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Die Rebellion der Maddie Freeman
 
 

Die Rebellion der Maddie Freeman [Kindle Edition]

Katie Kacvinsky , Ulrike Nolte
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen - das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Über den Autor

Marie Bierstedt, Jg. 1974, ist u.a. die deutsche Stimme von Kirsten Dunst, Anne Hathaway und Alyson Hannigan ( Buffy ) und hat bereits den House of Night -Hörbüchern von P.C. Cast ihre Stimme geliehen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 570 KB
  • Verlag: Bastei Luebbe; Auflage: 5 (22. Juli 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005DLE31S
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #16.361 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend und erschreckend zugleich!, 22. Juli 2011
'Aber diese ganze Technik kann süchtig machen, wenn man sich nicht vorsieht. Wie eine Droge, von der man nicht mehr loskommt, wenn man sie erst einmal im Blut hat. Irgendwann kann man nicht mehr ohne sie leben und die Droge kontrolliert einen völlig. So ist es auch mit Computern. Inzwischen sind wir dermaßen abhängig geworden, dass wir uns nicht mehr von ihnen abnabeln können.' (Seite 173)

USA, 2060: Maddie ist die Tochter des Digital School-Gründers Kevin Freeman und lebt wie alle anderen Menschen nur in ihrer eigenen virtuellen Welt. Soziale Netzwerke bestimmen das Leben der Menschen, gelernt wird nur noch über das Internet ' der Digital School. Das Leben 'offline' gibt es nicht mehr.
Doch dann lernt Maddie Justin kennen, einen jungen, enthusiastischen Widerstandskämpfer, der sich seit Jahren gegen das System der Digital School auflehnt. Maddie soll in dieser Bewegung eine wichtige Rolle spielen ' doch wofür wird sie sich entscheiden? Für die Liebe und somit auch die Rebellion oder für ihre Familie?

'Die Rebellion der Maddie Freeman' ist das Debutwerk der Autorin Katie Kacvinsky.
Madeline Freeman ist ein 17-jähriges Mädchen, das im Jahre 2060 in einer künstlichen Welt ausharren muss. Als Tochter des Digital School-Erfinders Kevin Freeman steht sie unter strengster Kontrolle. Ihr ist ein Leben, welches 'offline' stattfindet völlig unbekannt, denn sie lebt wie alle anderen nur in sozialen Netzwerken und ist von der Technologie abhängig. Auch die Welt wurde von den Menschen verändert. Statt echter Bäume und und Gras gibt es nun künstliche Rollrasen und Plastikbäume.
Nachdem sie Justin begegnet, lernt sie durch ihn, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Dabei erwacht ihre rebellische Ader erneut zum Leben und sie muss sich bald zwischen ihrer Familie und der Rebellion entscheiden. Will sie für eine bessere Welt kämpfen, in der die Regierung keine vollständige Kontrolle mehr hat und die Menschen wieder beginnen, sich aus ihren Häusern zu trauen oder will sie ihre Familie schützen und den lauf der Dinge einfach ungehindert fortschreiten lassen?
Außerdem verwirrt sie ihre Zuneigung zu Justin nur noch mehr'
Justin ist ein sehr undurchsichtiger Typ, der sich stets hinter einer Mauer verbirgt und mehr an andere Leute denkt, als an sich selbst.
Während er die anderen davon überzeugen will, mehr aus sich heraus zu gehen, muss er dies selbst erst noch lernen.
Meine persönliche Heldin in diesem Buch war Maddies Mutter. Während ihr Mann für die Technologie kämpft, bewahrt sie einen Teil des 'alten Lebens' auf und rebelliert dadurch auf ihre persönliche Art gegen das Leben, dass sie führen.
Am beeindruckendsten war die Szene, in der sie Maddie die Turnschuhe in die Hand drückt ' aber lest selbst, was es damit auf sich hat

'Die Rebellion der Maddie Freeman' ist ein weiterer Dystopie-Roman, der mich tief beeindruckt und zum Nachdenken gebracht hat.
Wieder ein Gesellschaftskritischer Roman mit einem Funken Wahrheit, denn schon heute wird unser Leben durch Computertechnologien und soziale Netzwerke beeinflusst. Was würden wir ohne das Internet machen? Die Technologie schreitet immer weiter voran, es gibt immer mehr computergesteuerte Maschinen, die früher von Hand bedient wurden. Die Menschen werden engstirniger, kümmern sich oft nur noch um sich.
Maddies Welt wurde von Katie Kacvinsky so dargestellt, wie ich mir auch unsere in 50 Jahren vorstellen könnte. Ein erschreckender Gedanke!

