Die Purpurinseln
Die Fortsetzung vom Weltennetz ist für mich ein weiteres Highlight der Gezeitenweltromane. Surjadora und ihre Gefährten treffen in diesen Roman auf Protagonisten der Romane "Der Wahrträumer" und "Himmlisches Feuer" .
Diese zwingen unsere tapfere Kapitänin neue Wege zu beschreiten und Nukulahi muß sich über seine Gefühle klar werden.
Das Weltennetz umspannt diesmal nicht nur die Welt, sondern verknüpft auch die Vorgängerromane miteinander. Das Erzähltempo wird beigehalten, und ich war stark an eine Mischung aus Jules Verne Geschichten und alten Sagen erinnert.
Zahlreiche Wendungen machen die Purpurinseln zu einen absoluten Lesegenuß.
Am Ende der Reise sind wir wieder da wo alles begann - auf den Purpurinseln. Aber dieses Mal hat sich einiges verändert,
Rivalen werden Freunde und Verräter ....
Der volle Genuß der Purpurinseln läßt sich noch steigern ,wenn sich der Leser nochmal einige Kapitel von Himmlisches Feuer und dann die entsprechenden Kapitel der Purpurinseln liest. (Orakel von Thalliope)
Ein sehr umfangreicher Anhang ergänzt den vorliegenden Roman hervorragend.
Endlich werden auch die Begriffe der Kampfkunst Nukulahis erklärt.
(z.B. Flug des Aiok. - Ein Grätschsprung, um einem auf die Beine oder den Unterkörper gerichteten Hieb zu entgehen)
Zusätzlich erfährt man auch etwas über das Königreich Kurjameos und Eulykien.
Die Purpurinseln bringt eine sehr schöne Geschichte , die im Weltennetz ihren Anfang nahm , zuende. Aber dieses Ende ist erst der Anfang und wir werden wohl von Surjadora und ihre Gefährten noch einiges hören.
Am Ende hatte ich ein lachendes und ein weinendes Auge .
Thomas Finn hat die Purpurinseln sehr gefühlvoll und spannend geschrieben, und es bleibt nur eine Frage übrig.
Werden die nächsten Gezeitenweltromane sich noch steigern können ?