Die Prinzessin von Montpensier 2010

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Im von Glaubenskriegen zerrütteten Frankreich des 16. Jahrhunderts findet sich die bildschöne Aristokratin Marie de Mézieres unfreiwillig als Objekt männlicher Begierden und damit Spielball der Machtpolitik. Zwar liebt sie Henri, doch ihr Vater will sie aus strategischen Gründen mit dem Prinzen von Montpensier verheiraten. Auf dessen Schloss erliegt ihr protestantischer Lehrer Chabannes ihren R...

Darsteller:
Melanie Thierry,Lambert Wilson
Laufzeit:
2 Stunden, 19 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Romantik
Regisseur Bertrand Tavernier
Darsteller Melanie Thierry, Lambert Wilson
Nebendarsteller Grégoire Leprince-Ringuet, Gaspard Ulliel, Raphaël Personnaz
Studio STUDIOCANAL Germany
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Shannon am 2. August 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Mir haben es historische Filme, die in Frankreich spielen, schon immer angetan.
Aus diesem Film hätte man sicherlich mehr machen können, aber grundsätzlich finde ich ihn gut.
Dass er langweilig ist, kann ich nicht bestätigen, zumal der Film nicht nur die verzwickte Dreiecks-(oder eher Vierecks-)Beziehung thematisiert, sondern auch - wenngleich viel zu kurz - die hochdramatischen Ereignisse der frz. Religionskriege zu Zeiten von Katharina von Medici sowie die gesellschaftlichen Zwänge, denen Frauen wie Männer damals unterlagen. Dass die Hauptperson sich aus eben diesen Zwängen zu befreien versucht, wissbegierig lernt und mutig dem gesellschaftlichen Untergang begegnet, ist die große Entwicklung in diesem Film. Natürlich erlebt die Prinzessin Dinge, die für uns heute völlig natürlich sind: lesen und schreiben lernen, wissenschaftliche Studien, der Wunsch auf Selbstbestimmtheit usw. Aus damaliger Sicht waren diese Freiheiten gerade für Frauen schier undenkbar. Heute ist sowas selbstverständlich, was wohl den heutigen Zuschauer dazu bringt, dieses Thema langweilig zu finden. Schade eigentlich, dass sich kaum einer mehr dafür interessiert, wie sich die Themen "Freiheit" und "Selbstbestimmtheit" im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben.

Gefehlt hatte mir ein bisschen die historisch bekannte Darstellung des Henri de Guise. Er war im Film viel zu sympathisch. Seine grausame reelle Art wurde nicht behandelt, hätte wohl aber auch nicht wirklich in das Filmthema gepasst - er musste schließlich der geliebte Verehrer sein.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uma am 25. November 2012
Format: DVD
Ich bin immer fasziniert, wenn Klassiker sehr authentisch verfilmt werden. Das ist Bertrand Tavernier mit "La princesse de Montpensier" rundum gelungen. An Drehorten in Zentralfrankreich (Cantal / Loir-et-Cher und in Städten wie Blois und Angers) entfaltet sich inmitten der Glaubenskriege des 16. Jahrhunderts ein psychologisch klug aufgebautes Liebesdrama rund um Marie de Mézières (wunderschön: Mélanie Thierry). Marie wird aus taktischem Kalkül ihres Vaters und gegen ihren Willen mit dem jungen, ihr unbekannten Prinzen von Montpensier verheiratet. Sie selber ist seit Kindertagen ihrem Cousin Henri de Guise zugetan – eine Leidenschaft, die in der Folge immer wieder aufflackert und zu einer Dreieckskonstellation führt in einer Zeit, in der individuelle Leidenschaften kaum oder nur schwer in die gesellschaftlichen Konventionen zu integrieren waren und Frauen ins Abseits führten.

Nach der Hochzeit folgt Marie ihrem Mann in seine Heimat. Dem jungen Prinzenpaar bleibt wenig Zeit, sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen: Der Prinz kehrt schon bald in die Kämpfe zurück. Er vertraut Marie der Obhut Comte de Chabannes (souverän und zerrissen: Lambert Wilson) an, einem Gelehrten, der schon sein Lehrer war. Das Ziel, Marie hoffähig zu machen, sie in Poesie, Musik und Konversation zu unterrichten. Womit der junge Ehemann nicht rechnete: Dass Marie gewitzt, klug und auch lebenshungrig ist, dass sie Fragen stellt, dass sie selber schreiben und nicht nur lesen will. Und wie es so oft ist, kommen mit dem gewachsenen Wissen die Selbstsicherheit und die Fähigkeit dazu, sich und seine Bedürfnisse besser kennenzulernen, Freiraum zu fordern.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schaefchen90 am 15. Juli 2012
Format: DVD
Im Gegensatz zur vorherigen Rezension fand ich den Film sehr schön. Klar, es ist nicht die typische dramatische Hollywood Handlung, sondern plätschert so ein bisschen vor sich hin, was ich aber durchaus nicht als negativ oder langweilig empfand, sondern in meinen Augen eher dem wahren Leben entspricht. Der Film ist wirklich gut gemacht, die Schauspieler passend und die Kostüme etc. schön anzuschauen. Ich jedenfalls war positiv überrascht. Empfehlenswert!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 13. Oktober 2014
Format: DVD
Tavernier hat ein historisches Drama aus der Zeit der Hugenottenkriege geschaffen. Hier thematisiert er die damals übliche Heiratspolitik. Die Zwangsehe, die sich nur an materiellen Werten orientierte, soll ja auch heute noch vorkommen. Im Mittelpunkt steht Marie (Mélanie Thierry). Sie wird mit Philippe (Grégoire Leprince-Ringuet) verheiratet, den sie nicht liebt. Ihr Herz gehört seinem Cousin Henry (Gaspard Ulliel), den Amors Pfeil mit einem Schuss Eros getroffen hat. Philippes Freund Francois de Chabannes (Lambert Wilson) wird Maries Hauslehrer und verliebt sich in sie im Sinne der klassischen Agape. Er ist Pazifist.
Tavernier zeigt blutiges Schlachtengetümmel und lange Gespräche über die Liebe und die Religion. (‘Ist es bereits eine Sünde an die Sünde zu denken?‘) und es gibt auch fortschrittliche Töne wie ‘Frauen werden gehandelt wie Pferde.‘. Ob das allerdings so in der historischen Vorlage von Madame de La Fayette Ende des 17. Jahrhunderts so stand, ist fraglich. Im Verlauf des Krieges erkaltet die Leidenschaft von Henry, der eigensinnige Ehemann ergeht sich in Eifersüchteleien und nur die reine tiefe Freundschaft (bzw. Liebe auf Distanz) von Francois bleibt bestehen, der dafür mit seinem Leben bezahlt. Da ist Tavernier ganz Anti-Mainstream: der bekannteste unter den Darstellern und einzige Gutmensch kommt um. Marie stillt ihre Leidenschaft mit einer einzigen Nacht und sagt dann der Welt Lebewohl. Eine wunderschöne Schlussszene beschließt das Drama (fast im Stile von ‘Barry Lyndon‘).
Genug Action, aber auch gehaltvolle Dialoge und historische Einblicke machen diesen Film wertvoll.
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