Ich finde es immer sehr schade, dass man durch Irreführung auf schlechte Romane gebracht wird, die nichts als Ärger bereiten; vom bezahlten Geld bis über die gegebene Zeit, die einem dann für wirklich gute Bücher fehlen, ist hier nichts anderes geblieben als ein Riesenärger und deshalb sollte Imboden's Roman 0 Sterne bekommen; was aber leider nicht möglich ist.
Imboden's Buch hat leider überhaupt keinen Inhalt. Auf jeder Seite wird erklärt, dass man 25 Kilo in 25 Wochen mit Hilfe einer zahlbaren Abnehm-Firma abnehmen kann; das hängt einem nach der 5ten Erklärung beim Hals raus. Der Hauptprotagonistin Tina fehlen nicht nur besagte 25 Kilo, sondern auch jeglicher Charakter und/oder Humor bzw. die schriftliche Darseinsberechtigung. Man wird durch seitenlange unnötigen Wanderungen gequält, noch dazu in den Schweizer Bergen, klischeehaften Italienern, einer magersüchtigen, operationslüsternen alternden ehemaligen Miss-Schweiz, die jetzt besagtes Abnehm-Unternehmen führt und langweiligen "besten" Freundinnen, die ich nicht weiter für erwähnenswert erachte. Und weil Imboden nichts anderes mehr einfiel, lässt sie ihre Hauptfigur Hofmann-Like nach Kenia fliegen. Ab da war dann für mich Schluss; soviel Übel muss ich mir nicht antun!
Hinzu kommt ein schlechter Schreibstil, den eine Volksschülerin mit 8 Jahren besser hinbekommen würde, als die Autorin es je können wird. Wieso dieser durchaus gute Verlag dieses Buch drucken ließ, blieb mir ein Rätsel, welches ich nicht weiter erforschen werde. Die Afrika-Hilfe-Bettelei der "Autorin" im Anschluss setzt dem ganzen nochmals die Krone auf!
Fazit: Da es hier ums "Dünnsein" geht, drücke ich es mal anders aus: die Charaktere sind mager, die Schreibweise magersüchtig und die Story bullemieverdächtig.
Die aufgesetzte Kenia-Reise war der Todesstoß. Was die gezeichneten Pralinen auf jeder 2ten Seite zu suchen haben, habe ich mich ebenso gefragt, denn auch wenn ich die Pralinen-Prinzessin gekauft und halb-gelesen habe, muss man mich nicht für so dumm halten, um sie mir ständig aufzuzeichnen. Ich fühle mich - nicht nur - vom Verlag mehr als veräppelt. Absoluter Lesefrust!
Schade! (ums Geld!)