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5.0 von 5 Sternen
Standardwerk!, 4. Juli 2008
Man muss einfach sagen, dieses Buch ist und bleibt ein Standardwerk für alle, die sich für die Musikbranche interessieren. Gute Auswahl der Themen, verständlich und übersichtlich strukturiert. Daher volle 5 Punkte!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Konstruierte Idealtypisierung fern der Realität der Musiker, 13. März 2010
Dieses Buch kann nur geschmäht werden, weil es sich nicht an Musiker richtet, sondern an Menschen, die von sich schon wissen, dass sie unmusikalisch oder mit zu wenig Talent gesegnet worden sind, um Musik zu machen. Die Zielgruppe ist eher der Student mit Medienschwerpunkt oder Studiengang Kulturmanagement und BWL, denn auch in diesem Buch werden nur die einzelnen Berufsfelder der Musikindustrie der Reihe nach abgegrast (dies allerdings erheblich seriöser als bei Marlis Jahnke), ohne dass den ausübenden Musiker das interessiert oder er was davon hat, denn um sich in solchen Strukturen frei bewegen zu können, muss man eine BWL-, VWL-, Jura- oder Medienausbildung in ihnen absolviert haben, nicht aber eine Musikausbildung.
Der Autor macht ebenso wie Marlis Jahnke den fatalen Fehler, idealtypische, völlig realitätsferne und für Amateurmusiker unerreichbare Beispiele mit Gagen, Verträgen und Konzertbedingungen aufzulisten, ohne Tipps zu geben, wie man erst mal da hinkommen soll. Der strebsame Hobbymusiker und eine ganze Ama-teurband hat nun mal kein Kapital, keine Werbeagentur, kein (großes) Label, keinen Manager und bekommt keine Künstlerverträge, dennoch wird all dies als selbstverständlich vorausgesetzt, um die ganzen darin enthaltenen konstruierten Erklärungsfälle zu untermauern.
Dass dieses Buch ebenso wie das von Marlis Jahnke nur dazu dient, mit den Hoffnungen der Käufer auf Erfolg Profite einzufahren, ist daran erkennbar, dass der Autor nirgendwo miese Touren, abzockerische Machenschaften, hinterlistige Vertragsbedingungen und sonstige Warnungen ausspricht, auf keine regelmäßig von Anfängern gemachte Fehler aufmerksam macht und nichts kritisch beurteilt.
Der Autor hat es als Geschäftsmann und Psychologe weit gebracht, nicht aber als Musiker. Er ist auch keiner und das merkt man seinem Schreibstil an, wo der bodenständige Rock- und Bandmusiker im Probenraum gar keine Rolle spielt, welcher wiederum grundlegend andere Sorgen hat als hier im Buch im Zentrum zu stehen. Der Autor kennt diese Probleme von Musikern überhaupt nicht und musste den Weg nach oben nicht gehen, sondern fing direkt im wirtschaftlichen Mittelbau an, wo diese Themengebiete nicht existieren.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
guter Inhalt, schlechte Form, 2. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Praxis im Musikbusiness (Gebundene Ausgabe)
Das Buch bietet Unmengen an Informationen für den Leser. Diese Informationen sind leider sehr schlecht verpackt.
Der Text ist in einer sehr lockeren Sprache verfasst, er ist aber nicht klar strukturiert.
So fehlen z.B. Absätze und die Überschriften scheinen nachträglich in den Text "gequetscht" worden zu sein.
Manchmal bringt Robert Lyng die Sache aber auch auf den Punkt.
Obwohl ich die 8. Auflage aus dem Jahr 2002 besitze ist immernoch die Rede von der UdSSR, und im 3. Kapitel wird darauf verwiesen, dass man etwas bereits in Kapitel 4 und 8 gelesen hat.
Alles in allem ist das Buch sehr interessant, jedoch erschweren die zahlreichen formalen Mängel das Verständnis für das ohnehin schon schwere Thema.
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