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Die Rebellion ist eine Frau
 
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Die Rebellion ist eine Frau [Gebundene Ausgabe]

Anna Dünnebier , Ursula Scheu
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Sphinx Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720522946
  • ISBN-13: 978-3720522946
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,7 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 200.505 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Freundinnen
rox. Die beiden im publizistischen Umkreis von Alice Schwarzer tätigen Autorinnen Anna Dünnebier und Ursula Scheu haben einem «schillernden» Paar der deutschen Frauenbewegung eine engagierte Biographie gewidmet. Anita Augspurg, 1857 in Verden an der Aller geboren und 1943 im Zürcher Exil verstorben, hatte als erste Frau Deutschlands 1897 einen juristischen Doktorhut erlangt. 1903 gründete sie den Deutschen Verband für Frauenstimmrecht, zugleich wird sie eine der Führenden in der «Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit». Lida Gustava Heymann, aus vermögenden Hanseatischen Kreisen stammend und zehn Jahre jünger als die in Bohèmekreisen verkehrende Anita Augspurg, ist hingerissen von der selbstbewussten Feministin. Die beiden werden ein Paar, das fortan weniger durch seine Lebensform als durch politische Aktivitäten Aufsehen erregt. Gegen den Hamburger Senat prozessieren sie wegen Zuhälterei, sie gründen das erste Mädchengymnasium Deutschlands, 1923 schon fordern sie beim Bürgermeister von München die Ausweisung Hitlers. Dem manchmal mit gar viel Herzblut geschriebenen Band hätte eine Überblick verschaffende Zeittabelle nicht geschadet.

Virginia - Frauen Buch Kritik, Herbst 2002

Es gelingt den Autorinnen, die Doppelbiographie mit Leben zu erfüllen und die Zeit in die Gegenwart zu holen. In lebendig-flüssiger Sprache wird das Leben der beiden Frauen chronologisch nachgezeichnet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Um es vorweg zu schicken: als ich das Buch zum ersten (und auch zum zweiten) Mal las, war ich fasziniert. Unglaublich, wie Heymann und Augspurg als junge Frauen - ohne jedes Vorbild - aus den Zwängen der Konventionen befreiten, unglaublich, was sie in der Folge leisteten.

Das einzige, was mir negativ auffiel, war, dass mit den Autorinnen immer wieder die Bewunderung durchgeht (was bei einer Biographie einfach stört), und dass gelegentlich die Annahme hervorschimmert, die Leserin habe die Frauenbewegung der Achtzigerjahre miterlebt. Manche von uns waren da noch im Kindergarten...

Das ist aber alles noch hinzunehmen. Mehr enttäuscht hat mich, was mir bei der Lektüre von Lida Gustava Heymanns Memoiren, 'Erlebtes, Erschautes' auffiel. "Das hast du doch schon mal gelesen?" In der Tat. Die Kapitel zur Biografie Augspurgs und Heymanns lesen sich streckenweise wie eine schulmäßige Zusammenfassung derselben Kapitel Heymanns. Die gleichen Anekdoten in der gleichen Reihenfolge, bis hin zum gleichen Vokabular - mit nur einer Handvoll Zitaten, die auch als solche gekennzeichnet sind.

Sicher, authentisches biografisches Material zu Heymann und Augspurg mag rar sein. Aber muss es gleich eine solche Quellentreue sein?

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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ich staune, wie aktuell viele der Themen sind, die Augspurg, Heymann und die anderen aktiven Frauen der Zeit angegangen sind.

Weiter bin ich erstaunt über die immergleichen Argumente, die Männer gegen Emanzipation im weitesten Sinne vorbringen. Das Buch zeigt überdies einen etwas anderen Blick auf die Geschichte des letzten Jahrhundertwechels. Hoffentlich erzeugt es, wie bei mir, Hochachtung für die Errungeschaften dieser überaus mutigen und intelligenten Frauen, die uns unsere Freiheit gegen viele Widerstände erkämpft haben. Die uns Dinge ermöglichen wollten, die uns heute so selbstverständlich sind, dass wir sie nicht mehr anerkennen.

Nicht zuletzt ist es sehr angenehm zu lesen. Und auch zum Schmunzeln geben die wahren Begebenheiten stellenweise Anlass, denn humorlose Dörrpflaumen schienen die Damen zu der Zeit absolut nicht zu sein!

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