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Die Poggenpuhls: Roman. Ungekürzt [Audiobook] [Audio CD]

Theodor Fontane , NDR , Gert Westphal
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2000
Mit einem Essay von Hanjo Kesting: „Das Wie muss für das Was eintreten - Theodor Fontane und sein Roman Die Poggenpuhls“ Das Buch enthält eine - beinahe skizzenhafte - Darstellung der Berliner Adelswelt, und zwar des Kleinadels, der durch die Familie Poggenpuhl repräsentiert wird. Tapfer versucht man sich aufrecht zu halten und das Gesicht zu wahren, obwohl die materielle Grundlage für ein „standesgemässes“ Leben längst verloren ging. Paul Schlenther fasste es in die Worte: „Als wir die Poggenpuhls treffen, sind sie arm wie die Spatzen im Winter; als wir die Poggenpuhls verlassen, sind sie ärmlich wie die Spatzen im Spätherbst.“ Theodor Fontane schreibt an Georg Friedländer: „An den Poggenpuhls habe ich, über Erwarten, viel Freude. Dass man dies Nichts, das es ist, um seiner Form willen so liebenswürdig anerkennt, erfüllt mich mit grossen Hoffnungen, nicht für mich, aber für unsere literarische Zukunft.“ Ein echter Fontane: es passiert nichts - und dieses Nichts so unter-haltsam, dass das Zuhören vom ersten bis zum letzten Satz ein reines Vergnügen ist.

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Litraton; Auflage: Produktionsjahr: 1990. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894699582
  • ISBN-13: 978-3894699581
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 591.099 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise ins 19. Jahrhundert 22. Juli 2001
Es gibt Menschen, die Theodor Fontane nicht mögen, weil sie ihn für verstaubt und langweilig halten. Diesen würde ich empfehlen, es einmal mit diesem Hörbuch zu versuchen. Gert Westphal erweckt in den Poggenpuhls das 19. Jahrhundert zu neuem farbigem Leben. Seine Vortragskunst ist einmalig und das Zuhören ist eine reine Freude. Seine stimmliche Bandbreite kann den donnernden General von Poggenpuhl ebenso überzeugend herüberbringen wie die ängstliche Frau Major, verwitwete Poggenpuhl.
Es macht wenig Sinn, die Handlung wiederzugeben, denn der Reiz dieses Romans liegt überwiegend im typischen Stil Fontanes und der liebevollen Darstellung der Familienangehörigen. Die fünf heranwachsenden und gerade erwachsen gewordenen Kinder der Poggenpuhls werden so schön und mit viel Ironie dargestellt, dass man sich mit jedem einzelnen vertraut fühlt. Der Zuhörer - oder Leser - begleitet die Familie ein Jahr lang und erlebt alle Freuden und Sorgen einer typisch preussischen Adelsfamilie, die weniger von materiellen Werten als von der Erinnerung an bessere Zeiten und der Hoffnung auf eine schönere und ruhmreiche Zukunft lebt. Gleichzeitig erlebt man aber auch die Nöte und Freuden Jugendlicher mit, die sich merkwürdigerweise gar nicht so sehr von den Erlebnissen mancher heutiger Jugendlicher unterscheiden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Westphal trifft den Fontaneschen Ton perfekt 3. Februar 2010
Von Tom
Auf einer längeren Bahnfahrt läßt sich diese Erzählung Fontanes gänzlich hören, und dies bereitet großes Vergnügen. Westphal erweckt die verarmte Adelsfamilie der Poggenpuhl mit feinem Humor und Liebenswürdigkeit zum Leben. Und er bringt die Sprache Fontanes zum Leuchten. In dem kernigen General Eberhard Poggenpuhl steckt eine Paraderolle, die Westphal stimmlich glänzend ausfüllt. Einziger "Fehler": Kaum hat man die Familie Poggenpuhl so richtig kennengelernt, ist die Erzählung leider zu Ende ... Solche Erzähl- und Vorlesekunst macht mehr Lust auf gesprochenen Fontane.
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4.0 von 5 Sternen Verarmter ADEL 7. September 2013
Diese Geschichte erzählt von einer verarmten Adelsfamilie, die ihr Gesicht im Alltag und anderen Adligen gegenüber zu bewahren versucht.
Da ist die Mutter - selbst keine Adlige, aber durch Heirat zu einer solchen geworden. Sie hadert mit ihrer Armut, versucht aber trotzdem, ihren Kindern ihren "Stand" bewusst zu machen.
Therese, das ältere der Kinder - ist eine überzeugte Adlige, während die zwei anderen Mädchen das Leben so nehmen, wie es kommt und das Beste daraus machen.

Diese Geschichte lässt uns in die Zeit Theodor Fontanes schauen. Und in die Herzen verarmter Adliger.
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Von AFRI
Wie sich eine völlig veramte Adelsfamilie, die dennoch auf sich hält und manchmal in einer ganz anderen Welt zu leben scheint, als sie es tatsächlich tut, bringt Gert Westpahl in seiner Art des Lesens vollkommen- ernst, ironisch-je nachdem ..- zur Geltung. Er ist für diese Art von Literatur einfach perfekt. Man sieht es alles vor sich, jeder der Charaktere lebt in einer einmaligen Art. Das muss man schon können. Die Geschichte selbst fand ich spannend und die Schilderungen der Mädchen (und des verwöhnten, sorglosen Sohnes) sind brilliante Schilderungen einer Zeit, die (Gott sei Dank in größten Teilen) hinter uns liegt. Hörvergnügen pur.
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