Da kommt eine neu aufs Revier und trifft auf das alltägliche Elend.Klauende Kinder, Verwirrte Alte,dealende Russen und Kollegen, die ganz derbe drauf sind.
Sie, jung und liebesbedürftig, lässt sich mit einem Straftäter ein. Eine Romanze mit einem Kollegen will nicht klappen.
Neben den Alltagsgeschäften Herausforderungen der besonderen Art: bei einem Kontakt mit einem Stadtstreicher wird dieser von einem Kollegen nach einer Provokation in einer Art und Weise vermöbelt, die in seinen Job kosten könnte,käme es heraus. Sie ist an diesem Einsatz beteiligt und lässt ihn geschehen, unternimmt natürlich nachher aus nichts. Würde dies herauskommen, ginge es ihr auch an den Kragen.
Dresen vermag immer wieder in seinen Filmen Alltägliches so darzustellen, dass es spannend wird. Die eben geschilderte Scene eignet sich zum Beispiel hervorragend, daran moralische Herausforderungen des Polizeiberufs zu erklären.
Rostock, das ist schon länger her, mit dem speziellen Milieu in Lichtenhagen.
Der Film von Dresen bleibt nach wie vor sehenswert. Scenen daraus sind durchaus in eine Polizeiausbildung integrierbar.
Nichts Spektakuläres, einfach Herausforderungen des Alltags, bei dieser Polizistin wohl Überforderung.