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Die Rückkehr des Tanzlehrers: Roman Taschenbuch – 30. September 2004


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Taschenbuch, 30. September 2004
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 1., Aufl. (30. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423207507
  • ISBN-13: 978-3423207508
  • Originaltitel: Danslärarens aterkomst.
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (111 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 664.249 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ein rabenschwarzer Tag für Stefan Lindman: Erst hört der Kriminalbeamte aus dem südschwedischen Borås von seinem Arzt, dass er wahrscheinlich Zungenkrebs hat, dann liest er auch noch in der Zeitung, dass sein ehemaliger Kollege Herbert Molin in seinem Haus auf brutale Weise gefoltert und ermordet worden ist. Molin hatte sich nach seiner Pensionierung in die Einsamkeit der norrländischen Wälder im Norden Schwedens zurückgezogen -- und obwohl Lindman dem verschlossenen Alten nie besonders nah gekommen war, weiß er, dass es ein Rückzug aus Angst war. Doch wovor hatte Molin Angst? Und warum hinterließ der Mörder als sichtbaren Hinweis auf den Dielen des Hauses die blutigen Spuren eines Tanzes: den letzten, tödlichen Tango, zu dem er sein Opfer aufforderte?

Der Schock der Diagnose sitzt tief, doch Lindman schlägt den Erholungsurlaub aus und fährt ins kalte Härjedalen, um dem Mord an Molin auf den Grund zu gehen. Zusammen mit Giuseppe Larsson, dem leitenden Ermittlungsbeamten vor Ort, muss er sich nicht nur mit provinziellen Neidern auseinander setzen, sondern auch mit Molins Vergangenheit als glühendem Faschisten und überzeugtem Söldner in Hitlers Waffen-SS. Während Lindman und Larsson versuchen, die Teile des mörderischen Puzzles zusammen zu setzen, merken sie mehr und mehr, wie erschreckend lebendig die nationalsozialistische Vergangenheit in der Gegenwart ist. Harmlose Nachbarn äußern faschistische Überzeugungen mit schockierender Selbstverständlichkeit und radikal nationalistische Organisationen, wie zum Beispiel jene zum "Wohl Schwedens", erfreuen sich breitester Unterstützung der schwedischen Bevölkerung. Die schlimmste Erkenntnis für Lindman ist jedoch, dass er nicht mehr sicher sein kann, wem er trauen kann.

Was Henning Mankell in Die Rückkehr des Tanzlehrers umtreibt, ist weniger der alltägliche Rassismus in einer Gesellschaft, die sich weigert ihre eigene Multikulturalität zu akzeptieren (Parallelen zur deutschen Realität sind bei diesem Thema unvermeidlich). Der neue Faschismus, das macht Mankell in seinem Roman deutlich, ist vielmehr ein internationales Phänomen, eine Globalisierung des Bösen, die sich neuester Technologie bedient und mit E-Mails und Internet ihre Netzwerke spannt. Lindman ist zwar nicht Wallander, aber Die Rückkehr des Tanzlehrers ist eindeutig ein typischer Mankell. Die Fähigkeit des schwedischen Erfolgsautoren, eindringliche gesellschaftliche und politische Kritik mit einer packenden, spannenden Geschichte zu verbinden, wird auch hier seine Leser in den Bann ziehen. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Vielleicht Mankells wichtigstes Buch.

Mühelos beweist Henning Mankell, dass er es ohne seinen Wallander fast noch besser kann … Ein atmosphärisch dichter Krimi.

Ein Musterbuch für funktionierende engagierte Krimiliteratur.

Spannend und von bewundernswerter literarischer Qualität – eben ein echter Mankell.

Depression, Schießerei, Nacht und Verfolgung...das Rezept schmeckt eben immer wieder.

