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Die Priesterin von Avalon: Roman Taschenbuch – 10. Dezember 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 3 (10. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596153042
  • ISBN-13: 978-3596153046
  • Originaltitel: Priestess of Avalon
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.539 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Zwei Jahre nach dem Tod der Queen of Fantasy erscheint der Schlussstein der nunmehr vier Bände umfassenden Geschichte von Avalon. Noch einmal wird das frühchristliche Britannien lebendig: Hauptheldin ist Helena, die Mutter des römischen Kaisers Constantin, der das Christentum zur Staatsreligion erhoben hat. In Bradleys Version der Geschichte ist die britische Prinzessin Helena gerade in ihrer Ausbildung zur Priesterin auf der heiligen Insel Avalon, als sie dem Mann ihrer Träume begegnet -- dem römischen Soldaten Constantius. Die Liebe der beiden läuft jedoch den Plänen der Hohepriesterin zuwider, und Helena wird von Avalon verbannt. Der Roman folgt nun dem Paar durch die politischen Wirren der römischen Weltgeschichte, erzählt aus Helenas Sicht als Geliebte und Mutter vom Aufstieg Constantius und von allen damit verbundenen Opfern.

Dem Weltbestseller Die Nebel von Avalon, der die Arthus-Legende aus weiblicher Sicht schilderte, hatte Marion Zimmer Bradley bereits zwei weitere Romane hinzugefügt und darin von den Jahrhunderten vor Arthus erzählt. Die chronologische Reihenfolge der Romane beginnt mit Die Wälder von Albion, das etwa 500 Jahre vor der Arthus-Geschichte spielt. Die Priesterin von Avalon ist wie Die Herrin von Avalon in der darauf folgenden Zeit angesiedelt, einigen Personen begegnet man in beiden Romanen.

Die Nebel von Avalon ist inzwischen also der vierte und abschließende Band. In allen vier Büchern geht es um das Spannungsfeld von römischer Besatzung, christlicher und alter, keltischer Religion, die bei Bradley im Gegensatz zum neuen Glauben von starken Frauengestalten dominiert wird. Historische Fakten, Religionsgeschichte und feministisches Gedankengut gehen dabei jene reizvolle Mischung ein, die Bradley eine glühende Anhängerschaft gewonnen hat.

Die Priesterin von Avalon wurde von Bradleys langjähriger Mitarbeiterin und Freundin Diana Paxson vollendet. Wie schon die beiden anderen Avalon-Romane kann es sich an erzählerischer Wucht nicht mit dem Ausnahmebuch Die Nebel von Avalon messen. Dennoch ist hier ein unterhaltsam geschriebener historischer Roman mit bewegenden Momenten gelungen, der ein spannendes Stück Weltgeschichte aus Frauensicht erzählt. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Werbetext