Trotzdem ein großartiger Roman den ich jedem ans Herz legen möchte!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eigentlich eher 2 bis 3 Sternchen..., 3. September 2011
Ja, eigentlich sind 3 Sterne zu viel... Aber weil die Absicht des Buches gut gemeint war, gebe ich dem Ganzen lieber doch 3...

Das Buch ist schwer zu beschreiben. Es hat so seine Minus- und Pluspunkte.

Pluspunkte:
- Thema ist aktuell (viel zu viel Technik, Onlinesein wird wichtiger als Offlinesein etc.pp.)
- Die Autorin möchte wirklich eine gute Botschaft rüberbringen
- Ich mag Bücher, wo man die Gesellschaft in Frage stellt und sich dagegen auflehnt

Minuspunkte:
- Ein ganz großes MINUSPUNKT: Unglaubwürdigkeit.
2060 ist für mich zu früh angesiedelt. Es hätte in einer etwas ferneren Zukunft abspielen müssen, aber dann hätte Maddie nichts davon erzählen können, dass sie als Kind eine normale Grundschule besucht hätte.
Es ist unglaubwürdig, dass eine angeblich kriminelle, schwer zähmbare Bevölkerung (überbevölkerte Bevölkerung) sich von heute auf morgen zu Hause einsperren lässt und nichts anderes als den Computeralltag kennt. Die Menschen waren früher derart krass kriminell und es geschahen so oft Morde, Vergewaltigungen etc., dass das Onlineschulsystem notwendig wurde. Aber wenn die Menschen früher schon nicht mit sich reden ließen, das taten, was sie wollten... warum sollten sie es sich plötzlich anders überlegen? Auch noch binnen 11 Jahren ändert sich fast die gesamte Menschheit zu einer computerabhängigen, desozialisierten Kreatur?

Dass Bäume, Papier und Feuer verboten werden, weil sie ein Sicherheitsrisiko darstellen... da habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt, als ich dies las. Für Maddie sind zu viele Sachen zu neu.

Warum sind Autos so gut wie verboten? Das hätte die Auto- und Ölindustrie nie zugelassen, weil es ein zu profitables Geschäft ist. Außerdem hätten die Menschen das niemals mit sich machen lassen. Aber sagen wir mal, es ist passiert. Wieso fällt Justins Auto nie auf? Warum wird er nie angehalten?

- Die viel zu oft wiederholten Weisheiten:
Hier habe ich eine ambivalente Meinung. Zwar gefallen mir die langen Dialoge und Gedanken im Buch, die Weisheiten versprühen wollen. Sie geben dem Ganzen eine gute Botschaft und etwas Tiefe, allerdings empfinde ich, dass diese etwas das Maß überschreiten und sie wiederholt vieles oft. Man hat teilweise das Gefühlt, dass die Autorin es zuuu gut gemeint hat. Soll nicht heißen, dass sie zu revolutionär dachte, nein. Aber ich hätte es lieber gesehen, wenn mehr Story drin gewesen wäre, sodass der Leser sich selbst seine Weisheiten zusammenreimen kann, als das man alles vorgesetzt bekommt.

- Schwache Storyline:
Man kann sich nicht wirklich mit dem Protagonisten identifizieren, man kann nicht alles nochvollziehen. Eine richtige Spannung taucht kaum auf, manchmal plätschert die Story so seichte dahin. Ich fand zwar manche Szenen mit Justin und Maddie prickelnd, aber ihre Schwärmerei war mir auch zu viel. Vom ersten Blick an schwärmt sie nur noch über Justin und er ist ja so "perfekt".

