Dieses Buch ist mittlerweile ein Klassiker, ist es doch das erste Buch, in dem die Therapie Ericksons beschrieben wird. Haley stellt die familientherapeutische Sicht in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen und nicht die Hypnose - durch die Erickson dann ja eigentlich erst wirklich bekannt wurde.
Macht nichts! Erstens kommt Hypnose trotzdem nicht zu kurz (für Interessierte sei hierzu auf das Buch von Erickson & Rossi "Hypnotherapie" verwiesen) und zweitens, kommen hier Fälle zur Sprache mit dem Schwerpunkt auf ericksontypische Interventionen ohne Hypnose, die auch in den gesammelten Schriften teilweise nicht enthalten sind.
Deshalb lohnt sich dieses Buch natürlich besonders für diejenigen, die von Erickson nichts auslassen wollen... und auch für diejenigen, die besonders an der familientherapeutsicher Sichtweise Haleys interessiert sind. Denjenigen, die jedoch in das Thema "Hypnose nach Erickson" neu einsteigen wollen, empfehle ich eher gleich mit "Hypnotherapie" zu beginnen
- ebenfalls ein wirklich tolles Buch!:-)