Marion Zimmer Bradley beschwört noch einmal die ganze Magie der Welt von Avalon herauf. »Die Priesterin von Avalon« ist ihr Vermächtnis, das letzte Meisterwerk der ››Queen of Fantasy«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 6. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein großer Pluspunkt der ganzen Avalon-Reihe ist meiner Meinung nach die nahezu perfekte Symbiose von (realer) Geschichte und mythologischer Fiktion. Während in den Nebeln von Avalon (und den anderen Romanen der Avalon-Reihe) die mythische Insel Avalon als Zentrum einer vorchristlichen Religion genauer betrachtet wurde, richtet "Die Priesterin von Avalon" ihr Augenmerk auf die konträre Seite: Die Wandlung Roms und des römischen Imperiums zu einem christlichen Reich, das durch das Wirken von Kaiser Konstantin auch heute noch eine wesentliche Bedeutung für die christliche Welt hat.
Marion Zimmer-Bradley - und Diane L. Paxson, die das Buch nach ihrem Tod zu Ende geschrieben hat - haben hier einen geschichtlich hochinteressanten Background zu einem eigentümlichen, aber durchaus lesenswerten, Band der Avalon-Reihe verarbeitet.
Die heilige Helena, Mutter des christlichen Kaisers Konstantin und Entdeckerin vieler Orte und Stätten, in denen Jesus von Nazareth gelebt und gewirkt haben soll (sowie angebliche Finderin von Stücken des Kreuzes Christi) ist gemäß einer britischen Sage die Tochter eines britannischen Königs gewesen. Diese Sage gab MZB den Anlass, die in der christlichen Kirche noch heute als Heilige verehrte Helena zu einer Tochter einer Priesterin Avalons und eines britannischen Königs zu machen, die in ihrer Jugend zur Priesterin ausgebildet wird und in einer Vision sieht, dass sie die Mutter des "Erneuerers der Welt" sein wird. Als die Hohepriesterin ihr jedoch eine Beziehung mit einem Römer untersagt und sie diese - ihrer Vision folgend - dennoch fortsetzt, wird sie aus Avalon verbannt und bringt schließlich den zukünftigen Kaiser zur Welt.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. April 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Wer sich erhofft hat, einen weiteren fesselnden Band der Avalon-Reihe in Händen zu halten, wird entäuscht sein. Der richtige Titel hätte lauten müssen "Helena - Kaiserinmutter -". Außerdem hätte die Autorin nicht Marion Zimmer Bradley lauten dürfen, sondern Diana L. Paxson. Diana L. Paxson ist sonst eine gute Schriftstellerin und die früherere Zusammenarbeit mit MZB hat gezeigt, dass sie gemeinsam einen sehr fesselnden Schreibstil entwickeln können, der qualitativ der Avalon-Reihe in nichts nachsteht. Hier fehlt der gemeinsame Dialog. Es ist ihr nicht gelungen einen richtigen MZB-Roman fertigzustellen. Den Charakteren fehlt die Komplexität und Tiefe, wie man sie in den anderen Büchern von MZB findet. Auch wirkt das Buch streckenweise sehr langatmig, was sicher auch daran liegt, dass vieles mühsam konstruiert wirkt. Da wir Leser nicht wissen, wie viel MZB noch selber zu dem Buch beigetragen hat, ist eine Einschätzung nicht leicht. Dennoch wirkt es auf mich, als hätte sie nur Fragmente gehabt. Daraus dann einen MZB-Roman zu entwickeln, besonders wenn kein Dialog mehr mit der ursprünglichen Autorin möglich ist, ist selbst für eine enge Freundin schwierig.
Ein weiterer Aspekt, der mich sehr gestört hat, ist, dass ich mich auf ein Buch der Avalon-Reihe gefreut hatte. Wie schon oben erwähnt, führt der Titel in die Irre. Auch wenn die Protagonistin auf Avalon geboren und erzogen wurde, fehlt diese Bindung zur Insel im restlichen Buch. Avalon tritt kaum in Erscheinung. Es ist eher ein Roman, der sich mit einem Ausschnitt aus der römischen Geschichte beschäftigt.
Insgesamt ein Buch, dass ich nicht empfehlen würde, wenn man von den Avalon-Romanen begeistert gewesen ist.
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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Mai 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser vierte und letzte "Avalon" Roman der 1999 verstorbenen Autorin erzählt die Lebensgeschichte der christlichen Heiligen Helena, der Mutter des römischen Kaisers Konstantin. Geboren als Tochter der Hohepriesterin von Avalon, wird von ihr erwartet, dass sie ihrer Mutter nachfolgt, doch sie widersetzt sich dieser Bestimmung und verläßt zusammen mit dem römischen Soldaten Constantius Chlorus die Insel von Avalon. Sie folgt Constantius ins Römische Reich, und ihr Weg führt sie nicht nur nach Rom, sondern auch ins Heilige Land. Doch ihre wahre Heimat findet sie nicht. Bradleys farbenprächtiger und elegant erzählter Roman konzentriert sich ganz auf die Person der Helena, die ihre Lebengeschichte in der ersten Person Singular erzählt. Teilweise laufen die Ereignisse parallel zu Bradleys letzten "Avalon" Roman, DIE HERRIN VON AVALON (1996), und es gibt auch einige "Gastauftritte" von bereits bekannten Charakteren aus diesem Buch. Bradleys Roman ist gut recherchiert und durchweg unterhaltsam. Historisch Interessierte werden sich vor allem an der Darstellung des frühen Christentums reiben können. Das Buch ist ein typisches Alterwerk, denn es beinhaltet alle Elemente, die die besten Romane von Marion Zimmer Bradley ausgezeichnet haben, wie z.B. der Zusammenprall zwei Kulturen, starke Frauenfiguren, und eine alternative Lesart einer vermeintlich bekannten Geschichte. Beste Unterhaltung auf hohem Niveau!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Doris K. VINE-PRODUKTTESTER am 3. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Nachdem meiner Meinung nach der vorherige Teil "Die Herrin von Avalon." etwas vor sich hin plätscherte fand ich dieses Buch wieder um einiges besser. Die Personen waren hier wieder sehr tiefsinnig und die Geschichte ist spannend und gut erzählt. Helena gefiel mir richtig gut und ich habe sehr mit ihr mitgelitten. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Konstantius ist wirklich rührend und schön. Leider spielt diese Geschichte mehr im römischen Reich als in Avalon. So kommt aber auch etwas Abwechslung rein und zeigt, dass sich die Autorin nicht nur auf Avalon versteift hat, obwohl es vielleicht passender gewesen wäre. Dieses ist der letzte von Marion Zimmer Bradley geschriebene Roman der Avalon Reihe, chronologisch gesehen aber der dritte Teil. Auch wenn dieses Buch nicht von ihr vollendet wurde, sondern nach ihrem Tod von ihrer langjährigen Mitarbeiterin und Freundin Diana Paxson zu Ende geführt wurde, bin ich nicht der Meinung, dass der Schreibstil darunter gelitten hat. Auch diesen Roman kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
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