- Maddie
Zwar finde ich einige Monologe von ihr ganz gut und sie als Chara teilweise sympathisch, allerdings findet sie sich viel zu leicht in der neuen Umgebung zurecht, obwohl sie wie ein Fisch im Wasser total an Reizüberflutung leiden müsste. Immerhin war sie seit ihrem sechsten Lebenjahr nur vekabelt und wurde darauf trainiert sich abzukapseln. Sie sollte sich nicht so schnell Freunde machen können, so derart charismatisch sein. Sie ist mir zu perfekt, zumindest geschieht dieser Wandel zu makellos. Außerdem ist sie mir als Person zu makellos.

Fazit:
Die Geschichte meint es gut, hat manch gute Botschaften und einige wenige gute Szenen. Aber wenn es um Liebe, Rebellion und um die Technisierung der Menschheit geht, gibt es bessere, viel bessere Bücher. Ich empfehle das Buch eher Teenies zwischen 12 und 17 Jahren. Es ist ein Buch für Zwischendurch, wenn man grad nichts zu lesen hat.
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23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Für mich leider eine totale Enttäuschung, 22. Juli 2011
Ich habe mir echt viel von diesem Buch erwartet, gerade weil es ein sehr aktuelles und nahes Thema anspricht. Leider wurde ich total enttäuscht.. .

Ein Wort, welches mir ständig durch den Kopf ging: Übertreibung.
Damit meine ich nicht das Leben vor dem PC, nein, das war ja zu erwarten.. viel mehr sind es andere Dinge.
Zum einen hätten wir da ein Auto, welches in einem Moment über die Straße fährt, dann über den Strand raßt und schließlich übers Wasser fährt. Doch nicht genug, dieses Auto sinkt auch noch auf den Meeresgrund und fährt unter Wasser. Ach und Kugelsicher ist es natürlich auch.. gegen Unfälle und Feuer soll es wohl auch vollkommen immun sein, wie ich später lesen durfte. Ein weiteres Fahrzeug konnte dann in die Luft geschleudert werden, gleiten und dann auf dem Wasser fahren. Natürlich war es trotz allem so leicht, dass man es hinter sich herziehen konnte.
Auch übertrieben schien mir die Begründung, warum schließlich die online Schule eingeführt wurde. Es erschien für mich sinnig, dass es immer mehr Amokläufe und Gewalttaten an Schulen gab. Allerdings... nurnoch Lehrerpersonal, welches im Umgang mit einer Waffe ausgebildet wurde? Mmmh na okay, vielleicht. Daraus resultierend erschien es schon logisch, dass es irgendwann vor der Schule Kontrollen wie auf internationalen Flughäfen gegeben haben soll. Da störte mich wiederrum aber: Schüler hätten daraus eher einen Wettbewerb gemacht, Waffen durchzuschmuggeln und es hätte NOCH mehr Gewalttaten gegeben.
Ganz ehrlich? Man kann sich auch alles zurecht drehen.
1. für ganz so primitiv hirnlos halte nichtmal ich die Natur des Menschen.
2. selbst wenn es so wäre, wie zur Hölle soll das bei solchen Sicherheitsmaßnahmen TATSÄCHLICH funktionieren?
3. wenn es so wäre, dann hätten sich diese Jugendlichen sicherlich nicht mit einem online Schulsystem und der ganzen geselltschaftlichen Entwicklung zufrieden gegeben.. und das wären dann wohl auch nicht nur ein paar gewesen, welche man einfach "umerziehen" konnte.
Nein, also bei aller Liebe.. mir gibt es in diesem Buch zu viele kleine und größere Unstimmigkeiten. Eigentlich wirkt auf mich in diesem Buch genau garnichts stimmig.
Vielleicht hätte ich der Autorin die Geschichte abgekauft, wenn sie nicht im Jahre 2060 spielen würde und die finalen Ereignisse zu dieser Entwicklung nicht im Jahre 2049 stattgefunden hätten. Aus dieser Sicht betrachtet halte ich es einfach nur für viel zu weit hergeholt, obwohl die Idee selbst so realistisch und wahrscheinlich klang.. .

