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Die Rache des Dionysos: Thriller Taschenbuch – 16. Juni 2008


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  • Was lesen Sie so? Berühmte Autoren empfehlen Luca Di Fulvio stellt bei Was lesen Sie so? seine Lieblingsbücher vor.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 2 (16. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404158725
  • ISBN-13: 978-3404158720
  • Originaltitel: La Scala di Dioniso
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.468 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Luca Di Fulvio wurde am 13. Mai 1957 in Rom geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet.

Im Alter von 20 begann er mit dem Studium der Theaterwissenschaften an der Accademia d'Arte Drammatica Silvio d'Amico. Es gab über 600 Bewerber, und Di Fulvio konnte damals kaum fassen, dass er tatsächlich unter den 20 Auserwählten war. Sein Lehrmeister war übrigens Andrea Camilleri, der ihn als Dozent mit seinen anschaulichen, originellen Vorlesungen immer wieder begeistert und zu eigenem Schaffen angeregt hat.

Während des Studiums gründete Di Fulvio eine kleine Schauspielgruppe (La Festa Mobile), und er schrieb ein Bühnendrehbuch zu Thomas Manns "Tonio Kröger", das er auch aufführte. Die Figur des Tonio Kröger faszinierte ihn ob ihres großen Identifikationspotenzials nachhaltig, und so kam er schließlich selbst zum Schreiben.

Für die Hauptfigur seines Romans "Der Junge, der Träume schenkte" gibt es eine literarische Vorlage: Die Figur des Natale-Christmas ist eine Hommage an Joe Christmas aus "Light in August" von William Faulkner. Und auch hinsichtlich der Ausstrahlung seines Helden hatte Luca Di Fulvio konkrete Vorstellungen: Er hatte nämlich Silvio Muccino vor Augen, in Italien erfolgreich als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Einer Anekdote gemäß vermochte der charismatische Muccino einst einen ziemlich granteligen Filmproduzenten, der aus seinem Desinteresse an einem angebotenen Projekt keinen Hehl machte, mit seinem Wesen so sehr zu bezaubern, dass dieser schließlich völlig gebannt zuhörte. Und so kam Di Fulvio auf die Idee, für seinen Roman eine Figur zu schaffen, der ein besonderes Erzähltalent zu eigen ist, mit welchem er andere zum Träumen anregt, aufrüttelt und mitreißt.

Di Fulvio hat sich überdies ausgiebig mit der jüdischen Mafia beschäftigt, einige der mächtigen Figuren innerhalb der involvierten Organisationen (z.B. Louis Lepke Buchalter) hat es tatsächlich gegeben.

Auch Jack Londons Roman "Martin Eden" findet Erwähnung, und der Name Ruth ist nicht zufällig gewählt, sondern hat ebenfalls einen literarischen Bezug: In Londons Roman ist sie die Freundin der Hauptfigur Martin Eden.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von seawinds am 25. Juni 2008
Format: Taschenbuch
Ich bin eher durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, da es doch eher weniger bekannt zu sein scheint. Allerdings zu unrecht. Das Buch hat durchaus einen Platz in den Bestsellerlisten verdient.
Das Buch ist ein spannender Thriller aus der Zeit der Jahrhundertwende. In einem Arbeitervorort werden mehrere brutale Morde in Häusern von Fabrikauktionären verübt. Während man die Dienstboten lediglich aus dem Weg räumte, sind die Auktionärsfrauen nach einem brutalem Ritual aus der griechischen Mythologie langsam zu Tode gefoltert worden.
Der ermittelnde Inspektor Germinal, der wegen seiner Drogensucht in das Arbeiterviertel versetzt wurde, kommt dank seines Einsatzes moderner Ermittlungsmethoden und durch sein Hinwegsetzen über Befehle und Vorgesetzte auf die richtige Spur.
Das Buch ist durchweg spannend geschrieben und zu lesen. Ungewöhnlich aber interessant ist auch der Aufbau des Buches. Während die Handlung langsam bis zum Finale gipfelt, erfährt man die genauen Zusammenhänge und die eigentliche Aufklärung erst danach, im letzten Teil des Buches.
Das Buch ist düster und der Inspektor sehr melancholisch, mit starken psychischen Problemen. Man könnte ihn "fast" mit Harry Bosch oder Charlie Parker aus den Michael Connelly oder John Connolly Romanen vergleichen.
Sehr gut ist auch die schwarze und düstere Stimmung der damaligen Zeit aufgefangen und beschrieben. Die Anfänge der industriellen Revolution eine Zeit in der die Fabrikarbeiter von den Fabrikanten ausgebeutet wurden, und am Existenzminium unter widrigsten Bediengungen lebten und arbeiteten, ihre Hoffnungen und der Beginn sich mit Streiks zur Wehr zu setzen. Vor diesem Hintergrund spielt dieses Buch.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungener und lesenswerter Thriller. Ich könnte mir auch weitere Romane mit Inspektor Germinal vorstellen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchkolumne.de VINE-PRODUKTTESTER am 18. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Ich kam nur durch einen persönlichen Tipp auf dieses Buch und fand das Cover erst einmal abschreckend, da es einen recht billigen und reisserischen Eindruck macht und solche Bücher sonst nicht mein Fall sind. Aber, ich entdeckte dahinter ein wahres Thriller-Schätzchen des mir bis dahin unbekannten Luca Di Fulvio mit seinem ersten deutschsprachigen Roman:

Das neue Jahrhundert wird in der italienischen Arbeiterstadt Mignatta (auf Deutsch: Blutegel) mit einem großen Blutbad eingeläutet: erst wird in der Nacht des 31.12.1899 der alte Handwerker Juffridi brutal abgeschlachtet, danach folgen weitere Morde an ganzen Familien - wie mit religiösem Ergeiz detailreich aufgebahrt und geschmückt. Der heroinabhängige Inspektor Milton Germinal wird mit den Fällen betraut und muss so neben seinen Entzugserscheinungen, dem Ärger mit den aufständischen Fabrikarbeitern und den Vorurteilen der Bewohner auch noch mit dem bisher unaufhaltsamen Mörder kämpfen. Doch Stück für Stück kommt er einer Tragödie auf die Spur, die den halben Ort umfasst und vielleicht bald ebensoviele Opfer fordert...

Sehr gut geschriebener Thriller mit detailreichen Ausschmückungen und Fakten, die die Handlung vor dem inneren Auge fast wie einen Kinofilm erscheinen lassen - "Die Rache des Dionysos" hat mehr Aufmerksamkeit, ein neues Cover und vor allen Dingen viele weitere Leser verdient! Bitte mehr von diesem Autor!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von O. Jung am 3. Juli 2008
Format: Taschenbuch
Also ich muss mich meinem Vorrezensenten anschließen, echt ein Geheimtipp.
Durchweg spannend und interessant geschrieben. Ich kam erst etwas schwer rein in die Geschichte, aber wenn man erstmal drin ist, dann ist man tatsächlich in einer anderen Welt, der der Jahrhundertwende.
Die Geschichte fügt sich langsam zusammen, Informationen kommen aus mehreren Richtungen und es ist fesselnd geschrieben.
Ungewöhnlich war es schon, dass ein Teil der Aufklärung des Falls quasi als Anhang geliefert wurde, interessant aber nicht ganz so mein Fall.
Nicht die volle Punktzahl, weil ich den Einstieg nicht so ganz fand, halber Punkt weniger wäre richtiger gewesen, (war ja schließlich auch ein subjektives Problem) aber geht ja nicht.
Auf jeden Fall lesen, ein wirkliches Krimi-Highlight.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kivi van der Neut am 25. März 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich bin über diesen wunderbaren Autor gestolpert, okay, über eine Bestsellerliste. Er kann Träume verkaufen, wie kaum ein anderer, aber mit diesem Buch hat er sich in mein zugegegebenermaßen schwarzes Herz geschlichen.

Meine Vorschreiber haben ja schon einen kurzen Handlungsabriss gegeben, ich erlaube mir dann eine liebevolle Beschreibung des Ganzen.

Germinal, schön, zerstört, süchtig nach Liebe, das übrigens kann man bei allen anderen Anta- und Protagonisten so fortführen. Im Grunde zeigt der Autor die unendlich andauernde Suche nach Liebe. Geht in dem Umfeld nicht, ein Arbeiterviertel ist nicht der beste Ort dafür, aber: di Fulvio zeichnet feine Lichtblicke, bis ans Ende des eigentlich nicht gut ausgehenden Werkes. In all dem Dunkel, dass da herrscht, ist die Liebe möglich und villeicht auch in der Lage, die ein oder andere sehr verlorene Seele zu retten.

Für mich eigentlich sehr viel mehr als ein Thriller, ein phantastisches Werk.
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