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Die Rückkehr des Tanzlehrers
 
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Die Rückkehr des Tanzlehrers (Gebundene Ausgabe)

von Henning Mankell (Autor), Wolfgang Butt (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 505 Seiten
  • Verlag: Zsolnay; Auflage: 13 (18. Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552052054
  • ISBN-13: 978-3552052055
  • Originaltitel: Danslärarens aterkomst
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,1 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 251.100 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein rabenschwarzer Tag für Stefan Lindman: Erst hört der Kriminalbeamte aus dem südschwedischen Borås von seinem Arzt, dass er wahrscheinlich Zungenkrebs hat, dann liest er auch noch in der Zeitung, dass sein ehemaliger Kollege Herbert Molin in seinem Haus auf brutale Weise gefoltert und ermordet worden ist. Molin hatte sich nach seiner Pensionierung in die Einsamkeit der norrländischen Wälder im Norden Schwedens zurückgezogen -- und obwohl Lindman dem verschlossenen Alten nie besonders nah gekommen war, weiß er, dass es ein Rückzug aus Angst war. Doch wovor hatte Molin Angst? Und warum hinterließ der Mörder als sichtbaren Hinweis auf den Dielen des Hauses die blutigen Spuren eines Tanzes: den letzten, tödlichen Tango, zu dem er sein Opfer aufforderte?

Der Schock der Diagnose sitzt tief, doch Lindman schlägt den Erholungsurlaub aus und fährt ins kalte Härjedalen, um dem Mord an Molin auf den Grund zu gehen. Zusammen mit Giuseppe Larsson, dem leitenden Ermittlungsbeamten vor Ort, muss er sich nicht nur mit provinziellen Neidern auseinander setzen, sondern auch mit Molins Vergangenheit als glühendem Faschisten und überzeugtem Söldner in Hitlers Waffen-SS. Während Lindman und Larsson versuchen, die Teile des mörderischen Puzzles zusammen zu setzen, merken sie mehr und mehr, wie erschreckend lebendig die nationalsozialistische Vergangenheit in der Gegenwart ist. Harmlose Nachbarn äußern faschistische Überzeugungen mit schockierender Selbstverständlichkeit und radikal nationalistische Organisationen, wie zum Beispiel jene zum "Wohl Schwedens", erfreuen sich breitester Unterstützung der schwedischen Bevölkerung. Die schlimmste Erkenntnis für Lindman ist jedoch, dass er nicht mehr sicher sein kann, wem er trauen kann.

Was Henning Mankell in Die Rückkehr des Tanzlehrers umtreibt, ist weniger der alltägliche Rassismus in einer Gesellschaft, die sich weigert ihre eigene Multikulturalität zu akzeptieren (Parallelen zur deutschen Realität sind bei diesem Thema unvermeidlich). Der neue Faschismus, das macht Mankell in seinem Roman deutlich, ist vielmehr ein internationales Phänomen, eine Globalisierung des Bösen, die sich neuester Technologie bedient und mit E-Mails und Internet ihre Netzwerke spannt. Lindman ist zwar nicht Wallander, aber Die Rückkehr des Tanzlehrers ist eindeutig ein typischer Mankell. Die Fähigkeit des schwedischen Erfolgsautoren, eindringliche gesellschaftliche und politische Kritik mit einer packenden, spannenden Geschichte zu verbinden, wird auch hier seine Leser in den Bann ziehen. --Peter Schneck



Pressestimmen

"Ein Musterbuch für funktionierende engagierte Krimiliteratur. Außerdem eine Studie in Einsamkeit und in Angst. Sowie ein Regenroman. Und das beste Gegengift gegen Orkan- und Schauerwetter, das uns dieser Bücherherbst zu bieten hat." (Elmar Krekeler, Die Welt 29.10.02)

"Spannend und von bewundernswerter literarischer Qualität - eben ein echter Mankell." (Der Spiegel 18.11.02)

"Vielleicht Mankells wichtigstes Buch." (Brigitte 10/02)

"Mühelos beweist Henning Mankell, dass er es ohne seinen Wallander fast noch besser kann... Ein atmosphärisch dichter Krimi." (Cosmopolitan 11/02)

"Souverän bewältigt der Autor die Weiterung auf andere Regionen Schwedens und nach Argentinien, führt zu einem Ring lebender Nazis, blendet in die Vergangenheit auf jenen Zeil von Molins Schuld, der in der Gegenwart wiederkehrt: spannend." (FACTS 24.10.02)