Von "Rebellion" kann man hier auch nicht wirklich sprechen. Maddie selbst tut in ihrem ganzen Leben genau 2 wirklich rebellische Dinge, ansonsten ist sie nur Zuschauer. Doch auch der Rest der Geschichte klingt für mich nicht nach Rebellion. Zwar wehren sich einige Menschen gegen dieses Leben.. aber.. naja.. eher der Ansatz/Anfang einer Rebellion.

Die Spannung war irgendwie merkwürdig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch an irgendeiner Stelle spannend fand. Es hat mich trotz seiner für mich unzähligen Macken nicht direkt gelangweilt, das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt. Doch direkte Spannung? Die hat sich vor mir versteckt. Am Anfang ist es ganz interessant zu erfahren, was Maddie denn mit 15 Jahren verbrochen hat, wie die Welt so aussieht und was Justin so zu erzählen hat. Vieles ist aber vorraussehbar. Als ich gerade fand, dass es spannend werden könnte.. ja, da begann die Verliebtheit so richtig.

Ganz obendrauf finde ich die Charaktere zu flach beschrieben. Sie entfalten sich nicht, dabei hätten einige von ihnen wirklich Potential dafür. Die Verliebtheit von Maddie ist auch nur pubertär. Da kommt sie einmal vor die Tür, trifft einen Jungen und schon schwärmt sie dem Leser ständig den selben langweiligen typischen Kram vor, den ein verliebter Teenager so von sich gibt. Dummerweise wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Maddie erzählt.. "perfekt" also. Ich konnts nicht ernst nehmen.

Der Schreibstil hat mich teilweise auch echt genervt. Am Anfang las ich ständig "ein Stich von Eifersucht".. irgendwann dachte ich, wenn ichs jetzt noch einmal lese, schmeiß ich das Buch gegen die Wand.
Das hat dann Gott sei Dank nachgelassen. Dafür viel mir aber mehr und mehr etwas auf, was ich wirklich hasse. Diese Art, Dialoge zu beschreiben.. mir stellen sich die Nackenhaare auf.
Das fing an mit harmlosen Dingen:
"Ich trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte und fragte ihn, wie es jetzt für mich weiteregehen würde."
Sowas findet man fast auf jeder Seite, manchmal sogar mehrmals.
Allerdings hat die Autorin dann etwas gebracht, was mich wirklicht richtig genervt hat.. leider habe ich mir die Seite nicht aufgeschrieben. Stellt es euch so vor:
"Ich trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte und fragte ihn, wie es jetzt für mich weiteregehen würde. "Schließlich kann ich schlecht wieder zurückgehen"."
Ihr seht, was ich meine? Dieses Misch-Masch hat mich dann vollkommen verrückt gemacht.. auch wenn es selten vorkam.
Vielleicht ist das alles im Original ja besser, ich weis es nicht.
Was mir gut gefiel waren die Tagebucheinträge von Maddie, über welche man gelegentlich stolperte. Sowas mag ich immer ganz gerne.

Ich habe keine Ahnung, ob das Buch ein Einzelband sein wird oder eine Reihe. Dem Ende nach zu urteilen würde ich sagen: unbefriedigender Einzelband oder der Beginn einer Reihe.

Tut mir leid, ich bin mir sicher, dass manchen das Buch gefallen wird - mir persönlich wird aber nie klar sein warum. Vielleicht habe ich zu viel erwartet.

Fazit
Ich bin enttäuscht und irgendwie auch frustriert. Empfehlen würde ich das Buch niemandem, aber es wird bestimmt seine Fans finden. Die Idee dahinter find ich nach wie vor super, die Umsetzung war für mich einfach nur schlecht. Ich habe echt lange überlegt, ob ich 1 oder 2 Punkte geben soll.. ich wollte dieses Buch mögen. Im Endeffekt, wenn ich mir so meine Rezension durchlese, kann ich einfach nicht mehr als einen Punkt geben.
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