diesen Aufgaben bleibt, verbeißt sie sich in die mathematischen Probleme der damaligen Zeit: Die Quadratur des Kreises, das Schildkröten-Paradoxon und selbstverständlich in Pythagoras, Thales und Fibonacci.

Allerdings, obwohl der Titel des Buches anderes vermuten lässt, beschäftigt sich die studierte Mathematikerin und Verfasserin des Buches nur ganz am Rande mit derartigen Fragen.

Handwerklich gelungen präsentiert hier die Autorin Glaesener nach ihrem Erfolg Die Safranhändlerin einen weiteren historischen Kriminalroman, den sie gut recherchiert und gekonnt mit den Lebensumständen der damaligen Zeit verbindet. Ein vergnüglich zu lesender Roman, dessen Seiten mit vielen vertrauten Charakteren gefüllt sind: Der Nachbarsfrau, der tratschenden Fischerin, der Sinsheimerin, Torwächtern, einem fetten Hurenwirt, Adeligen, Knechten und sogar der Kaiser erhält eine Rolle. Sie alle lassen ein lebendiges Leseerlebnis entstehen. --Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung

Im Jahr 1389 wird in Heidelberg die erste deutsche Universität gegründet. Carlotta Buttweiler, querköpfige Heldin dieses Romans, von der Natur ausgestattet mit roten Haaren und einer Vorliebe für mathematische Formeln, ist die Tochter des Pedells der neuen Universität. Eines Tages gerät ihr beschauliches Dasein aus den Fugen, als ihre Freundin Zölestine sich das Leben nimmt. War es wirklich Selbstmord?Helga Glaesener, 1955 geboren, hat Mathematik studiert, ist Mutter von fünf Kindern und lebt heute in Aurich, Ostfriesland. Sie veröffentlichte u.a. die Erfolgsromane 'Die Safranhändlerin' (1997) und 'Die Rechenkünstlerin' (1998).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial 14. September 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Seit ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mich intensiev mit Lektüre über das späte Mittelalter beschäftigt. Das erste, dass mir aufgefallen ist, war, dass die Recherchen der Autorin beglückend real gelungen sind. Sie zeichnet ein großartiges Bild der Verhältnisse zu dieser Zeit. Carlotta Buttweiler ist eine erstaunliche junge Frau, die sich nicht in die Klischees der Zeit pressen lässt. Jovan Boleslav Palac ist ebenso überraschend. Nichts scheint ihn zu erschrecken - außer der Dunkelheit. Beide sind sehr liebenswert, gerade durch ihre Schwächen. Und dann ist da noch Benedikt, der Student, der Carlotta besonders am Herzen liegt. Alles spielt sich in Heidelberg ab, wo unvorstellbare Verbrechen begangen werden.

Man gewinnt auch Eindrücke von dem Leben mit der ersten Universität auf deutschem Boden. Mit ihrem feinsinnigen Humor und ihrem unfehlbaren Geschick, Spannung zu erzeugen, ist Helga Glaesener meine deutschsprachige Lieblingsautorin und ich würde viel darum geben, wenn ich erfahren könnte, wie es Carlotta, Jovan, Benedikt und Anselm Buttweiler weiter ergeht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Pro:

Nette kurzweiliger historischer Krimi, der einige spannende Szenen beinhaltet und auch endlich mal eine normale Heldin bestimmt die Geschichte. Mir hat gefallen, dass sie mit viel Neugierde & Gerechtigkeitssinn versucht, den Mord an Zölestine aufzuklären. Sie ist eine interessante junge Frau mit mathematischen Fähigkeiten, die für eine Frau zu dieser Zeit eher ungewöhnlich waren, doch hat dies für die Geschichte eigentlich keine Bewandnis. Spannend sind ihre eigenmächtigen Ausflüge, um den Mord aufzuklären.

