Eine einfache Situation wird zu einem spannenden und interessanten Spiel. Rückkehr zur geheimnisvollen Insel, hat genug Potenzial um auch beim wiederholten Spielen noch reizvoll zu sein.
Der Reiz des Spieles liegt unter anderem in den zahlreichen Möglichkeiten, wie sich die vom Spieler gefundenen Gegenstände miteinander Kombinieren lassen. An vielen Stellen gibt es mehrere Möglichkeiten eine Aufgabe zu lösen. Abhängig von den gefundenen Gegenständen, der Art wie diese Gegnstände bereits kombiniert wurden ergeben sich wiederum neue Möglichkeiten der Kombination und damit von verschiedenen Lösungsmöglichkeiten.
Wärend des Spiels gibt es im Inventar einen Zähler, auf dem Punkte vergeben werden, je nach dem wie pfiffig sich der Spieler anstellt. Dadurch ergeben sich für gelöste Aufgaben unterschiedlich hohe Punktzahlen. Damit besteht die Herausforderung verschiedene Lösungswege zu probieren und es beim nächsten Versuch besser zu machen.
Das Spiel selbst ist in sich schlüssig. Die Szenen sind farbenfroh, sonnig und liebevoll gestaltet. Es macht Spaß die Insel zu erkunden, das Spiel zu spielen. Obwohl das Spiel nicht sehr lang ist, ist es für mich eines der schönsten und im Rückblick zufriedenstellendsten Spiele die ich bisher gespielt habe.
Technisch stellt Rückkehr zur geheimnisvollen Insel keine großen Ansprüche an Rechner und Grafikkarte. Die Steuerung des Spiels erfolgt über die Maus und wird vom Spieler intuitiv erfasst.
Die Altersfreigabe (ab 3 Jahre in der englischsprchigen Version)sollte nicht darüber hinwegtäuschen, das im Spiel Zusammenhänge erfasst werden müssen die ein Kind nicht unbedingt herstellen kann. Rudimentäre Kenntnisse von Chemie und Physik sind nötig. Sie mussten für Sylvester nicht alles kaufen, waren selbst kreativ? Als Kind mit Holzkohle nicht nur gegrillt? Die Stromquelle für das handgestrickte KW-Radio aus Haushaltsgegenständen selbst gebaut? Ja, dann aber los!
Meine Empfehlung ist kaufen und und spielen!