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Die Propellerinsel Broschiert – 1. Januar 1987


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Produktinformation

  • Broschiert: 141 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: ISBN 3596289181 (1987)
  • ISBN-10: 3596289181
  • ISBN-13: 978-3596289189
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 797.271 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 on 21. März 2011
Format: Taschenbuch
4 französische Musiker werden nach einem Unfall mit ihrer Kutsche auf dem Weg nach San Diego von dem Amerikaner Munbar aufgelesen und in eine nahegelegenen Stadt geführt mit dem Versprechen dort nächtigen zu können. Bald wird klar: Das ist gar keine Stadt, zumindest nicht im konventionellen Sinne, das ist eine Insel. Ja, eine riesige schwimmende Stadt, bewohnt von amerikanischen Milliardären. Für Lebensmittel wird permanent gesorgt, man besitzt sogar ein eigenes Straßenbahnsystem, eigentlich könnte es das Paradies sein. Da fehlen eben nur noch wird Musiker von Weltklasseformat, die den gelangweilten Geldsäcken die Zeit vertreiben. Naja, nicht ganz, etwas dicke Luft herrscht schon, denn die beiden megareichen Familien Tankerdon und Coverley können sich nicht ausstehen und so "beherrscht" die eine Familie die Backbordseite, während die andere Steuerbord das Sagen hat. Ein Zwist, der noch zu großem Unheil führen wird. So fährt man also gemütlich über die Weltmeere, lauscht Konzerten, besucht Inseln und genießt das Leben. Im Falle der Musiker auch den neugewonnenen Reichtum. Doch irgendwann, wie sollte es anders sein, wird diesem Idyll ein Ende gesetzt und man muss sich mit wilden Tieren, noch wilderen Wilden und ganz wilden Millionären rumschlagen, die allesamt den Untergang dieses pekuniären Eden im Sinn zu haben scheinen.

Kurz nachdem ich dieses Buch durchgelesen hatte, erfuhr ich, dass es sich um eine völlig verstümmelte Ausgabe handelt. 142 Seiten, während andere Verlage wohl mehr als das Doppelte benötigten. Das soll meiner Kritik vorweg gestellt sein, da natürlich genau das der Grund sein kann, weswegen ich nicht mit diesem Buch klar kam.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Platinum on 14. August 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
DIE PROPELLERINSEL, manchmal auch unter dem Titel DIE INSEL DER MILLIARDÄRE geführt, erschien erstmal 1895, also zehn Jahre vor Jules Vernes Tod.
Diese Ausgabe beinhaltet die Originalillustrationen der französischen Erstausgabe und präsentiert sich in einer erstklassigen Übersetzug aus dem Jahre 1968.

Die Geschehnisse dieses Romans spielen auch zu der zeit, in der er erschienen ist. An der amerikanischen Westküste werden 4 Musiker, die sich auf Tournee durch die neuen "Vereinigten Statten" befinden, auf die künstliche Insel STANDARD ISLAND gelotst.
Dieses Eiland ist im Grunde nichts weiter als ein gigantisches Schiff, auf dem nur amerikanische Millionäre und Milliardäre geduldet werden, und diese auch nur mit katholischem oder protestantischem Glauben.
Und eben diese erlauchten Herrschaften möchten nun auch endlich in den Lifegenuß eines Kammerorchesters kommen, wärend man durch den Pazifischen Ozean kreuzt.

Man bekommt einen sehr guten Eindruck von dem hoffnungsvollen Geistern, die kurz nach der Industrialisierung überall anzutreffen waren, und wird mit auf eine Reise genommen durch die Tropen. Hawaii hieß damals noch Sandwich und echte Kannibalen gab es auch noch.
Natürlich nimmt diese Reise kein gutes Ende, denn menschliches Glück oder Freunde kann man sich niemals erkaufen. So versinkt der Traum eines sonnigen Lebens an Bord in Intrigen, Überfällen und Engstirnigkeit.

Trotzdem ist es mal wieder bewundernswert, mit welcher Weitsicht Jules Verne hier vorgegangen ist. Längst sind Passagierschiffe größer als Flugzeugträger und ein "Schiff der Millionäre" gibt es auch schon: seit einigen Jahren kreuzt THE WORLD nur dort hin, wo es die Gäste wünschen. Freie Appartments gibts aber keine mehr.

5 Sterne für den Meister des Unglaublichen:-)
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