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Die Physiker
 
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Die Physiker

Therese Giehse , Gustav Knuth , Fritz Umgelter    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Therese Giehse, Gustav Knuth, Kurt Ehrhardt
  • Regisseur(e): Fritz Umgelter
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Film 101
  • Erscheinungstermin: 22. Januar 2008
  • Produktionsjahr: 1964
  • Spieldauer: 125 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00120JNKK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.752 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Eine groteske Komödie von Friedrich Dürrenmatt. Die Uraufführung fand am 21. Februar 1962 in Zürich statt. Für das Deutsche Fernsehen (SDR, heute SWR) wurde es 1964 als Fernsehspiel vom Autor selbst bearbeitet. In einer privaten Irrenanstalt sind drei scheinbar verrückte große Physiker untergebracht ..... DIE PHYSIKER Eine groteske Komödie von Friedrich Dürrenmatt. Uraufführung 21. Februar 1962 in Zürich. Für das Deutsche Fernsehen als Fernsehspiel bearbeitet vom Autor selber, 1964 / SDR, heute SWR. Regie: Fritz Umgelter Redaktion: Fernsehspiel und Spielfilm Kamera: Rolf Ammon mit: Therese Giehse (Frl. von Zahnd, Ärztin) Siegfried Lowitz (Richard Voss, Inspektor) Gustav Knuth (Beutler/Newton) Kurt Erhardt (Ernesti/Einstein) Wolfgang Kieling (Möbius) sowie: Rosemarie Fendel, Willy Semmelrogge, Lilo Barth, ua.

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Das Theaterstück 'Die Physiker' von Friedrich Dürrenmatt handelt von 3 Physikern, welche sich in einem Irrenhaus befinden; einem Herrn Beutler, der sich anscheinend für Newton hält (gespielt von Gustav Knuth), Herrn Ernesti, der denkt er sei Einstein (Kurt Erhardt) und Herrn Möbius (Wolfgang Kieling), welcher behauptet, König Salomon erscheine ihm im Traum.
Der Leser/Zuschauer erlebt die Geschichte zunächst aus dem Blickpunkt des Inspektors Richard Voss (Siegfried Lowitz), der erst kürzlich das Amt von seinem Vorgänger übernommen hat. Dieser wird in das Irrenhaus bestellt, da Ernesti eine Krankenschwester getötet hat. 3 Monate bevor die Geschichte spielt tötete Herr Beutler ebenfalls eine Krankenschwester, also bleibt zu hoffen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt...
Die Leiterin der Irrenanstalt, Frl. von Zahnd (Therese Giehse) versucht nun im Laufe der Geschehnisse der Ursache für die Morde auf die Spur zu kommen.

Da es sich hier eigentlich um ein Theaterstück handelt, ist das Augenmerk stark auf die filmische Umsetzung gerichtet. Meiner Meinung nach sind die Umgebungen sehr authentisch ' mit einer Ausnahme, dem Aufenthaltsraum der Physiker. Dieser macht so ziemlich jede Vorstellung die man von Irrenhäusern hat zunichte. Die Zimmer der Insassen gehen von diesem Raum ab und sie können ein- und ausgehen wie sie möchten. Für mich persönlich erscheint es daher mehr wie betreutes Wohnen als wie ein Irrenhaus, doch dieses Urteil muss jeder selber fällen.
Das Spiel der Darstelle empfand ich als sehr authentisch und glaubhaft, besonders die Verrücktheit von Wolfgang Kieling. Folglich denke ich, dass die Besetzung für den Film sehr gut ausgewählt wurde, auch in Bezug auf das Aussehen, das Alter und die Stimmen.
Mein einziger etwas größerer Kritikpunkt liegt in der Kameraführung. Natürlich, der Film wurde im Jahr 1964 gedreht, man konnte noch nicht jede Szene beliebig oft wiederholen. Aber Missgeschicke wie z.B. dass sie Kamera an einer Blume, an der sie vorbeifährt, hängen bleibt und diese danach wackelt, ist etwas, dass bei einem guten Film möglichst nicht passieren darf.

Eine Besonderheit an dem Stück ist (abgesehen von den großartigen Schauspielern) die Inszenierung im allgemeinen. Mit gewissen Stilmitteln wie z.B. der Wiederholung ganzer Szenen, fehlender Hintergrundmusik und oftmals auch gar keine Geräusche wird die Verrücktheit des Irrenhauses in die Geschichte bzw. in den Film und somit auf den Zuschauer übertragen. Nach Ende des Filmes habe ich noch einige Tage später darüber nachgedacht, wieso alles so geschehen ist, wie es geschah, was ich bisher bei relativ wenigen Filmen erlebt habe.

Jemandem, der folglich gerne über Filme nachdenkt und sich für diesen auch Zeit nimmt, und auch mal an etwas anderem als der Hollywood-Action interessiert ist, wird dieser Film sicherlich gefallen.