Contra: Unter dem Titel Die Rechenkünstlerin hatte ich mir eigentlich eine andere Story versprochen. Die Tatsache, dass sie mathematisch begabt ist, hat mit der Story nichts zu tun. Auch die Figur des Palac finde ich etwas sehr merkwürdig und irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob der Roman ein Krimi oder eher eine Liebesgeschichte werden sollte. Auch dass Zölestine eine Freudin war, sie aber Zölestine eigentlich nicht gut kannte, passt nicht so zusammen. Die Aufklärung des Mordes war auch irgendwie etwas unrealistisch dargestellt.

Fazit:

Eine Story, die zum kurzweiligen Zeitvertreib einlädt, aber wenig realistisch ist. Wer also keinen Wert auf große Handlung legt, kann das Buch gut lesen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Lieblingsbuch 20. April 2005
Format:Taschenbuch
Ich mag dieses Buch besonders gerne, da es mein erstes Buch von Helga Glaesener ist, welches ich gelesen habe. Historische Romane sind genau wie Historische Feste wieder in Mode gekommen. Das Mittelalter ist eine interessante Zeit gewesen, obwohl die wenigsten in dieser Zeit leben wollten. Hauptfigur ist eine junge Frau, intelligent und am Lernen interessiert; der Besuch der neu gegründetet Universität in Heidelberg ist ihr aber versagt. Ihr langweiliges Leben ändert sich schlagartig, als ihre verheiratete Freundin scheinbar Selbstmord begeht. In diesem kriminalistischen Buch geht es um Liebe, Mord, Hexenkunst.
Wer der Mörder ist, selber lesen!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hörbuch -Die Rechenkünstlerin-
Es war das erste Hörbuch, das ich von Helga Glaesener gehört habe. Wer mittelalterliche Krimis mag ist damit sicher gut bedient. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2010 von Walküre
Ein anderes Heidelberg
Eine Freundin,die eigentlich nur Historische Romane liest,lieh mir dieses Buch,um mich von diesem Genre zu überzeugen.Oje dachte ich,das wird sicher schön langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2009 von S. G.
Gelungener Krimi in historischem Gewand
'Die Rechenkünstlerin' ist ein unterhaltsamer Kriminalroman vor historischem Hintergrund. Die erste Hälfte fand ich etwas zu langatmig, während sich ab der zweiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2006 von James T. Kirk
Man kann gar nicht aufhören!
Habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Es war erst mein zweiter Mittelalterroman, aber bestimmt nicht mein letzter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2006 von Leseratte
Nicht umwerfend, aber nett auf jeden Fall
Der letzten Rezension kann ich voll zustimmen, trotzdem möchte ich für das Buch aber doch eine kleine Lanze brechen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2006 von Petra
Nett aber belanglos
"Die Rechenkünstlerin" ist irgendwie der falsche Name für das Buch, denn die mathematische Begabung der Hauptperson wird nur angerissen und hat mit dem weiteren... Lesen Sie weiter...
Am 27. Juni 2004 veröffentlicht
Fesselnd
Dieses Buch ist spannend und fesselnd bis zum Schluss. Es macht die Zeit des Mittelalters lebendig, und wenn man - wie ich - auch noch in der Gegend wohnt, dann ist das umso... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2003 von Hans-Jürgen Emmerich
Eckenrechnen
Ein enttäuschendes Buch. Erstens wird die Story aufgebauscht, wie eine Sektflasche geschüttelt, nur um dann auf den letzten 3 Seiten mit leisem "Plopp" zu enden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2003 von buechernarr
Äußerst reizlos
Ich bin leider nicht weit gekommen mit diesem Buch, da es mich überhaupt nicht gefesselt hat. Auch wenn der Handlungsort Heidelberg (Universtität) eigentlich viele... Lesen Sie weiter...
Am 23. Mai 2003 veröffentlicht
Mittelalter hautnah
Carlotta - die Heldin, und eine solche ist sie wirklich - ist einfach supersympathisch. Weil sie unkonventionell, unerschrocken, unbestechlich ist, weil sie unglaublich rotes Haar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2003 von SteD
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