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Die Rückkehr des Tanzlehrers: Roman [Taschenbuch]

Henning Mankell , Wolfgang Butt
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

30. September 2004
»Spannend und von bewundernswerter literarischer Qualität – eben ein echter Mankell.« Der Spiegel

Stefan Lindman, 37, Polizeikommissar in Südschweden, bekommt an einem Tag gleich zwei schlechte Nachrichten: Er hat Krebs, und sein ehemaliger Kollege und Mentor, Herbert Molin, wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt Lindman hinauf nach Norrland. Dort hat Herbert Molin nach seiner Pensionierung in völliger Abgeschiedenheit gelebt, bis er am 19. Oktober 1999 überfallen, gefoltert und getötet wurde – ein Mord, der einer Hinrichtung gleicht.

Lindman war dem verschlossenen Alten nie besonders nah gekommen, doch nun weiß er, daß Molin sich aus Angst zurückgezogen hatte. Wovor hatte Molin Angst? Und warum hinterließ der Mörder als sichtbaren Hinweis auf den Dielen des Hauses die blutigen Spuren eines Tanzes: den letzten, tödlichen Tango, zu dem er sein Opfer aufforderte?

Während Lindman versucht, mit sich und seiner Krankheit ins reine zu kommen, scheut er kein Risiko und ist den Ermittlungen der Kollegen vor Ort immer eine Nasenlänge voraus …

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 1., Aufl. (30. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423207507
  • ISBN-13: 978-3423207508
  • Originaltitel: Danslärarens aterkomst.
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 486.230 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ein rabenschwarzer Tag für Stefan Lindman: Erst hört der Kriminalbeamte aus dem südschwedischen Borås von seinem Arzt, dass er wahrscheinlich Zungenkrebs hat, dann liest er auch noch in der Zeitung, dass sein ehemaliger Kollege Herbert Molin in seinem Haus auf brutale Weise gefoltert und ermordet worden ist. Molin hatte sich nach seiner Pensionierung in die Einsamkeit der norrländischen Wälder im Norden Schwedens zurückgezogen -- und obwohl Lindman dem verschlossenen Alten nie besonders nah gekommen war, weiß er, dass es ein Rückzug aus Angst war. Doch wovor hatte Molin Angst? Und warum hinterließ der Mörder als sichtbaren Hinweis auf den Dielen des Hauses die blutigen Spuren eines Tanzes: den letzten, tödlichen Tango, zu dem er sein Opfer aufforderte?

Der Schock der Diagnose sitzt tief, doch Lindman schlägt den Erholungsurlaub aus und fährt ins kalte Härjedalen, um dem Mord an Molin auf den Grund zu gehen. Zusammen mit Giuseppe Larsson, dem leitenden Ermittlungsbeamten vor Ort, muss er sich nicht nur mit provinziellen Neidern auseinander setzen, sondern auch mit Molins Vergangenheit als glühendem Faschisten und überzeugtem Söldner in Hitlers Waffen-SS. Während Lindman und Larsson versuchen, die Teile des mörderischen Puzzles zusammen zu setzen, merken sie mehr und mehr, wie erschreckend lebendig die nationalsozialistische Vergangenheit in der Gegenwart ist. Harmlose Nachbarn äußern faschistische Überzeugungen mit schockierender Selbstverständlichkeit und radikal nationalistische Organisationen, wie zum Beispiel jene zum "Wohl Schwedens", erfreuen sich breitester Unterstützung der schwedischen Bevölkerung. Die schlimmste Erkenntnis für Lindman ist jedoch, dass er nicht mehr sicher sein kann, wem er trauen kann.

Was Henning Mankell in Die Rückkehr des Tanzlehrers umtreibt, ist weniger der alltägliche Rassismus in einer Gesellschaft, die sich weigert ihre eigene Multikulturalität zu akzeptieren (Parallelen zur deutschen Realität sind bei diesem Thema unvermeidlich). Der neue Faschismus, das macht Mankell in seinem Roman deutlich, ist vielmehr ein internationales Phänomen, eine Globalisierung des Bösen, die sich neuester Technologie bedient und mit E-Mails und Internet ihre Netzwerke spannt. Lindman ist zwar nicht Wallander, aber Die Rückkehr des Tanzlehrers ist eindeutig ein typischer Mankell. Die Fähigkeit des schwedischen Erfolgsautoren, eindringliche gesellschaftliche und politische Kritik mit einer packenden, spannenden Geschichte zu verbinden, wird auch hier seine Leser in den Bann ziehen. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Vielleicht Mankells wichtigstes Buch.

Mühelos beweist Henning Mankell, dass er es ohne seinen Wallander fast noch besser kann … Ein atmosphärisch dichter Krimi.