Dieser Mankell ist für Liebhaber des Schweden natürlich ein Muss, auch wenn sich das Buch nicht um Kurt Wallander dreht, sondern um Stefan Lindman, einem Kriminalkommissar aus dem Süden von Schweden. (...) Henning Mankell gelingt es wie immer extrem gut die bedrückende und schwere Grundstimmung, die für Schweden typisch ist, in seinem Werk zu verankern.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R.S. am 1. November 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Wenngleich die Überschrift "Mankell kann es besser" lautet, heißt das nicht, dass das Buch schlecht wäre. Im Sinne von "Das Bessere ist der Feind des Guten" - so ist es hier eben auch - es ist jedoch bestimmt nicht sein schlechtestes Werk. Gute Mittelklasse eben - aber was für Mankell Mittelklasse ist, ist für viele andere schon das Ende der Fahnenstange.
Gleich zur Story. Mankell führt Stefan Lindman als neuen Protagonisten ein. Ebenso wie Kurt Wallander steht er mitten in einer Existenzkrise. Die Krise des Stefan Lindman ist noch existenzieller als die Wallanders - er steht vor der Diagnose Krebs. Beinahe gleichzeitig erfährt er davon, dass sein einstiger "Lehrer" ermordet wurde. Krankgeschrieben macht er sich auf, um Licht in die Sache zu bringen. Sehr bald stellt sich heraus, dass sein Exkollege ein SS-Mitglied war und dass der Mord wohl direkt mit dieser Tatsache zu tun hat. Die Story ist also sehr interessant, bietet mehrmals Wendungen und kann auch mitreißen, jedoch hat Mankell eine Art "abgespeckten" Wallander geschaffen. Stefan Lindman trägt für meinen Geschmack zu viele Züge von Kurt Wallander, ohne jedoch in der gleichen Schärfe gezeichnet zu sein; er stolpert einfach von einer Sinnkrise in die nächste. Stefan Lindman taucht in "Vor dem Frost" wieder auf - man darf also gespannt sein.
Insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes Werk. Die Story ist gut. Man kann sogar sagen, dass der Protagonist gut gezeichnet ist - bloß Mankell kann es eben auch noch besser.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. Februar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Zuerst war ich zurückhaltend. Nach einer Sammlung von ausgesprochen erfolgreichen Wallander-Krimis, was soll da noch kommen? Ich bin positiv überrascht. Der neue Kommissar Stefan Lindemann ist keine Wallander-Kopie. Allerdings ist er kein einfacher Zeitgenosse, was durch seine Krankheit noch verstärkt wird. Die Beziehung zu seiner Freundin bleibt ein wenig undurchsichtig. Sie bleibt im Hintergrund. Immer wieder erstaunlich auch das Engagement über den Beruf hinaus. Der typische Mankell-Kommissar ermittelt auch im Urlaub - unter Einsatz seines Lebens selbstverständlich. Die Story ist dicht und spannend. Ein bißchen Gruseleffekt, weil die Morde wie immer aufwendig und glamourös inszeniert werden. Die Verbindung zu der Naziverbindung in der heutigen Zeit wirkt nicht überzogen. Es wird auch nicht zu sehr strapaziert. Nicht das dritte Reich soll wiederbelebt werden. Es ist nur ein Hinweis darauf, dass die Anhänger dieser Zeit nicht ausgestorben sind. Es findet keine Verherrlichung statt. Für Lindemann eine Überraschung und für den Leser so authentisch, denn all diese Dinge können in unserer unmittelbaren Umgebung passieren. Das macht uns Menschen so verletzlich. Nur der Schluss und das rätselhafte Treffen zwischen Lindemann und der alten Dame, das hat meine Vorstellungskraft ein wenig strapaziert. Sie spielt eindeutig eine Nebenrolle und dafür wird sie meines Erachtens am Ende zu sehr in Szene gesetzt. Alles in allem ein flüssiger Lesespass, der Laune macht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Klar, ich habe bisher alle Mankell-Krimis, und 2 seiner anderen Bücher gelesen. Ich war von allen angetan bis begeistert und konnte auch "Die Rückkehr des Tanzlehrers" kaum abwarten.
"Die Rückkehr des Tanzlehrers" ist ein starkes Buch mit einem Hintergrund, der im Nationalsozialismus begründet ist. Ein starker Protagonist ermittelt, obwohl oder weil er unter einem beginnenden Krebsleiden seinen Lebensmut verliert und sich doch durch die Ermittlungen neue Kraft "schafft".
Eine glaubwürdige Schilderung der gesellschaftlichen Probleme der heutigen Zeit, in der das Gift der Nazis weiter Unheil anrichtet - diesmal nicht durch glatzköpfige Skinheads, sondern durch eine Gesellschaft zum Wohle Schwedens. Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch ...
Das Buch hält seinen langen Spannungsbogen durch. Einziges Manko für mich: der gelegentliche Wechsel der Erzählperspektive zwischen der ermittelnden Hauptperson und dem Haupttäter, der seinen Vater rächen will (mehr wird hier nicht verraten ...).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von niccio07 am 17. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Klar ist man erst mal skeptisch, wenn es ein Mankell, aber kein Wallander ist. Doch dieser Stefan Lindmann ist mir irgendwie symphatisch. Es wurde auch noch genug Raum gelassen, den Charakter weiter auszubauen. Auch die Art und Weise, wie Mankell seinen Helden immer wieder an die Krankheit denken lässt ist sehr realistisch. Er versucht sich durch die Arbeit abzulenken, doch der Gedanke an die Strahlentherapie schleicht sich immer wieder in den Vordergrund. Trotzdem wird es nicht überbewertet. Die Geschichte selbst ist sehr spannend, bis ca. 2/3 des Buches. Dann hatte ich das Gefühl, daß zwar ermittelt wird und Mörder gesucht werden, aber daß sonst nicht viel passiert. Gerade zu Beginn endet fast jedes Kapitel mit einer neuen Entdeckung, die mich zum weiterlesen brachte. Das habe ich gegen Ende des Buches ein wenig vermisst. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich gebe Stefan Lindmann auf jeden Fall auch eine zweite Chance!
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