"... an Spannung kaum überbietbar ... Hennig Mankell gelingt es, die verschiedenen Suchenden in diesem Roman, der eher nebenbei auch ein Krimi ist, auf eine so fesselnde wie sensible Art und Weise zu beschreiben, dass die beiden Morde bald in den Hintergrund treten. (...) Es ist nicht zuletzt der hervorragenden Übersetzung von Wolfgang Butt zu verdanken, dass 'Die Rückkehr des Tanzlehrers' ein ebenso spannendes wie literarisch anspruchsvolles Meisterstück geworden ist, das mehr bietet als die banale Antwort auf die alte Frage 'Wer war der Täter?' (Walther Wuttke, Rheinischer Merkur 05.12.02)

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kritisches zur schwedischen Vergangenheit und Gegenwart, 27. November 2003
Schon in der "weißen Löwin" hat Mankell ein schwieriges politisches Thema angefasst, dort die "Apartheit", hier Schwedens nationalsozialistische Vergangenheit und Gegenwart, bzw. besser gesagt, die nationalsozialistische Gesinnung einiger Schweden (nicht aller). Wenn es in diesem Buch in Bezug auf den Nationalsozialismus auch vorangig um die Zeit des Hitler-Faschismus bis 1945 geht, so hat das Buch dennoch einige Aktualität. Gemeint ist damit nicht, dass in diesem Buch Morde begangen werden, weil Personen in den 40-er Jahren an Verbrechen beteiligt waren, sondern dass auch 50 Jahre nach dem II. Weltkrieg die nationalsozialistische Gesinnung nicht tot ist. Dies zeigt sich zum einen in der Gruppe derjenigen, die die 40-er Jahre noch selbst erlebt und aktive Nazis gewesen sind, zum anderen in der Gruppe junger Menschen, die eine faschistische Gesinnung z.B. in Form von Fremdenfeindlichkeit zeigen. Genau in diese Wunde legt Mankell seinen Finger. Und dafür, dass er dies tut, gebührt ihm ein großes Lob.
Was die Kriminalgeschichte angeht, so ist das Fehlen von Kurt Wallander nicht zu spüren. Guiseppe Larsson und Stefan Lindman sind ebenso beeindruckende Charaktere wie Wallander. Dennoch gibt es einige Handlungsweisen gerade von Lindman und von dem Mörder aus Südamerika, die nur schwer nachzuvollziehen sind. Diese Stellen wirken krampfhaft und trüben etwas den insgesamt sehr guten Eindruck dieses Buches.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht!, 23. Februar 2003
Von Ein Kunde
Zuerst war ich zurückhaltend. Nach einer Sammlung von ausgesprochen erfolgreichen Wallander-Krimis, was soll da noch kommen? Ich bin positiv überrascht. Der neue Kommissar Stefan Lindemann ist keine Wallander-Kopie. Allerdings ist er kein einfacher Zeitgenosse, was durch seine Krankheit noch verstärkt wird. Die Beziehung zu seiner Freundin bleibt ein wenig undurchsichtig. Sie bleibt im Hintergrund. Immer wieder erstaunlich auch das Engagement über den Beruf hinaus. Der typische Mankell-Kommissar ermittelt auch im Urlaub - unter Einsatz seines Lebens selbstverständlich. Die Story ist dicht und spannend. Ein bißchen Gruseleffekt, weil die Morde wie immer aufwendig und glamourös inszeniert werden. Die Verbindung zu der Naziverbindung in der heutigen Zeit wirkt nicht überzogen. Es wird auch nicht zu sehr strapaziert. Nicht das dritte Reich soll wiederbelebt werden. Es ist nur ein Hinweis darauf, dass die Anhänger dieser Zeit nicht ausgestorben sind. Es findet keine Verherrlichung statt. Für Lindemann eine Überraschung und für den Leser so authentisch, denn all diese Dinge können in unserer unmittelbaren Umgebung passieren. Das macht uns Menschen so verletzlich. Nur der Schluss und das rätselhafte Treffen zwischen Lindemann und der alten Dame, das hat meine Vorstellungskraft ein wenig strapaziert. Sie spielt eindeutig eine Nebenrolle und dafür wird sie meines Erachtens am Ende zu sehr in Szene gesetzt. Alles in allem ein flüssiger Lesespass, der Laune macht.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spitzen-Krimi, aber nicht mehr, 11. Mai 2004
Es lässt sich nicht leugnen, dass Henning Mankell exzellente Krimis schreibt -- und es ihm meisterhaft gelingt, Spannung aufzubauen und zu halten ohne allzu heftige äußere Action.

