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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2001
Rezensent "F.P." kann mit dem Buch wenig anfangen, weil die Autorin mit der Prignitz nichts anfangen kann. Das fängt für "F.P." schon mit dem ersten Satz an, wo sich die Autorin für das Fehlen von Alpengipfeln und Schwarzwaldtannen entschuldigt. Als würde man das in dieser flachen brandenburgischen Landschaft überhaupt erwarten. Der Rezensent jedenfalls erwartet jetzt gar nichts mehr von dem Buch, das er mal "detailverliebt" aber meistens doch ziemlich platt findet. Jedenfalls hat er dem Buch nicht eine einzige Information über die Prignitz entnehmen können, die seinen Kenntnisstand irgend erweitert hätte.
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Kurzbeschreibung
Nur Eingeweihte kennen die abseits der großen Verkehrsströme liegende Prignitz. Kaum ein Tourist betrat bislang die Kolreper Berge, sah die kleinen Flussläufe von Schlatbach und Jäglitz, an denen Fischotter, Eisvogel und Kranich zu Hause sind. Kaum ein Wanderer entdeckte bisher den Charme der Prignitzer Dörfer mit ihren uralten Feldsteinkirchen. Dieses Buch weist den Weg zu Prignitzer Städten und Dörfern, Schlössern und Gutsparks, zu Hünengräbern, zu Wald, Moor und Fluss. Es zeigt Ausflugsziele und Wanderwege. Darüber hinaus nennt es erprobte Unterkünfte und ländliche Gasthöfe. Elisabeth von Falkenhausen, gebürtige Prignitzerin, hat auf 184 Seiten Bemerkenswertes über Natur und Kultur einer Region "am Rande" zusammengetragen. Ein Jahr hindurch hat sie die Prignitz bereist, sprach mit den Menschen, erfreute sich am Charme kleiner Landstädte und war begeistert vom Reichtum alter Feldsteinkirchen. Aus diesem Erleben entstand ein Buch, das in lockerer Folge Städte und Dörfer, Wiesen und Wälder, Tiere und Pflanzen vorstellt oder von alten Sagen berichtet. 152 ausgewählte Fotos in Farbe und Schwarz/Weiß sowie 13 Kartenskizzen zur Orientierung ergänzen diesen schönen Band.