Ein Musterbuch für funktionierende engagierte Krimiliteratur.

Spannend und von bewundernswerter literarischer Qualität – eben ein echter Mankell.

Depression, Schießerei, Nacht und Verfolgung...das Rezept schmeckt eben immer wieder.

Dieser Mankell ist für Liebhaber des Schweden natürlich ein Muss, auch wenn sich das Buch nicht um Kurt Wallander dreht, sondern um Stefan Lindman, einem Kriminalkommissar aus dem Süden von Schweden. (...) Henning Mankell gelingt es wie immer extrem gut die bedrückende und schwere Grundstimmung, die für Schweden typisch ist, in seinem Werk zu verankern.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mankell kann es besser 1. November 2003
Von R.S.
Format:Gebundene Ausgabe
Wenngleich die Überschrift "Mankell kann es besser" lautet, heißt das nicht, dass das Buch schlecht wäre. Im Sinne von "Das Bessere ist der Feind des Guten" - so ist es hier eben auch - es ist jedoch bestimmt nicht sein schlechtestes Werk. Gute Mittelklasse eben - aber was für Mankell Mittelklasse ist, ist für viele andere schon das Ende der Fahnenstange.
Gleich zur Story. Mankell führt Stefan Lindman als neuen Protagonisten ein. Ebenso wie Kurt Wallander steht er mitten in einer Existenzkrise. Die Krise des Stefan Lindman ist noch existenzieller als die Wallanders - er steht vor der Diagnose Krebs. Beinahe gleichzeitig erfährt er davon, dass sein einstiger "Lehrer" ermordet wurde. Krankgeschrieben macht er sich auf, um Licht in die Sache zu bringen. Sehr bald stellt sich heraus, dass sein Exkollege ein SS-Mitglied war und dass der Mord wohl direkt mit dieser Tatsache zu tun hat. Die Story ist also sehr interessant, bietet mehrmals Wendungen und kann auch mitreißen, jedoch hat Mankell eine Art "abgespeckten" Wallander geschaffen. Stefan Lindman trägt für meinen Geschmack zu viele Züge von Kurt Wallander, ohne jedoch in der gleichen Schärfe gezeichnet zu sein; er stolpert einfach von einer Sinnkrise in die nächste. Stefan Lindman taucht in "Vor dem Frost" wieder auf - man darf also gespannt sein.
Insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes Werk. Die Story ist gut. Man kann sogar sagen, dass der Protagonist gut gezeichnet ist - bloß Mankell kann es eben auch noch besser.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie macht er das nur? 22. Juni 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Als Krimi- und Mankell-Fan hat auch es "Die Rückkehr des Tanzlehres" geschafft, mich zu fesseln.
Unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen. Ein Buch für Schnell-Leser, sprachlich leicht und flüssig und doch niemals platt oder einfaltslos. Mühelos gerät der Leser selbst in den Strudel der Ermittlungen, wie wird es weitergehen, was passiert als nächstes?
Für mich ist es faszinierend, wie es Mankell in jedem Krimi gelingt, einen Spannungsbogen aufzubauen, der eine Lösung schier unmöglich zu machen scheint. Und doch gibt es sie, genial einfach! Wie macht er das nur?
"Die Rückkehr des Tanzlehrers" ist nicht besser und nicht schlechter als alle Wallander-Krimis. Und ganz bestimmt werde ich auch das nächste Buch von Mankell verschlingen ...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht! 23. Februar 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zuerst war ich zurückhaltend. Nach einer Sammlung von ausgesprochen erfolgreichen Wallander-Krimis, was soll da noch kommen? Ich bin positiv überrascht. Der neue Kommissar Stefan Lindemann ist keine Wallander-Kopie. Allerdings ist er kein einfacher Zeitgenosse, was durch seine Krankheit noch verstärkt wird. Die Beziehung zu seiner Freundin bleibt ein wenig undurchsichtig. Sie bleibt im Hintergrund. Immer wieder erstaunlich auch das Engagement über den Beruf hinaus. Der typische Mankell-Kommissar ermittelt auch im Urlaub - unter Einsatz seines Lebens selbstverständlich. Die Story ist dicht und spannend. Ein bißchen Gruseleffekt, weil die Morde wie immer aufwendig und glamourös inszeniert werden. Die Verbindung zu der Naziverbindung in der heutigen Zeit wirkt nicht überzogen. Es wird auch nicht zu sehr strapaziert. Nicht das dritte Reich soll wiederbelebt werden. Es ist nur ein Hinweis darauf, dass die Anhänger dieser Zeit nicht ausgestorben sind. Es findet keine Verherrlichung statt. Für Lindemann eine Überraschung und für den Leser so authentisch, denn all diese Dinge können in unserer unmittelbaren Umgebung passieren. Das macht uns Menschen so verletzlich. Nur der Schluss und das rätselhafte Treffen zwischen Lindemann und der alten Dame, das hat meine Vorstellungskraft ein wenig strapaziert. Sie spielt eindeutig eine Nebenrolle und dafür wird sie meines Erachtens am Ende zu sehr in Szene gesetzt. Alles in allem ein flüssiger Lesespass, der Laune macht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mankells Bester? 6. März 2010
