3 Freundinnen treffen sich nach Jahren zu einem gemeinsamen Erholungsurlaub wieder. Das klingt nach einem wunderbar spannend werdenden Buch von Danielle Steel. Doch was dann kommt, wird die Leserinnen und Leser, die bereits andere Bücher der Autorin kennengelernt haben, enttäuschen. Die bekannte Rocklady verliebt sich in einen sehr männlichen Cowboy, eine frustrierte Ehefrau findet sich in den Armen eines bedeutenden Schriftstellers wieder und die aufopferungsvolle Ärztin und Aids-Spezialistin erkrankt (selbstverständlich) selbst an der tödlichen Krankheit. Alle tragen ihr Schicksal mit Fassung und vorbildlichem Benehmen. Selbst die folgenden Schwierigkeiten wollen keine rechte Spannung hineinbringen. Die letzten Seiten des Buches bringen zwar noch einmal eine überraschende Wende in die Geschichte, doch ändert das auch nichts mehr an der Tatsache, daß dieser Roman voraussehbar und langweilig ist. Ich bin seit Jahren eine begeisterte Danielle Steel Leserin, doch kommt "Die Ranch" niemals an die Qualität der Romane wie "Palomino", "Der Ring aus Stein" oder "Schiff über dunklem Grund" heran.