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Die Politik der Macht [Taschenbuch]

Arundhati Roy , Mihr VerlagsService
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. März 2002
Nach dem Welterfolg ihres Romandebüts „Der Gott der kleinen Dinge“ widmet sich Arundhati Roy zwei Themen der Politik, die ihr als engagierter Autorin am Herzen liegen: dem umstrittenen Narmada-Staudamm im indischen Bundesstaat Gujarat, einem gigantischen Projekt mit verheerenden humanitären und ökologischen Folgen, und den indischen Atombombenversuchen, die zu einer neuen Eskalation des Grenzkonflikts mit Pakistan geführt haben.

„Wer weiß, vielleicht ist es das, was das 21. Jahrhundert für uns auf Lager hat: die Demontage des Großen. Großer Bomben, großer Staudämme, großer Ideologien, großer Widersprüche, großer Länder, großer Kriege, großer Helden, großer Fehler. Vielleicht wird es das Jahrhundert der kleinen Dinge sein. Vielleicht macht sich gerade jetzt, in diesem Augenblick, droben im Himmel der kleine Gott für uns bereit.“

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 3. Auflage, (1. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442729874
  • ISBN-13: 978-3442729876
  • Originaltitel: The Cost of Living
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,9 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 485.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Arundhati Roys Aufsätze sind leidenschaftliche Appelle aufzuwachen, sich zu wehren." (Die Zeit )

"Mit eloquentem Zorn und präziser Recherche erzählt Arundhati Roy von gnadenloser Ignoranz und großem Mut." (Kirkus Reviews )

Klappentext

"Arundhati Roys Aufsätze sind leidenschaftliche Appelle aufzuwachen, sich zu wehren."
Die Zeit

"Mit eloquentem Zorn und präziser Recherche erzählt Arundhati Roy von gnadenloser Ignoranz und großem Mut."
Kirkus Reviews


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sand fürs Getriebe 18. Juni 2003
Von pge97afn
Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch enthält wirklich alles: Poesie, Rationalität, Eindringlichkeit, Fakten, Empörung, Argumente, Aufrüttelung, Motivation. Mit ihren hier versammelten Essays hat sich Arundhati Roy unter die Gurus der neuen sozialen Bewegungen eingereiht und sie übertrifft die anderen in mancher Hinsicht, vor allem was den Erzählstil betrifft. Die einzigartige Mischung von tiefer Liebe zum Leben, Wut über die Verhältnisse und Optimismus über ihre Veränderbarkeit machen dieses Buch zu einem der besten seit langer Zeit. Und eines der ganz wenigen, die in der Lage sind, Menschen zu überzeugen. Denn Arundhati Roy vermag zugleich zu argumentieren und zu agitieren und das ohne den geringsten Abstrich an der Wahrhaftigkeit. Wer nach diesem Buch nicht in den Schlusssatz einstimmt, der oder dem ist nicht zu helfen: "Schafft den Sand fürs Getriebe herbei."
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch 19. März 2003
Was für ein Glück für Indien, was für ein Glück für die Welt, dass so eine unglaublich gute Schriftstellerin und Journalistin wie Arundhati Roy uns davon erzählt, wie Demokratie systematisch untergraben wird, wie Menschen nichts mehr wert sind, wenn sie dem Profit im Wege stehen und wie sich eben diese Menschen gegen dieses an ihnen begangene Unrecht zur Wehr setzen.
Ihre Essays sind sowohl voll treffsicherer Argumente als auch voll leideschaftlichem Engagement und Stellungnahme.
Ein großes Plädoyer für Demokratie und Menschlichkeit.
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gut!! 7. März 2002
Sie könnte die Tochter Gandhis sein. Die international gelobte Bestsellerautorin Arundahti Roy hat gerade in letzter Zeit an Bekanntheit gewonnen. Speziell zu der angespannten weltpolitischen Situation seit Beginn des Afghanistankrieges hat die Inderin Roy einiges zu sagen. Sie spricht in dieser Essaysammlung offen über Ihre Sicht der Dinge. Dass sie damit an Toleranzgrenzen stößt -besonders in Indien- nimmt sie in Kauf. Geschickt und amüsant widmet sie sich todernsten Themen. „Man konnte bei der Zeitungslektüre oft gar nicht sagen ob von Viagra oder der Bombe die Rede war - Wir sind stärker und potenter“. Gespickt mit seriösen Informationen schießt sie Breitseiten auf die aktuelle Politik. Viele werfen Bomben, sie kämpft mit Worten. Und zwar nicht gegen jemand, sondern für die Menschen. Ein gelungener Nachschlag nach dem Bestseller „Der Gott der kleinen Dinge“.
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