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Die Psychologie der Erbtante [Broschiert]

Holger Elias , Erich Mühsam
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Februar 2009
Erbtanten neigen zur Unsterblichkeit. Und wer nicht stirbt, hat nichts zu vererben. Mühsam demonstriert an 25 Fallbeispielen, von A wie Amalia bis Z wie Zerlinde, wie und auf welche Art und Weise an das Vermögen von Erbtanten herangeschlichen wird - wenn auch stets mit negativem Ausgang für die Erbschleichenden. Mühsams satirische «Tanthologie» erschien erstmals 1905 und hat bis heute nichts von ihrem Witz verloren.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Produktinformation

  • Broschiert: 72 Seiten
  • Verlag: Greifenverlag; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386939210X
  • ISBN-13: 978-3869392103
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 800.569 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mühsam (* 6. April 1878 in Berlin; † 10. Juli 1934 in Oranienburg) war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde und nach fünf Jahren im Rahmen einer Amnestie freikam. In der Nacht des Reichstagsbrandes wurde er von den Nationalsozialisten erneut verhaftet und am 10. Juli 1934 von der SS-Wachmannschaft des KZ Oranienburg ermordet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Nicht der Drang, in das Heer literarischer Erzeugnisse einen neuen Rekruten einzustellen, war die Anregung zu diesem Buche, sondern das unabweisbare Bedürfnis, einen Stein zu dem Bau zu fügen, an dessen Aufrichtung die Philosophen und Theologen, die Dichter und Denker seit Menschengedenken ihr Bestes gaben. Die Frage nach der Unsterblichkeit der Dinge und Menschen, deren Beantwortung man getrost die Erkenntnis als solche nennen dürfte, ist von so einschneidender Bedeutung für das wirtschaftliche, soziale, psychische und physische Leben des Individuums und der Völker handelt sie doch im letzten Grunde von deren Sein oder Nichtsein , dass ich glaubte, meine partiellen Beobachtungen auf diesem Gebiete, welche immerhin geeignet erscheinen, die Frage ihrer Lösung näher zu bringen, der Menschheit nicht vorenthalten zu sollen. Kein Geringerer als Gotthold Ephraim Lessing war es, der in einem seiner tiefgründigen Epigramme einen bemerkenswerten Beitrag zum Nachweis der Unsterblichkeit lieferte. Er singt von einem Jungfernstifte:
Denkt, wie gesund die Luft, wie rein
Sie um dies Jungfernstift muss sein;
Seit Menschen sich besinnen,
Starb keine Jungfer drinnen.
Aber weiß dieser Dichter nur den Insassen dieses einen Hauses die köstliche Eigenschaft der Unsterblichkeit nachzurühmen, so gehe ich einen gewaltigen Schritt weiter, indem ich im vorliegenden Buche den Nachweis liefere, dass es eine ganze Gattung von Menschen gibt, welche gefeit ist gegen Klappermanns Würgehand: die Erbtanten. Das Problem ist zu wichtig, seine Erörterung zu ernsthaft, als dass ich mich damit aufhalten könnte, in langstieliger Polemik meine Erforschung denen begreiflich zu machen, die in Skepsis und Nörgelsucht befangen ihre Ohren vor allem Ungewöhnlichen, Umwälzenden mit Watte zustopfen. Knapp und schlagend wie die Behauptung: Die Erbtante ist unsterblich! sei meine Beweisführung. An 25 Beispielen mag die Welt ermessen, ob meine Wahrnehmung bedeutungsvoll, ob meine Rückschlüsse berechtigt sind. Lang waren die Dispute, schwer die Erwägungen, in welcher Form und unter welcher Flagge meine epochemachende Entdeckung in die Welt hinaus sollte. Besonders der Titel des Buches bereitete mir viel Sorge und Kopfzerbrechen.
Psychologie oder Physiologie? das war die Frage. Schon wollte ich mich für die letztere Bezeichnung entscheiden.
