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Die Piratenpartei: Alles klar zum Entern? [Taschenbuch]

Friederike Schilbach
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

26. November 2011
Wer sind sie? Was wollen sie? Und warum sind sie so erfolgreich? Diese Fragen haben sich alle gestellt, als die Piratenpartei bei den Berliner Wahlen im September 2011 mit überraschenden 8,9 Prozent der Stimmen erstmals in ein deutsches Parlament einzog. Was haben die Piraten den etablierten Parteien voraus? Sind sie die neuen Grünen? Oder doch nur eine politische Modeerscheinung? Was erzählt ihr Erfolg über unsere Zeit, unsere Gesellschaft, über Kommunikation? Und werden wir die nächsten Jahre, wenn wir über Politik reden, immerzu romantische Metaphern aus der Welt der Seeräuber und Freibeuter bemühen? Erste Antworten gibt es in diesem Band. Mit Beiträgen von Hans Ulrich Gumbrecht, Katja Kullmann, Kathrin Passig, Nina Pauer, Frank Schirrmacher, Moritz von Uslar, Juli Zeh und vielen anderen. ORIGINALAUSGABE

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Die Piratenpartei: Alles klar zum Entern? + Die Piratenpartei - Freiheit, die wir meinen - Neue Gesichter für die Politik + Piraten ahoi!: Warum junge Menschen die Piratenpartei entern
Preis für alle drei: EUR 24,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: bloomsbury taschenbuch (26. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833308451
  • ISBN-13: 978-3833308451
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404.091 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Nun sind die Piraten da und mit das Beste, was man bisher darüber sagen kann, ist, dass es dazu ein überaus lebendiges Buch gibt, mit dem das Phänomen in gut zwanzig Beiträgen ausgeleuchtet wird. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Über den Autor

Friederike Schilbach, Herausgeberin dieses Bandes, 1980 geboren, ist Lektorin im Bloomsbury Verlag.

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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Piraten taugen mal wieder mehr als die Experten 4. Dezember 2011
Von Namorodo
Nach dem überraschenden Erfolg der Piraten bei der Wahl in Berlin war eine Auseinandersetzung mit dieser Partei scheinbar dringend geboten. Eine ganz neue Idee scheint da aufzuziehen, getragen von Menschen, die so gar nichts mit der althergebrachten politischen Klasse der Bundesrepublik zu tun haben. Im Vergleich zu den Piraten wirken selbst die Grünen wie ein verspießerter Altherr_Innen-Club.

Höchste Zeit also, sich die Piraten einmal vorzunehmen und zu schauen, wer sie überhaupt sind und was sie wollen. Dieser Versuch wird nun in dem Sammelband »Die Piratenpartei. Alles klar zum Entern?« unternommen. Friederieke Schilbach, Lektorin bei Bloomsbury, hat insgesamt 22 Autoren gewonnen, die sich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.

Diese Texte lesen sich durch die Bank gut. Immerhin haben namhafte Journalisten und Autoren Beiträge für diesen Sammelband verfasst. Auch die verschiedenen Arten, wie sich der Band an die Piraten annähert, sind gut gewählt. Von der Selbstdarstellung über das Interview bis hin zur Analyse sind viele verschiedene Zugriffsweisen vertreten. Sogar zwei Aufsätze über historische Piraten (einmal über die englischen Piratensender der Sechziger sowie über die »echten« historischen Seeräuber) sind vertreten.

Natürlich sind die Texte in dem Band von unterschiedlicher Qualität. Das sind Texte in Sammelbänden immer. Interessant ist hier jedoch, dass ' meiner Meinung nach ' der Bruch durch die Gattungen hindurch verläuft. Die Texte der Piraten über sich selbst sowie diejenigen Texte, die nahe an der Partei bleiben, sind durch die Bank überzeugender als jene, in denen sich die Autoren an einer Analyse von außen versuchen.

Die Texte der ersten Kategorie bieten eine überzeugende Einsicht in die Partei und ihre Köpfe. Hier wird zum einen die alltägliche Arbeit in einer gerade entstehenden Parteigezeigt und zum anderen das Weltbild der Mitglieder sowie ihr Weg zu den Piraten. Diese Texte sind zwar zum Teil widersprüchlich, aber das ist okay so. Die Piraten müssen ja eh noch sehen, wohin ihre Reise geh und sich ihr Programm erarbeiten.

Die Texte der zweiten Kategorie ' die Texte der vermeintlichen Experten, die der gesellschaftlichen Bedeutung der Piraten nachspüren ' zeichnen sich hingegen durch eine gewisse Ratlosigkeit aus. Wer die Piraten sind und was sie eigentlich wollen ' die Antworten darauf fallen so verschieden aus, wie es nur geht, und manches Mal fragt man sich, was die Texte bzw. Ansichten der Autoren eigentlich mit den Piraten zu tun haben. Wenn z.B. Juli Zeh die Piraten zu Verteidigern der Freiheit macht, dann wirkt das nur bedingt wie eine scharfe Beobachtung der Partei, sondern eher wie ein Text, in dem Frau Zeh ihre typischen Themen noch einmal durchdekliniert ' dieses Mal eben auf der Folie der Piratenpartei.

Diesen Makel tragen einige Texte in diesem Band: Sie nutzen die Partei als simple Projektionsfläche für die Ideologie der jeweiligen Autoren. Tatsächlich eignen sich die Piraten ganz vorzüglich für diese Art des Missbrauchs, denn ihr Programm ist noch nicht klar umrissen und kann -soweit es feststeht - nicht in das gängige politische Links-Rechts-Spektrum eingeordnet werden. So kann prinzipiell jeder Autor die Piraten für seine ganz eigenen Thesen heranziehen. Aber wenn die bereits erwähnte Juli Zeh die Piraten zum neuen Hort des Sozialliberalismus erklärt und dreißig Seiten später Katja Kullmann die gleiche Partei zur egoistischen Klientelpartei der nächsten Eliten-Generation degradiert, dann bleibt der Erkenntnisgewinn ein bisschen auf der Strecke.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt! 7. Dezember 2011
Um ehrlich zu sein interessiere ich mich nur am Rande für Politik. Okay, wenn Helmut Schmidt mal wieder eine Zigarette im Fernsehen raucht, schaue ich mir das natürlich an, aber sonst langweilt mich das alles eher, da die Leute, die wirklich die Macht haben, sowieso ganz woanders zu finden sind. Ich hatte vor kurzem ein paar Freunde zum Essen eingeladen und einer brachte mir dieses Buch als Gastgeschenk mit. Über die Piraten wusste ich bislang nur, dass sie keinen Plan haben (was mir durch sympatisch ist) und dass sie sich selbst nicht all zu ernst nehmen (was sie noch viel sympatischer macht).

Das Piratenbuch ist deswegen PERFEKT, weil es in vielen kleinen Geschichten diese verrückte Partei auf den unterschiedlichsten Ebenen erklärt, ohne - und das ist ganz wichtig - langweilg zu werden. Besonders gut fand ich die "99 Fragen" von Moritz von Uslar an Chefpiraten Andreas Baum und "Wie Piraten schon einmal die Leute aufmischten" von Ulli Kulke. Toll zusammengestellte Sammlung an Texten. Da kann man nicht meckern.
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auf der Welle schwimmen 6. Dezember 2011
Von px
Wahllos im Netz zusammengesuchte Texte stupide hintereinander gedruckt auf totem Holz. Die Autoren waren sich dann noch zu fein es als CC zu bringen...
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