In diesem Buch geht es um die Finanz- und Wirtschaftskrise, mir der wir in diesem Jahr immer wieder persönlich konfrontiert werden. Sei es durch eigene Ängste um unseren Arbeitsplatz oder um unser angespartes Vermögen, oder sei es durch undurchschaubare wirtschaftliche Zusammenhänge, die uns alle bedrücken. Volker Wörl, langjähriger leitender Witschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung, analysiert die derzeitige Krise und fragt, was wir daraus lernen können. Seine Antworten sind nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern geprägt von einer christlichen Sicht nach mehr Tugenden und Werten, nach Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit.Das für mich besonders Positive an diesem Buch ist, dass es nicht in Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit versinkt oder ständige Anklage erhebt, sondern aufzuzeigen versucht, dass durch viele kleine Schritte das tägliche auch wirtschaftliche Leben verändert werden kann. In seinem Ausblick schreibt er: 'Hoffen heißt ja wohl nicht: untätig warten, dass irgendein Wunder geschieht, sondern sich so verhalten, dass viele kleine Wunder geschehen können.' Dieses Buch lenkt also auch ein wenig den Blick weg von den Politikern, Firmenbossen und Anlageberatern auf mein persönliches wirtschaftliches Verhalten. Es macht somit Mut, sich inmitten der Krise nicht ohnmächtig zu fühlen, sondern auf die eigenen Möglichkeiten der Veränderung zu blicken und diese auch zu tun.