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Die Rückkehr der Zeitmaschine: Phantastische Novelle
 
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Die Rückkehr der Zeitmaschine: Phantastische Novelle [Broschiert]

Egon Friedell
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 96 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: N.-A.,. (Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325720177X
  • ISBN-13: 978-3257201772
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.751 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Egon Friedell
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit viel Esprit umgeht Egon Friedell die Tücken der Zeitparadoxa in Die Rückkehr der Zeitmaschine, einer ironischen Fortsetzung des Wellsschen Vorbilds. Er wirft darin unter anderem die von Wells gänzlich vernachlässigte Frage auf, ob die Zeitmaschine überhaupt in die Vergangenheit reisen könne, da die Maschine vor einem bestimmten Zeitpunkt ja noch nicht existierte. Eine Wirkung, so schreibt das Kausalitätsgesetz vor, darf ihrer Ursache nicht vorhergehen." (Bücherpick)

Kurzbeschreibung

Eine literarische Kuriosität von Gewicht: Egon Friedell (1878-1938), Autor der 'Kulturgeschichte der Neuzeit', fügt als ironische Hommage an H. G. Wells, Autor der 'Geschichte unserer Welt', dessen 'Zeitmaschine' seine 'Zeitmaschine' zu.
Ein Bericht über eine schreckliche Reise ins Jahr (nein, nicht 1984, sondern:) 1995.
"Mit viel Esprit umgeht Egon Friedell die Tücken der Zeitparadoxa in Die Rückkehr der Zeitmaschine, einer ironischen Fortsetzung des Wellsschen Vorbilds. Er wirft darin unter anderem die von Wells gänzlich vernachlässigte Frage auf, ob die Zeitmaschine überhaupt in die Vergangenheit reisen könne, da die Maschine vor einem bestimmten Zeitpunkt ja noch nicht existierte. Eine Wirkung, so schreibt das Kausalitätsgesetz vor, darf ihrer Ursache nicht vorhergehen." (Bücherpick)
Egon Friedell (bis 1916 Friedmann) wurde am 21. Januar 1878 in Wien geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik und promovierte 1904 mit einer Arbeit über 'Novalis als Philosoph'. Als Dramatiker, Kabarettist und Theaterkritiker, als Freund von Peter Altenberg und Alfred Polar gehprte er zu den bestimmenden Persönlichkeiten des Wiener Kulturlebens. Von 1922 bis 1927 war er Schauspieler bei Max Reinhardt in Berlin und Wien, dann freier Schriftsteller. Berühmt machte ihn seine 'Kulturgeschichte der Neuzeit' (3 Bände 1927-1931). Kurz nach dem deutschen Einmarsch in Österreich nahm sich Friedell am 16. März 1938 das Leben.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von monsieurh
Format:Broschiert
Egon Friedell schrieb mit seiner posthum veröffentlichten „Rückkehr der Zeitmaschine" eine „ironische Hommage an H.G. Wells" und dessen „Zeitmaschine". Allerdings sollte sich der/ die potentielle Leser/in dieses Werkes zuerst überlegen, was er von so einem Buch überhaupt erwartet. Es liefert auf seinen (netto) nur 78 Seiten als Rahmenhandlung einen fiktiven Briefverkehr zwischen dem Autor und H.G. Wells' Sekretärin, sowie mit einem neu entdeckten Bekannten und Chronisten des Zeitreisenden. Nach einem Vorwort Friedells, das den nachfolgenden Bericht jenes Vertrauten einleitet, folgt nun die eigentliche Handlung auf gerade einmal 50 Seiten, in denen mehr (natürlich erfundenes) technisches Rüstzeug zum Verständnis von Zeitreisen geliefert wird als abenteuerliche Handlung, welche sich auf ein Minimum beschränkt. Somit eignet sich dieses Buch nur bedingt für Science-Fiction-Fans, denen die dichte Handlung der originalen „Zeitmaschine" sehr zusagt. Ferner müssen Anhänger von (Anti-) Utopien etwas zurückstecken, da die Schilderungen der Zukunft einfach zu oberflächlich ausfallen, um irgendwelche aktuellen Missstände plakativ anzuprangern. Somit ist „die Rückkehr der Zeitmaschine" lediglich Lesern zu empfehlen, die entweder extremen Gefallen an „der Zeitmaschine" von Wells gefunden haben (und unbedingt wissen müssen, was dem Zeitreisenden noch alles widerfahren ist) oder die sich für diese spezielle Kombination interessieren (z.B. eingefleischte H.G. Wells-Fans, Anhänger des durchaus liebenswürdigen, wenngleich zugegebenermaßen eigenwilligen Humors Friedells sowie Science-Fiction-Technik-Freaks).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Egon Friedell und H. G.Wells hatten einiges gemeinsam. So haben beide noch heute sehr gut lesbare Weltgeschichten veröffentlicht. Wells eine dreibändige Weltgeschichte mit anschließendem Fotoband, Friedell dagegen eine Kulturgeschichte der Menschheit, die aufgrund seines Selbstmordes nach dem Beginn der Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten nicht vollendet werden konnte. Erscheinen konnte auch dieses kleine, sehr witzige Buch von Friedell nicht mehr zu seinen Lebzeiten, seine Bücher waren im Dritten Reich verboten. 1946 wurde es erstmals veröffentlicht, "Published under Military Government Information Control License" der US Army. Man wollte so kurz nach dem Krieg wohl dringend mal wieder etwas Vernünftiges in deutscher Sprache lesen und wartete deshalb nicht lange.

"Die Zeitmaschine" von Wells lässt ja an ihrem Ende einiges offen. Was wird nun aus dem Zeitreisenden? Was erlebt er in der Vergangenheit? Und wie heißt er eigentlich? Denn Wells verrät noch nicht einmal den Namen des Protagonisten seines Erfolgsromans. Und auch die physikalische Theorie hinter den Reisen kommt etwas zu kurz. Also erlaubt sich Friedell, hier einfach nachzubessern. Aber immer mit viel Erfurcht vor dem Original. Und immer mit genug Ironie, um einen Satz zu schreiben und im nächsten Satz das Gegenteil vom ersten Satz zu unternehmen. Man darf nichts zu ernst nehmen in diesem Buch.

Das ganze wird im Rahmen eines fiktiven Briefwechsels mit Wells und Figuren aus "Die Zeitmaschine" erzählt, womit Friedell dem Leser auch klar macht, dass die Zeitmaschine natürlich keinesfalls fiktional ist. Was dann folgt, ist wie die Vorlage auch, kein Actionthriller. Es geht eher um viktorianische Forschungsatmosphäre und zweitens um die Prognose einer Zukunft, die so gar nicht in unsere Vorstellungen von der Welt passen will. Natürlich ist die Zukunft, die Friedell hier prophezeit, ganz anders als die von Wells. Wer mehr von Friedell gelesen hat, der wird nicht überrascht sein.

124 Seiten, die sich schnell und unterhaltsam lesen, das ist das mindeste, was man von diesem Buch erwarten kann. Für Fans von Wells und Friedell ist das aber mehr, nämlich eine Entdeckung eines kleinen, literarischen Schatzes, der beinahe in den Wirren der Geschichte verloren gegangen wäre.
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4 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Er hat mit Wells korrespondiert und losgeschrieben. Eine würdige Fortsetzung.
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