"Die Rückkehr des Tanzlehrers" geht von einer Situation aus, die im Leben jedes Menschen einen Wendepunkt darstellt. Stefan Lindmann, ein Polizist aus Südschweden erfährt, dass er Krebs hat. Bevor die Behandlung beginnt, will er mit mit seinem Leben ins Reine kommen. Er beschließt, alleine auf Mallorca Urlaub zu machen, um Zeit zum Nachdenken zu haben. Doch dann erfährt er aus der Zeitung, dass ein älterer Kollege von ihm, der sich nach seiner Pensionierung in ein einsames Haus in die Wälder Nordschwedens zurückgezogen hat, ermordet, mehr noch, hingerichtet worden ist. Spontan beschließt Lindmann, zum Tatort zu fahren, um sich selbst ein Bild von der Situation dort zu machen.

Fast ungewollt und unbeabsichtigt wird Lindmann in die Ermittlungen der örtlichen Polizei einbezogen, was ihm hilft, die Beschäftigung mit seiner Krankheit phasenweise zu verdrängen. Die Ursachen für den brutalen Mord liegen in Geschehnissen im zweiten Weltkrieg und führen die Ermittler in ein Netz nationalsozialistischer Untergrund-Organisationen.

In der Handlung des Romans durchdringen einander ständig die Zukunftsangst des kranken Polizisten und die Recherchen, die Lindmann immer wieder in die Vergangenheit zurückführen und ihm auch überraschende Erkenntnisse über seine eigene Familie bescheren. Die Handlung nimmt mehrmals eine unerwartete Wendung, was auch den kriminalistischen Instinkt des Lesers immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Spannung ist also bis zum Schluss garantiert.

Trotz allem hat die Ausgangssituation in mir Erwartungen geweckt, die das Buch nicht ganz erfüllen konnte. Die politische Dimension des Themas, sowie die psychologische und die ethische bieten kaum Reibungsflächen. Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft ziemlich glatt. Ich konnte mich des leisen Gefühls nicht erwehren, dass der Autor auch in diesen Bereichen mehr hineinlegen wollte und sich dabei zuviel zugemutet hat.

Doch das ist bloß ein ganz individuelles Gefühl und soll den Wert des spannenden Krimis nicht schmälern. Er ist auf alle Fälle wert, gelesen zu werden.

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4.0 von 5 Sternen Ein politischer Krimi
Das Leben von Stefan Lindmann, einem 37-jährigern Polizisten gerät aus den Fugen als er erfährt, dass er unter Zungenkrebs leidet. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Swen Piper veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Hervorragendes Schlafmittel
Nach einem viel versprechenden Anfang hat mich dieses Buch leider nur noch tödlich gelangweilt. Endlose, sich inhaltlich ständig wiederholende Dialoge zwischen den Ermittlern... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von hase veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen lesenswert
"Die Rückkehr des Tankzlehrers" hat mich begeistert. Da ich bereits den Film kenne, hat mich der Roman umso mehr interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von T. Mokesch veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Die Rückkehr des Tanzlehrers
An dem Tag an dem der Kriminalbeamte Stefan Lindmann von seiner Krebserkrankung erfährt entdeckt er zufällig einen Zeitungsartikel über den Mord an einem ehemaligem Kollegen... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Katrin Velik veröffentlicht

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Der Titel"Die Rückkehr des Tanzlehrers" hat mich im ersten Moment nicht sonderlich angesprochen. Später habe ich über eine Kollegin und ihre DVD gehört, dass selbiges Filmwerk... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2007 von S. Sänger

4.0 von 5 Sternen Niemand ist so, wie er zu sein scheint.
Das Hinterhältige an Krankheiten ist, dass sie sich im Dunkeln anschleichen und uns meistens völlig unerwartet treffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von Penny Lane

4.0 von 5 Sternen Guter Krimi!
Dies war mein erster Roman den ich von Henning Mankell gelesen habe und es wird bestimmt nicht der letzte sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2007 von Torsten Ettl

4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte mit einer dichten Struktur
Wallanders Kriminalfälle sind nicht Jedermanns Geschmack, zumal auch die filmischen Umsetzungen bisweilen auch mehr an Durchhaltetrainingseinheiten erinnern denn an spannende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2007 von Ansgar Armbrust

5.0 von 5 Sternen es geht auch ohne wallander
Wieder einmal ein super gelungener Krimi von Mankell, seine Hauptfigur in diesem Buch ist wieder ein Sympathieträger mit menschlichen Macken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2007 von bunny

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Veröffentlicht am 5. Februar 2007 von Sophie von Hauseritz

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