Die Autorin schreibt leicht verständlich, wenn auch oft ein wenig langatmig für Dinge, die man wesentlich kürzer beschreiben könnte. Möglicherweise hat sich die Autorin zu dieser Art entschieden, um den durchschnittlichen Reitern gewisse Dinge mit Nachdruck mitzuteilen. Erholsam stellt die Autorin ein psychisches Bild anhand der Möglichkeiten des Pferdes auf, ohne dabei auf Übersinnliches abzugleiten. Für Menschen, die sich bislang bereits Mühe gegen, sich in ihr Pfed einzufühlen, kann der Inhalt immerhin noch eine schriftliche Formulierung sein, für Dinge, die man ohnehin bereits weiß. - Auch nicht unbedingt von Nachteil. Jedoch überrascht die Autorin immer wieder mit treffenen Sätzen, die man sich buchstäblich auf den Spiegel schreiben könnte. Bedauerlicherweise werden solche Bücher von jenen mit großem Eifer NICHT gelesen, die es am meisten bräuchten.