In seinem 2. historischen Roman lässt Titus Müller das mittelalterliche Mecklenburg wieder lebendig werden. Hat man das Buch einmal in der Hand, kann man es bis zur letzten Seite nicht wieder weglegen. Titus Müller schafft es, die Geschichte auf vielen Bühnen gleichzeitig spielen zu lassen und die Fäden am Ende zum großen Finale zusammen zuführen. Dabei geht kein Detail verloren. Durch die außergewöhnliche Erzählweise kommt man sehr nah an die Figuren heran, spürt ihre starke Ausstrahlung und ihre Kraft.
Die Spannung treibt den Blutdruck in die Höhe, man will unbedingt wissen, was dieses merkwürdige Wesen Uvelan mit dem Geschehen zu tun hat, was Donik für einen Plan hat dass er so grausam gefoltert werden muss, ob Alena den Hochpriester Nevopor doch noch überzeugen kann, ob der rührende und rauhe Mönch Tietgaut von seinem Gott erzählen kann - und und und... Viele Geheimnisse werden am Ende gelüftet.