Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Katzenbach raubt uns den Atem!, 27. Mai 2009
"Die Rache" - ein Buch über Familie Richards, welche sich in ihrer Vorstadt-Idylle wohl fühlt und ein ganz normales Leben führt. Doch plötzlich wird diese Idylle gestört, der Junge der Richards, Tommy, wird zusammen mit seinem Großvater entführt. Die Kidnapperin ist Olivia Barrow, eine ehemalige Bekannte der Richards. Wegen eines Vorfalls, welcher sich 1968 ereignete, will sie an Duncan und Megan Rache nehmen und hat den Jungen so wie dessen Großvater als Druckmittel.
Das Buch ist übersichtlich gestaltet. Von Anfang an lernen wir alle Hauptpersonen kennen und bekommen einen Einblick in ihr Leben. Auch wird der Grund der Entführung uns schon zu Anfang des Buches erklärt. So mit wissen wir von Afangd an die Gründe dessen und müssen nur noch lesen, lesen, lesen. Und das geht gut, Katzenbach schreibt flüssig und ohne Punkt und Komma. Er lässt uns nicht zur Ruhe kommen, es geht Schlag auf Schlag. Wir stehen sofort mitten drinne im Geschehen und können gar nicht anders, als mit den Protagonisten mitzufühlen.
Für mich ist an keinem einzigen Punkt Langeweile aufgekommen. Es war alles gut zu verstehen und es wurde immer wieder Spannung aufgebaut. Das Ende kam sehr schnell, aber das passte ja zum Rest des Buches. Alles lief wie ein Film ab und man traute sich nicht, es wegzulegen.
Warum aber nur 4 Sterne? Weil ich finde, dass Katzenbach zu aprubt die Geschichte beendet hat. Die "Erlösung" kam genauso schnell wie das Unheil gekommen ist, dennnoch lässt uns Katzenbach mit zu vielen Fragen zurück, zu viele Dinge bleiben offen und im Raum stehen, die aber für die Geschichte von Bedeutung sind.
Das hat mich, im Gegensatz zum Rest des Buches, leider enttäuscht. Man wollte einfach weiterlesen, aber plötzlich war Schluss und man steht da, ohne eine Auflösung oder Ähnliches.
Ansonsten - typisch Katzenbach!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie angekettet durch die Seiten gezerrt......, 23. Juni 2009
Nunja, wer actiongeladenes Spannungsallerlei sucht, der wird sicherlich nur auf den letzten Seiten von "Die Rache" seine Befriedigung finden.
Wer jedoch einen Psychothriller mit Qualität sucht, der wird mit und in diesem Buch fündig werden!
Katzenbach schaffte es, mich als Leser von der ersten Seite an in die Story zu zerren. Die dargebotene Atmosphäre, die dunkle, bedrückende Hoffnungslosigkeit, die Ängste der Familie Richards.......alles wirkt stimmig und gekonnt.
Katzenbachs Schreibstil ist einfach aber ebenfalls gekonnt. Und so kommt es, dass die detaillierte Gefühlswelt der Protagonisten, so eindringlich und hautnah beschrieben, nicht mehr, wie bei so vielen Möchtegern-Thrillern, überladen und überflüssig wirkt, sondern geradezu wie ein fester Bestandteil dieses Buch einfach nur grandios "herüberkommt".
Der Autor hat sich sehr viel Zeit dafür genommen, die Dämonen (der Vergangenheit), mit denen alle Protagonisten kämpfen, genau zu beschreiben und damit das "Psycho" vor dem Thriller gerechtfertigt erscheinen zu lassen.
Die Charaktere wirken dadurch scharf gezeichnet.
Fazit: Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und war begeistert. "Die Rache" ist fesselnd, düster und kompromisslos. Die Charaktere kommen realistisch, einfach grandios an den Leser.
Das Buch ist ein Muss, wenn man einen guten und spannenden Psychothriller sucht und sich nicht daran stört, dass viele Passagen sich eben nicht mit wilden Schießereien und Verfolgungsjagden, sondern mit atmosphärisch dichten Charakterdarstellungen beschäftigen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Rache - an den Lesern?, 31. Juli 2009
Wenn man noch keinen Katzenbach gelesen hat, findet sich dieser in der Gesellschaft guter Unterhaltung. Achtung: wer bereits durch seine anderen Romane infiziert ist, kann wie ich sehr enttäuscht sein. Nach 200 Seiten war ich immer noch in der Hoffnung: gleich gehts los. Ging aber nicht. Das Gewohnte bei Katzenbach - überraschende Wendungen, Spannung von Anfang an, keine Lesepause - habe ich vermißt. Es wird mich nicht abhalten, den nächsten Band zu kaufen, bis dahin kann ich "Die Anstalt" nochmal lesen.
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