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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zeitreise im Auftrag des Herrn,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Prophetin von Luxor: Roman (Taschenbuch)
Ich habe am Wochenende das Buch von Suzanne Frank ausgelesen und bin überrascht, daß das von so vielen Leuten so gelobt wurde. Der Ansatz und der Schreibstil an sich sind gut, aber sonst ist es mir einfach zu schwülstig bei den Liebesszenen und es gibt sehr viele Ungereimtheiten. Dann sind die Helden Chloe u. Cheftu auch noch im Auftrag des Herrn auf Zeitreise, das ist schon bißchen arg. Ein Durchschnittliches Buch, das man getrost nach einmaligem lesen in den Schrank stellen und vergessen kann.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Spannend, aber zu konstruiert,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Prophetin von Luxor, Sonderausgabe (Taschenbuch)
Im ersten Drittel des Buches war ich noch guter Dinge. Das Setting, die Handlung und die Entwicklung der handelnden Personen fand ich durchaus interessant und fesselnd. Allmählich kam ich mir aber hingehalten vor. Als dann Suzanne Frank "im Ernst" die gesammelten biblischen Plagen vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten durchleiert, war ich zunehmend genervt. Alles soll sich wörtlich so abgespielt haben wie im alten Testament beschrieben, mit Ausnahme eines kleinen Lapsus: Die Bibel hat sich im Pharao geirrt. Wie das passieren konnte, wo doch auf der anderen Seite sogar die Rede von Moses an den Pharao wörtlich erhalten geblieben sein soll, bleibt unerklärt. Auch scheint Ägypten die Ungeheuerlichkeiten bemerkenswert gefaßt über sich ergehen zu lassen. Suzanne Frank ist da so sehr mit den Problemchen ihrer Helden beschäftigt, daß das gemeine Volk mit seinen Problemen nur in Nebensätzen vorzukommen scheint.Nicht daß ich falsch verstanden werde: Ich erwarte keine historische Korrektheit von einem Roman. Wenn Suzanne Frank nicht offensichtlich selbst um Korrektheit bemüht gewesen wäre (sie geht sogar in einem kleinen Anhang darauf ein), dann hätte ich das gerne als Fantasy geschluckt. Aber so wie's ist, merkt man die Absicht und ist verstimmt. Die Absicht scheint hier schon in die Nähe religiöser Propaganda zu gehen. Da sind die Liebenden gerade dem Untergang entgangen, als das durch Moses geteilte Meer die ägyptische Streitmacht verschlungen hat, und es findet nicht einmal ein Dialog darüber statt. Stattdessen gehen sich die Beiden auf die Nerven, weil sie Dominanzprobleme miteinander haben. Das soll ich abkaufen? Die beiden sind Zeitreisende, die aus aufgeklärten Zeiten kommen, herrgottnochmal! Die glauben biblische Wundergeschichten nicht wörtlich und wenn's dann doch passiert, dann gibt's was zu bereden! Kommt noch dazu, daß auf diese Weise zwischen den Romanzeilen eine klare Wertung der beiden konkurrierenden Religionen durchschimmert: Die Ägyptischen Zauberer sind mächtig, aber Moses kann's besser. Die ägyptischen Götter werden angebetet, aber sie tun nichts. Der israelitische Gott ist mächtig, und er greift ein. Dabei ist er sogar noch gütig und gerecht, denn die Ägypter (respektive der Pharao) sind ja selber schuld, und der israelitische Gott vernichtet sie ja auch nicht, sondern straft sie nur. Warum es gerecht und gütig sein soll, der Schuld des Pharaos wegen abertausende seiner (unschuldigen) Untertanen niederzumetzeln, statt dem Pharao selbst den Hintern zu versohlen, bleibt natürlich unbeantwortet. Diese unkritische Übernahme des alttestamentarischen Überlegenheitswahns der Israeliten ist für mich das enttäuschendste an diesem Buch. Aber vielleicht denke ich ja auch nur zu viel. Schließlich soll der Roman ja leichte Kost sein... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ungereimtheit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Prophetin von Luxor: Roman (Taschenbuch)
Ich liebe historische Romane und Fantasy in gleichem Masse. Darum stürzte ich mich auf das Buch und begann gierig zu lesen. Doch mitten in der Geschichte hätte ich es fast in den Müll befördert. Der Grund: Auch eine Fantasystory muß sich meines Dafürhaltens an ein paar Grundregeln der Logik halten. Die Autorin beschreibt sexuelle Dinge erfrischend freizügig. Chloes Fehlgeburt wird detailgenau geschildert. Ein paar Seiten darauf erleben wir genauso drastisch mit, wie die Heldin in der Hochzeitsnacht entjungfert wird! Als Krankenschwester und Mutter frage ich mich, welches Hymen einen Abort heil übersteht. Ich las das Buch nur zu Ende, um zu schauen, ob dieses Wunder vieleicht noch eine logische Erklärung findet. Fehlanzeige! In Texas scheint man es mit der Aufklärung noch nicht so genau zu nehmen. Arme Autorin!
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