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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Guter Kriminalroman, etwas unter Mankells Niveau,
Rezension bezieht sich auf: Die Pyramide: Roman (Taschenbuch)
Die Welt in dem Roman „Die Pyramide" ist beim weiten noch nicht zu verfallen und trüb wie diese, die der Leser aus den späteren Fällen des Kommissar Wallander kennt. Es gibt hier noch hilfsbereite und gute Menschen, wie den ägyptischen Polizisten Radwan, der Wallander dabei unterstützt seinen Vater vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren, oder den netten Bankangestellten, der Wallander einen Kredit für den Kauf eines neuen Autos gewährt - und das sogar direkt zweimal hintereinander. Die schwedische Gesellschaft hat hier noch nicht das Stadium des Zerfalls erreicht, das der Leser aus den Romanen „Mittsommermord" oder „Die fünfte Frau" kennt. Aber nicht nur durch dieses Merkmal unterschiedet sich „Die Pyramide" von den späteren Werken Mankells. Zwar begegnet man allen bereits bekannten Facetten des privaten Lebens des Kommissars (seine schwierige Trennung von Ehefrau Mona liegt kurz davor; seine Unfähigkeit, Beziehungen zu anderen Frauen aufzubauen entfaltet sich gerade; ein traditionell angespanntes Verhältnis zu dem etwas senilen Vater wird ihm langsam ein Greuel), aber der Fall wird nicht mit der für den Wallander typischen Brisanz gelöst. Dem Leser gelingt es, auf die richtige Lösung noch vor dem Polizeiteam zu kommen. Direkte Verbindungen, schnelle Geständnisse, auskunftsfreudige Zeugen: jede Spur die Wallander verfolgt entpuppt sich früher oder später als richtig. Leider fehlt dabei die Spannung, die dem Leser sonst bis zu der letzten Seite in Unsicherheit über die richtige Lösung hielt - die Auflösung kommt viel zu früh. Eine interessante Kriminalgeschichte, die jedoch für alle, die spätere Fälle Wallanders kennen etwas zu wenig zu bieten hat. Trotzdem, es ist ein guter Zeitvertrieb in Erwartung auf den nächsten großen Fall des schwedischen Polizisten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Auch ein Romanheld hat Anspruch auf einen würdigen Abgang,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Pyramide. 4 CDs (Audio CD)
Die Figur des Kommissar Wallander ist vielen Hörern ans Herz gewachsen. Henning Mankell schuf rund um den grantelnden einsamen Mann einige bemerkenswerte Romane. Als letzte Publikation erschien „Wallander´s letzter Fall“. Obwohl als Letztes erschienen, spielen alle der fünf enthaltenen Geschichten noch vor dem ersten Roman „Mörder ohne Gesicht“. Allein auf Grund der Kürze der einzelnen Episoden darf man keine kriminalistischen oder literarischen Offenbarungen erwarten. Bestürzend ist jedoch, dass es der Autor in keiner Geschichte schafft, Spannung aufzubauen oder die Neugier des Hörers auf den weiteren Verlauf zu wecken.„Die Pyramide“ wurde von Hörbuch Hamburg dem oben genannten Band entnommen und weist alle vorgenannten Mängel auf. Menschlich betrachtet erfahren wir viel vom Verhältnis Wallanders zu seinem störrischen und eigensinnigen Vater. Doch reicht allein dies nicht aus, über vier CDs hinweg das Interesse des Hörers aufrecht zu erhalten. Daran kann auch die wie immer hervorragende Lesung von Ulrich Pleitgen nichts ändern. Dieser versucht durch Stimmgewalt und – akrobatik, alles aus dem Plot herauszuholen, was an Dramatik, Spannung und mysteriösen Geschehnissen vorhanden sein könnte. Doch Wallander hangelt sich von Hinweis zu Hinweis und stolpert förmlich über so manches Indiz, dass sich letztendlich als der Schlüssel zum weiteren Vorankommen entpuppt. Dabei steckt echtes Potential in der Geschichte. Zwei unabhängig von einander eintretende Ereignisse beschäftigen den jungen Wallander. Bei einem Flugzeugabsturz können aus dem Wrack nur noch die verkohlten Überreste zweier Männer geborgen werden. Kurze Zeit später kommen bei einem Wohnungsbrand zwei ältliche Schwestern ums Leben. Wie sich herausstellt, betrieben die neben ihrem kümmerlichen Handarbeitsgeschäft noch ein weiteres, wesentlich lukrativeres Gewerbe. Wallanders störrischer Vater reist nach Ägypten zu den Pyramiden. Dort bekommt er Ärger mit der örtlichen Polizei und muss ins Gefängnis. Als er davon erfährt, reist er trotz der beiden komplizierten Ermittlungsfälle unverzüglich ab, um seinen Vater aus dem Gefängnis zu holen. Und wie der Zufall es will, führt gerade diese Reise zu einem glücklichen Ausgang in den Ermittlungen. Fazit: Trotz der Bemühungen von Ulrich Pleitgen kommt kaum Spannung bei diesem Hörbuch auf. Altbacken und flach der Spannungsaufbau, unglaubwürdig die Indizienkette bis zur Auflösung. Wallander hätte ein würdigeres Ende seiner Karriere verdient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Typisch Wallander,
Rezension bezieht sich auf: Die Pyramide: Roman (Taschenbuch)
An Mossby Strand in Schweden ist ein kleines Sportflugzeug abgestürzt. Das alleine ist nichts Ungewöhnliches, doch man fragt sich, wieso die Maschine keinen Notruf ausgesandt hat? Diese zwei Sekunden müsste der Pilot doch gehabt haben als die Maschine verunglückte. Merkwürdigerweise vermisst auch der nächstgelegene Tower kein Flugzeug. Was für ein Flieger ist da also überhaupt abgestürzt? Wer saß darin? Wie ist der Sportflieger in den schwedischen Flugraum gekommen? Und was wollte er dort? Kommissar Wallander und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Als kurze Zeit später ein Handarbeitsgeschäft explodiert, deutet alles auf Brandstiftung hin. Die beiden Schwestern, die den Laden betrieben haben, kommen dabei ums Leben. Doch wer sollte ein Interesse daran haben, die beiden allein stehenden, alten Damen zu töten? Zwei mysteriöse Fälle also, in denen Kommissar Wallander ermitteln muss. Aber als ob das nicht genug wäre, hat der Polizist auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen: Die Scheidung von seiner Frau Mona macht ihm immer noch zu schaffen und dann kommt auch noch sein 80jähriger Vater auf die Idee nach Kairo zu fliegen. Und das nur, weil er einmal die Pyramiden mit eigenen Augen sehen möchte... Ein typischer Mankell-Roman. Ziemlich sachlich und nüchtern beschreibt der Autor die Vorgänge und geht sehr detailliert auf Wallanders Gemütszustand und seine Probleme ein. Der Mord an den beiden Schwestern gestaltet sich natürlich komplizierter als er zunächst scheint und Wallander muss sich mal wieder ganz auf seinen Instinkt verlassen, um den Mörder zu fassen. Ich denke, wer Krimis im Stil von Henning Mankell mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Mir persönlich sind seine Bücher eine Spur zu nüchtern geschrieben, aber spannend sind sie allemal. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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