Von C. Kiel
Format:Taschenbuch
Dieser Roman gilt nicht zu Unrecht als ein Meisterwerk Mankells. Er bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, eine einzigartige Atmosphäre (hervorgerufen durch den Handlungsort in Nordschweden) sowie ganz viele historisch-gesellschaftliche Hintergründe, unter anderem über die Rolle Schwedens während der Nazizeit. Unbedingt empfehlenswert!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Mankell-Krimis 4. November 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Klar, ich habe bisher alle Mankell-Krimis, und 2 seiner anderen Bücher gelesen. Ich war von allen angetan bis begeistert und konnte auch "Die Rückkehr des Tanzlehrers" kaum abwarten.
"Die Rückkehr des Tanzlehrers" ist ein starkes Buch mit einem Hintergrund, der im Nationalsozialismus begründet ist. Ein starker Protagonist ermittelt, obwohl oder weil er unter einem beginnenden Krebsleiden seinen Lebensmut verliert und sich doch durch die Ermittlungen neue Kraft "schafft".
Eine glaubwürdige Schilderung der gesellschaftlichen Probleme der heutigen Zeit, in der das Gift der Nazis weiter Unheil anrichtet - diesmal nicht durch glatzköpfige Skinheads, sondern durch eine Gesellschaft zum Wohle Schwedens. Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch ...
Das Buch hält seinen langen Spannungsbogen durch. Einziges Manko für mich: der gelegentliche Wechsel der Erzählperspektive zwischen der ermittelnden Hauptperson und dem Haupttäter, der seinen Vater rächen will (mehr wird hier nicht verraten ...).
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Man mixe das Thema Nationalsozialismus mit der Betroffenheit, welche eine Krebserkrankung - hier: des Kommissars - hervorrruft und schon hat man ein "unverzichtbares Buch"... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Liselotte Leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geschenk
dieses Buch wurde von mir verschenkt. Der Beschenkte hat es sich gewünscht und ist lt. Aussage von dem Buch begeistert.
Vor 10 Monaten von chrissi88 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die Rückkehr des Tanzlehrers
Kommissar Lindmann soll den Tod seines ehemaligen Kollegen Herbert Molin aufklären. Zunächst scheint es keine Hinweise zu geben, nur die blutigen Tanzschritte. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Sabine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Typisch Mankell
Eine unglaublich packende Reise in die europäischen Kriegsverbrechen und braunes Gedankengut heutiger Tage. Spannend bis zum Schluss und absolut lesenswert!
Vor 15 Monaten von Leviathan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Orgie von Gewalt im Schweigen der Wälder
Fast irritiert reagiert der Mankell-trainierte Leser auf die Tatsache, dass diesmal kein Kommissar Wallander die Knoten eines schier unlösbaren Falls entwirrt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Ruprecht Frieling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannung von Anfang an
Die Rückkehr des Tanzlehrers: Kriminalroman. Einer der besten Romane die Mankell geschrieben hat. Habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Veröffentlicht am 5. Februar 2012 von Thorsten Krämer
3.0 von 5 Sternen ist ok...
Ich berichte hier über das Hörbuch von Henning Mankell - Die Rückkehr des Tanzlehrers.
Es ist recht kurz, aber dennoch recht spannend erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2011 von Ap0ll099
4.0 von 5 Sternen Spannungsbogen leider nicht bis zum Ende durchgehalten
Ich schwanke. Ich persönlich würd das Buch irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen einreihen. Also Mankells Bester - wie es hier eingangs zu lesen ist - ist dieser Roman mal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2010 von ocean-drive
5.0 von 5 Sternen Die Rückkehr des Tanzlehrers
Erster Eindruck: Blutige Schritte

Kommissar Stefan Lindman hat mit der Diagnose Zungenkrebs zu kämpfen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2010 von Poldis Hörspielseite
4.0 von 5 Sternen Ein politischer Krimi
Das Leben von Stefan Lindmann, einem 37-jährigern Polizisten gerät aus den Fugen als er erfährt, dass er unter Zungenkrebs leidet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Swen Piper
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