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Die Rückkehr des Meisters: Keynes für das 21. Jahrhundert [Gebundene Ausgabe]

Robert Skidelsky
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. März 2010
Wie ein entfesselter Kapitalismus das weltweite Wirt­schaftssystem beschädigen, wenn nicht gar ruinieren kann, war gerade zu besichtigen. Aber gibt es zu diesem System überhaupt Alternativen, und wie sehen sie aus? John Maynard Keynes (1883 1946), der intelligenteste und einflussreichste Wirtschaftstheoretiker aller Zeiten, hat schon vor einem halben Jahrhundert darüber nachgedacht, und seine Analysen sind heute aktueller denn je. Sein berühmter Ausspruch: »Auf lange Sicht sind wir alle tot« zielt auf realitätsferne ökonomische Modelle, die unser Denken bestimmen und zu verheerendem Handeln führen. Keynes Wirtschaftstheorie allerdings war nie ganz tot, selbst in Zeiten blinder Marktgläubigkeit blieben seine Ideen unterschwellig präsent. Denn die Grundgedanken seiner »Allgemeinen Theorie« zielen auf den Kern allen Wirtschaftens: »Niemand kennt die Zukunft.« Darauf gründet Keynes Überzeugung von der »fundamentalen Unsicher­heit« der globalen Finanzmärkte. Mit mathematischen Formeln wird man sie nicht in den Griff kriegen. Wirtschaftskrisen sind nicht die große Ausnahme, sondern Teil der Marktwirtschaft. Wenn man den Markt aber sich selbst überlässt, können sie lange anhalten. Deswegen muss der Staat eingreifen. Vor allem aber ist Wirtschaft kein Selbstzweck. Sie hat dem Menschen, dem guten Leben zu dienen. Robert Skidelsky, die Koryphäe für Keynes Werk, hat seine Wirtschaftstheorie neu interpretiert für heute. Seine brillante Analyse des »Meisters« ist Pflichtlektüre für jeden, der unsere aufgewühlten Zeiten verstehen will.

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Die Rückkehr des Meisters: Keynes für das 21. Jahrhundert + Wie viel ist genug?: Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens
Preis für beide: EUR 39,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Kunstmann; Auflage: 2 (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888976472
  • ISBN-13: 978-3888976476
  • Originaltitel: Keynes: The Return of the Master
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Bei weitem die beste Analyse der Finanzkrise, die ich je gelesen habe Der Schlüssel zu Keynes.« Samuel Brittan in Financial Times »Skidelskys Buch ist ein eminent wichtiger Beitrag, eine Pflichtlektüre auch für Nichtkeynesianer.« Paul Krugman, Nobelpreis für Ökonomie 2008

Über den Autor

Robert Skidelsky wurde 1939 in Harbin, China, als Sohn russischstämmiger Auswanderer geboren; sein Vater betrieb eine Kohlenmine. Mehrmals verlor die Familie ihr Vermögen, zuletzt bei Maos Machtübernahme. Robert Skidelsky studierte Geschichte in Oxford und lehrte als Professor für politische Ökonomie an der Universität Warwick, England. Berühmt wurde er durch seine dreibändige Keynes-Biografie.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das hier zu besprechende Buch über den Wirtschaftswissenschaftler John Maynard Keynes (1883-1946) von Robert Skidelsky versucht, die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise mit Hilfe der Lehre von John Maynard Keynes zu erklären. Skidelsky ist ausgewiesener Experte über Leben, Werk und Wirkung des bekannten Ökonomen und hat bereits in den 1980-ger Jahren eine dreibändige Biographie über sein Leben vorgelegt. Im Zuge der aktuellen Krise hat Gerald Braunberger von der Renaissance des Krisenökonomen" gesprochen. Ist das Werk von Keynes geeignet, die derzeitige Krise zu bewältigen und ihre Ursachen verständlich zu machen?

Die Antwort von Skidelsky lautet: ja, dies ist sie. Keynes gilt als Begründer der sogenannten Nachfragetheorie. Er stellte in den 1930-ger Jahren im Zuge der damaligen Weltwirtschaftskrise die These auf, Ursache der Krise seien nicht mangelnde Angebote, sondern fehlende Kaufkraft und Investitionen. Der Staat müsse - notfalls durch Inkaufnahme von begrenzter Verschuldung, die in guten" Zeiten wieder abzubauen sei - Nachfrage schaffen und Investitionen tätigen.