~Sandra & Tina~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Querbeet
Format:DVD
Als Schüler des 12.Jahrganges eines Gymnasiums und somit angehender Abiturient kann ich nur sagen, dass dies keinesfalls "grotesk langweilige Filmgeschichte" (Gruß an den Vorrezensenten) ist, sondern auch heute noch hochaktuelle Themen behandelt werden. Im Vordergrund steht hier, wie schon mehrfach erwähnt worden ist, die Frage der "Verantwortung der Wissenschaft", deren Problematik die drei Physiker Möbius, Einstein und Newton ohne Zweifel grandios darstellen.
Zum Inhalt möchte ich weniger kommen, es wurde ja alles bereits einmal dargelegt, vielmehr möchte ich auf einen meiner Vorrezensenten eingehen. Ohne Zweifel wurden in dieser Verfilmung die Dramentexte Dürrenmatts 1:1 übernommen und dies ist nicht schlecht, ja geradezu gut, denn nichts verfälscht die Nähe zum Ursprungsmedium mehr als Kürzungen, Umwandlungen oder sonstige Änderungen! Wer davon spricht, dass ein schneller Leser das Buch in weniger als einer Stunde durchgelesen hat, sollte dann bitte auch erwähnen, wie viel Zeit die Aufarbeitung des hochkomplexen Themas und des historischen Kontextes, der in diesem Meisterwerk problematisiert wird (Spionage zwischen Ost und West (Einstein - Newton), Faschismus (Leiterin des Sanatoriums). Welcher Film macht aus seiner Buchvorlage denn bitte ein völlig neues Werk, aus einer Leberknödelsuppe ein Lachsfilet? Der Film vermittelt doch gerade die Eindrücke, die das Buch nicht geben kann, weswegen es umso wertvoller ist, weil es alle Aspekte und Dialoge des Buches aufgreift und mit den im Buch unvermittelbaren visuellen Effekten verknüpft.

Abschließend möchte ich dann doch noch einmal direkter auf den "Ein-Sterne-Rezensenten" eingehen: "Wir leben in einer modernen und umweltbewussten Welt" - Bitte wachen Sie aus ihrer Traumwelt auf, öffnen Sie ihre Augen und sehen Sie, was wir Menschen mit unserer Umwelt machen! Wenn das umweltbewusstes Verhalten ist, dann wünsche ich Ihnen schon einmal wieder eine gute Nacht, denn dann schlafen wir alle bald ein - und das sage ich nicht als Anhänger der "Grünen", der ich zweifelsohne NICHT bin, sondern als aufgeklärter Schüler, der sich bemüht, das wieder gerade zu rücken, was die Generationen vor uns verbogen haben!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film 'Die Physiker', beruhend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt, handelt von der Verantwortung, die Forscher für ihre Ergebnisse und Ideen besitzen.
Moebius, ein Physiker, der erstaunliche Entdeckungen gemacht hat, lässt sich in ein Irrenhaus einliefern, um die Menschheit vor seinen schrecklichen Entdeckungen zu bewahren.
Er behauptet der König Salomo sei ihm erschienen. Im Irrenhaus trifft er auf zwei weitere Physiker, die sich für Isaac Newton und Albert Einstein halten. Nachdem diese ihre Krankenschwestern erdrosselten, da sich die Leiterin der Irrenhauses gezwungen Pfleger einzustellen und der Film nimmt bald darauf eine erstaunliche Wendung'

'"Nur im Irrenhaus sind wir noch frei"', Gedanken wie diese ziehen sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film. Obwohl sich der Film mit derart ernsten Fragen beschäftigt, fällt es einem oftmals schwer sich bei den teils recht amüsanten Dialogen ein Lächeln zu verkneifen. Aus diesem Grund ist es einem nicht leicht den dramatischen Hintergrund weiter im Auge zu behalten.
Wolfgang Kieling, der Moebius verkörpert, spielt die Hauptrolle sehr überzeugend und glaubwürdig. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man ihn wirklich für einen Irren halten.
Genauso kommen Newton, gespielt von Gustav Knuth, und Albert Einstein, gespielt von Kurt Erhardt, in dem Stück rüber. Obwohl sich die Kulisse größtenteils nur auf einen Raum beschränkt, tut dies dem Film keinen Abriss, da die sehr gelungenen Dialoge im Vordergrund stehen. Auch die Handlung wird nicht langweilig, da immer neue Charaktere ins Geschehen eintreten.
Der skurrilste Charakter ist dabei höchstwahrscheinlich die bucklige Oberärztin, die eine sehr Interessante Rolle spielt, allerdings will ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten.
Nicht so gut gelungen sind die Polizeiszenen im Laufe des Filmes, da sich am Ende herausstellt, dass diese kaum eine Rolle spielen, obwohl sie relativ lang gezogen sind. Auch die Pfleger die nach den Ermordungen der Krankenschwestern zum Einsatz kommen, spielen nicht sehr glaubwürdig und überzeugend, da sie eher ins lächerliche gezogen werden und sie passen einfach nicht ins Gesamtbild der Filmes und dessen Hintergrundthema hinein.

Der Film stammt aus dem Jahre 1962 und ist somit schwarz-weiß, allerdings ist die Qualität in Ordnung. Genauso verhält es sich mit dem Ton, er ist zwar nicht ganz so klar wie es heutzutage üblich ist aber kommt dem Ganzen sehr nahe.

Erstellt von Tine, Felix und Ede
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