Denn ist nicht das Sterben und noch viel mehr das Nichtsterben ein physiologischer Vorgang? Jedoch die Erwägung, dass sich gerade bei der Erbtante des Nichtsterben viel eher als eine Charaktereigenschaft, als ein seelischer Defekt darstellt, behielt endlich die Oberhand, und die Aufzählung der 25 Beispielstanten gibt mir das Recht, mein Buch "Die Psychologie der Erbtante" zu nennen. Eine weitere Schwierigkeit trat bei der Anordnung der Tanten in den Weg. Sicher wäre es gerecht gewesen, die Damen der Anciennität nach aufmarschieren zu lassen. Aber erstens war es mir trotz aller ungescheuten Bemühungen nicht möglich, das Alter der meisten derselben mit Sicherheit festzustellen, dann auch wäre es wenig höflich und nicht gerade rücksichtsvoll gewesen, alte, längst vergessene und begrabene Eifersüchteleien dadurch wieder aufzurühren, dass ich hier vor aller Öffentlichkeit den Mangel an Jugendlichkeit bei einer Tante noch mehr hervortreten lassen sollte als bei der andern. Die alphabetische Reihenfolge allein dürfte mich vor Anfeindungen von allen Seiten sichern und eine objektive Würdigung der 25 Tatbestände ermöglichen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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4.0 von 5 Sternen sehr vergnügliche Lektüre. 24. September 2013
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Wenn man Erich Mühsams Biographie liest, kann man sich kaum vorstellen, dass er ein so liebevoll witziges Buch schreiben konnte. Aber tatsächlich war er nicht nur ein vollbärtiger Revoluzzer, sondern auch ein sehr geistreicher sensibler Literat.
Jede dieser fünfundzwanzig kleinen Geschichten ist es wert, von jedermann gelesen zu werden, insbesondere wenn man den Charme der ausgehenden Kaiserzeit mag.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hoffnung stirbt mit der Erbtante 19. Februar 2012
Von verena
Format:Kindle Edition
Tatsächlich kenne ich bis heute keine Erbtante, die etwas vererbt hat! Die Tanten wirken sehr echt und die Geschichten sind bestimmt wahr, amüsant und einige zusätzlich spannend. Flüssig zu lesen und wenn man sich in die jeweilige Situation der Neffen und Nichten versetzt, bleibt das Schmunzeln keineswegs aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein vergnüglicher Blick in die menschliche Seele 30. August 2014
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Ein Fundstück des zu Unrecht etwas aus den Augen verloren gegangenen Literaten und politischen Kritikers Erich Mühsam haben wir hier. Der Erzähler präsentiert uns kleine Geschichtchen über die Psychologie der Erbtante. Er geht das Alphabet durch und führt zu jedem Buchstaben eine entsprechende Erbtante an, die zusammen mit den anderen als Beweis dienen soll, dass Erbtanten nur scheinbare Erbtanten sind. D.h.: Erben tut man am Ende nichts trotz aller Anstrengung. Dieser sichere Ausgang jeder Geschichte findet mannigfaltige Variationen auf dem Weg zu demselben. Sehr oft habe ich dabei gelacht. Man ist hier gern schadenfroh, was angesichts der Gier der Neffen und Nichten keine allzu große Sünde ist. Das Buch ist mit seinen gut 70 Seiten leider viel zu schnell durch, aber man kann sicher sein, beim Lesen eine vergnügliche Stunde und einen Blick in die menschliche Seele geworfen zu haben.
Eine kleine Nachricht an den Verlag: ca. 15 Rechtschreib- oder Setzungsfehler auf 70 Seiten -- sollte man nicht nochmal besser drüber lesen, bevor man das Werk in den Druck schickt?
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Themengebiet 21. Mai 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist gut zu empfehlen für Menschen die an Psychologie interessiert sind. Gerade als eBook ist es besser zu lesen und es nimmt kein Platz im Regal weg.
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