Iny Lorenz hat einen neuen Roman geschrieben, diesesmal über die junge Tilla, der übelmitgespielt wird von ihrem eigenen Bruder. Er verheiratet sie mit einem gewaltätigen Mann ,der zum Glück die Hochzeitsnacht nicht überlebt und so muss Tilla fliehen um den letzten Willen ihres Vaters zu erfüllen. Sein Herz soll in Santiago de Compostela begraben werden. Tilla verkleidet sich als Junge und schließt sich einer Gruppe Pilger an, zu der schließloch auch ihr Jugenfreund Sebastian stößt. Auf der langen Reise nach Spanien erleiden die Pilger Hunger, erleben kriegerische Überfälle und geraten an den Rande des Hundertjährigen Krieg. Am Ende siegt das Gute und die Bösen erhalten ihren gerechten Lohn.
Prinzipell würde ich diesem Buch 4 Sterne geben, hätte ich nicht schon einige andere Bücher von Iny Lorenz gelesen. Denn die Geschichte ist nicht ganz neu und wer die Autorin kennt weiß das am Ende immer das Gute über das Böse triumphiert. Die Geschichte mit der Pilgerreise ist schon ganz intressant, doch meiner Meinung hätte man die Nebenhandlung in der Heimatstadt von Tilla und die ganzen politischen Verwicklungen weglassen können. Auch fällt es auf das in Frau Lorenz Büchern Männer übermässig triebhaft sind und Frauen des öfteren vergewaltigt werden. Auch andere schlimme Dinge geschehen und doch wendet sich alles wieder zum guten, egal wie auswegslosig die Situtation ist. Das ist manchmal sehr unrealistisch.