Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein Mann erfährt von einem mysteriösen Fund in Peru: Eine 2600 Jahre alte Handschrift, die in neun einzelnen Teilen den Weg in ein neues, spirituelles Zeitalter aufzeigen soll. Hals über Kopf macht er sich auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Wie es sich für einen Abenteuerroman gehört, gibt es massive Hindernisse zu überwinden. Politik und Kirche haben sich verbündet, um das Bekanntwerden dieser Handschrift zu verhindern. Sie sehen ihre Macht bedroht. Auf wundersame Weise begegnen ihm aber immer wieder Menschen, die wie er auf der Suche sind und ihm weiterhelfen können. So eröffnen sich ihm Schritt für Schritt die neun Prophezeiungen und führen ihn zu Selbsterkenntnis und zu einer neuen Einsicht in energetische Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur.
Der Roman ist sowohl Abenteuergeschichte als auch spiritueller Wegweiser. James Redfield bringt dem Leser seine Gedanken über die Umwandlung unserer materiell orientierten Existenz in eine spirituelle spannend und unterhaltsam nahe. Er "trifft [...] den Nerv der Zeit" dadurch, daß es ihm gelingt, viele aktuelle Themen aus Esoterik, Psychologie und Physik schlüssig miteinander zu verbinden: Das zunehmende Unbehagen an der materiellen und die Suche nach einer neuen spirituellen Orientierung, der Wunsch nach Selbsterkenntnis, das wachsende Bewußtsein um die Zerstörung der Natur und des biologischen Gleichgewichts.
Ein Buch, das unterhaltsam die Gegenwart beleuchtet und für die Zukunft eine Utopie entwirft. --Roswitha Schmaltz
Kurzbeschreibung
Über den Autor
Er gibt eine Monatsschrift mit dem Titel "The Celestine Journal" heraus und leitet Workshops und Meditationsgruppen, die sich mit der Veränderung des menschlichen Bewußtseins an der Jahrtausendschwelle befassen..
- Informationen zu THE CELESTINE JOURNAL über - Satori Publishing, Post Office Box 360988, Hoover, AL 35236, USA.
Jürgen Jung war als Schauspieler an verschiedenen Theatern engagiert. Parallel dazu arbeitete er als Sprecher für Funk und Fernsehen. Er ist heute eine der großen Stimmen im Hörfunk und ist vor allem für den Bayerischen Rundfunk als Wortregisseur tätig. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Auszug
Ich parkte meinen Wagen vor dem Restaurant und lehnte mich im Sitz zurück, um mich einen Moment zu sammeln. Drinnen würde Charlene darauf warten, mit mir zu reden, und ich fragte mich, weshalb gerade jetzt? Seit sechs Jahren hatte ich kein Sterbenswort von ihr gehört. Weshalb tauchte sie ausgerechnet auf, nachdem ich beschlossen hatte, mich für einige Zeit in die Einsamkeit der Wälder zurückzuziehen?
Ich stieg aus dem Wagen und ging in Richtung Restaurant. Hinter meinem Rücken versank die Sonne und tauchte den Parkplatz in ein tiefes, bernsteinfarbenes Gold. Vor kaum einer Stunde noch war die ganze Gegend von einem kurzen, aber heftigen Gewittersturm gebeutelt worden. Jetzt hatte der Sommerabend sich abgekühlt und erfrischt, und das allmählich schwindende Tageslicht verlieh der Szenerie eine fast surreale Stimmung. Über mir schob sich der Halbmond durch die Wolken.
Während ich auf das Restaurant zuging, schossen mir alte Bilder von Charlene durch den Kopf. Würde sie noch so schön und ernsthaft sein wie früher? Wie sehr würden die Jahre sie verändert haben? Und was sollte ich von dem Manuskript halten, das sie erwähnt hatte jene seltsame und scheinbar uralte Handschrift, die man vor kurzem in Südamerika gefunden hatte und von deren Inhalt sie mir jetzt so dringend berichten wollte?
»Ich werde zwei Stunden Aufenthalt am Flughafen haben« hatte sie am Telefon gesagt. »Können wir uns zum Abendessen treffen? Die Botschaft der Handschrift wird dich begeistern - du magst doch diese -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.