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am 15. Dezember 2006
Unabhängig von seiner Stasi-Vergangenheit oder anderen bekannten kritischen Würdigungen habe ich mir dieses Buch voller Erwartungen gekauft und keine wurde enttäuscht. Immer wenn ich durch Mecklenburg-Vorpommern fahre sehe ich eine Vielzahl von Schlössern, Herrenhäuser etc., viele davon dam Verfall preisgegeben, und immer habe ich mich gefragt wer hier-dort gelebt und warum jetzt nichts passiert. In diesem Buch werden Familien und ihre Gedanken zum neuen-alten zu Hause vorgestellt. Sie haben es geschafft in ihrer alten Heimat wieder ein zu Hause aufzubauen. Wirklich quer durch Mecklenburg-Vorpommern, quer durch die Bevölkerungsschichten stellen die Familien sich selber vor, hinterlassen vielleicht auch nur einen kurzen Gruß und ein schönes Familienbild, oder sie erzählen von ihren Schwierigkeiten und ihrem Kummmer. Dazu die schönen Bilder von Bernd Lasdin. Wirklich toll.
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HALL OF FAMEam 8. März 2005
mit gemischten gefühlen habe ich diesen fotoband (und andere von bernd lasdin) betrachtet und rezensiert und eine dokumentierende webseite dazu eingerichtet. am 8. märz um 0.00 uhr (ich zähle so etwas zum 7. märz) sendete dann der NDR einen dokumentar-film des regisseurs trevor peters über den fotgrafen bernd lasdin. große teile der interviews beschäftigten sich mit der STASI-vergangenheit von bernd lasdin. mein resümee: eine gewisse art der WIDERSTANDSLOSIGKEIT machte ihn zum funktionierenden werkzeug der STASI, diegleiche WIDERSTANDSLOSIGKEIT macht seine fotografien aber auch zur unerreicht korrekten und unverfälschten bestands-aufnahme der realität verschiedenster sozial-schichten. das fehlen der eigenen handschrift des künstlers enthüllt uns erbarmungslos offen die handschrift der porträtierten - die, so das (scheinbar) beeinflussungslose konzept lasdins, für ihre bildunterschriften sorgen müssen: das entlarvt analphabetische sozial-hilfe-empfänger ebenso wie zurückgekehrte (arrogante?) gutsbesitzer. vielleicht ist die technik der verstellung (oder eine traurige, masochistische wehrlosigkeit im dialog-prozess) eine auf die spitze getriebene STASI-KUNST - und für die fotografie (und soziologie?) die chance einer bestandsaufnahme, die unverstellter sonst nirgendwo zu haben ist...
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