Das interessante an diesem Science Fiction Roman ist, dass er vollkommen ohne außerirdische Mächte oder futiristische Technologien auskommt.
Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Erstausgabe im Jahr 2000 erschienen ist, und in keinster Weise mit dem realen Columbia Unglück im Februar 2003 in Verbindung gebracht werden kann.
Aber vielleicht gerade wegen den erstaunlichen Parallelen zur Wirklichkeit ist dieses Buch ein so mitreisender Thriller, spätestens seit dem Beginn der privat finanzierten Raumfahrt am 21. Juni 2004.
Trotz der spannenden Handlung wirken die Charaktere etwas trocken und emotionslos, was ein wenig fustrierend ist, schließlich wünscht man sich doch das Beste für Scott und seine Ex-Frau.
Wer allerdings mal einen Science Fiction Thriller ohne schleimige grüne Außerirdische oder positronische, machtbesessene künstliche Intelligenzen lesen will, und sich nicht daran stört, dass in der deutschen Übersetzung eine amerikanische Sojus Kapsel mit einer europäischen Ariane ins All geschossen wird, sollte dieses Buch lesen, wenn möglich in der englischen Version.