Skidelsky weist nun nach, dass dies zwar in der Tat ein wichtiger Gedanke von Keynes gewesen sei und zur Lösung der damaligen Krise beigetragen habe. Dies sei aber niemals der Kernpunkt der Keynschen Theorie gewesen. Wichtigster Aspekt seiner Theorie der sogenannten unsicheren Erwartungen" gewesen. Die subjektive Einschätzung der Zukunft durch alle Wirtschaftsteilnehmer präge das wirtschaftliche Leben. Nur, wenn Investoren ihre Investititionen für gewinnbringend halten, werden sie investieren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keynes Lebenswerk im Licht der Finanzkrise 12. Juli 2010
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Neben Karl Marx ist John Maynard Keynes wohl einer der großen Gewinner der 2007 ausgebrochenen Finanzkrise. Doch Keynes, dessen antizyklische Fiskalpolitik weit mehr Einfluss darauf hatte wie man der Krise begegnet und dessen Lehren gewissermaßen ohne großen Widerstand selbst von konservativen Regierungen übernommen wurden, ist gerade im deutschsprachigen Raum eher wenig Rampenlicht beschieden geblieben. So verwundert es nicht dass zwar einige Marx-Biografien neu geschrieben oder aufgelegt wurden, über Keynes allerdings weit weniger zu finden ist. Zu Unrecht, wie der Ökonom und renommierte Keynes-Biograf Robert Skidelsky in seinem Werk darlegt.

- Keynes, der große Unverstandene?
Nach Skidelsky wurde Keynes vor allem in den Jahren und Jahrzehnten vor der Wirtschaftskrise bewusst zu einem Schreckgespenst hochstilisiert. Die Keynesianer, von denen die Rede ist, haben selbst in Keynes Werk etwas anderes gesehen als dessen Schöpfer, während ihre Kritiker und Gegner ohnehin aus Abwehrreflexen gegenüber bestimmten Theorien ("zügelloses Geldverschenken") Keynes diesen samt seinem gesamten Werk verdammten. Somit ist es kein Wunder dass Skidelsky vor allem anderen dafür plädiert, dass man sich neu mit Keynes auseinander setzen sollte, um zu erkennen dass in seinen Theorien mehr steckt als das was man zunächst aufgrund des Hörensagens annimmt.

Dazu soll DIE RÜCKKEHR DES MEISTERS einladen.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finanzkrise im Lichte der Keynes Wirtschaftswelt 20. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch handelt nicht in erster Linie von einer Analyse der Ursachen der anhaltenden Finanzkrise. Es geht viel mehr darum, die Reichweite und die Anwendbarkeit der klassischen Theorie (Effizienzmarkttheorie) aufzuzeigen, wobei der Autor sich hierbei auf Keynes Wirtschaftstheorie stützt. Um es vorab klarzustellen: Für Keynes ist Wirtschaft kein Selbstzweck. Sie hat dem Menschen zu dienen. Das Ziel lautet: 'weise, angenehm und gut' zu leben. Das Streben nach Reichtum kann demnach nicht das Mittel, sondern nur das Ziel sein. Robert Skidelsky, der durch seine dreibändige Keynes-Biographie berühmt wurde, lehrte als Professor für politische Ökonomie an der Universität Warwick. Keynes Kritik galt nicht der klassischen Theorie an sich, sondern ihrer Reichweite und Methoden. Das Hauptargument des Buches ist daher, dass der 'Grund für die dramatische Abfolge von Finanzkrisen, die wir gerade erlebt haben, dsa Versagen der Wirtschaftswissenschaft ist, die Unsicherheit ernst zu nehmen'. Dieses Versäumnis kaschiere sie mit komplizierten Mathematik.

Das Kernstück von Keynes' Theorie war nämlich die unausweichliche <a href=[...]>Unsicherheit</a> über die Zukunft. Warum der ökonomische Fortschritt immer so langsam und holprig verlief, führte Keynes auf Unsicherheit zurück. Skidelsky betont, dass Keynes nicht dachte, dass das gesamte wirtschaftliche Leben unsicher sei. 'Unsicherheit wird nur dann zu einem Thema für die Ökonomie, wenn unser Lebensunterhalt oder unser Wohlstand davon abhängt, wie wir die Zukunft einschätzen'. Deswegen hat Keynes das Says Gesetz zurückgewiesen, welches unterstellte, dass die Produktion ihre eigene Nachfrage erzeuge.
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