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Die Physik der Unsterblichkeit: Moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der Toten
 
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Die Physik der Unsterblichkeit: Moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der Toten [Taschenbuch]

Frank J. Tipler , Inge Leipold , Barbara Schaden , Martin Lavelle
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 4., Aufl. (November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492234593
  • ISBN-13: 978-3492234597
  • Originaltitel: The Physics of Immortality
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 11,9 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 313.385 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dieses Buch provoziert und macht nachdenklich.« Welt am Sonntag

Kurzbeschreibung

Der amerikanische Physiker Professor F. J. Tipler unternimmt den Versuch, die Existenz Gottes und die Auferstehung nach dem Tode mit den Mitteln der Naturwissenschaft zu beweisen. "Zu Beginn meiner Laufbahn als Physiker hätte ich mir nie träumen lassen, daß ich eines Tages als Physiker schreiben würde, daß es den Himmel gibt und daß jeden, und zwar jeden einzelnen von uns, ein Leben nach dem Tode erwartet. Und doch, hier stehe ich und schreibe Dinge, die mein früheres Ich als wissenschaftlichen Unsinn abgetan hätte..."

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Physikprofessor Tipler sagt die gigantische Rechenkapazität künftiger Computer voraus, die, wenn wir hoffentlich noch genug Energie zu ihrer Versorgung und eine geeignete Hirn/Rechner-Schnittstelle haben, unsere Gedankeninhalte vor dem physischen Tod aufspielen, abspeichern und weiterdenken lassen können.
Nicht nur das, auch die längst Verstorbenen mit ihren charakteristischen individuellen Eigenschaften sollen zurückberechnet und zu neuem Leben erweckt werden. Das Bewußtsein ist ohnehin nur ein Trugschluss einer selbstreferenziellen Schaltung und Hirnschleife.
Das klingt nun alles ein wenig überdreht, doch schafft Tipler das Kunststück, die kühnen Thesen und Voraussagen ohne irgendwelchen religiösen Ansatz (die Religion spielt nur eine Nebenrolle) recht stringent und logisch formuliert als machbar erscheinen zu lassen, ja sogar zwingend erforderlich können sie eines Tages werden, dankt man Tipler bis zur letzten Konsequenz zuende.
Ich bin kein Naturwissenschaftler, finde aber mit mit fachfremder wissenschaftlicher Ausbildung, daß der Autor keine argumentativen Lücken läßt. Das Buch ist z.T. auf vehemente Kritik der Kollegen gestoßen, doch scheint sein Ansatz dadurch nicht unwahrscheinlicher zu werden. Ein Leben im Rechner, warum nicht? Putnam hat ja bereits die bewußtseinstheoretische Grundlage an verschiedener Stelle diskutiert.
Das Buch enthält einen mathematischen Teil mit Berechnungen, die sind für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln.
Dennoch allemal eine faszinierende Gedankenreise für Hirnjunkies. Als theologische Konsequenz: Kein Himmel, keine Hölle, wozu auch?
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Frank J.Tipler hat mit seinem Buch "Die Physik der Unsterblichkeit" ein mindestens ebenso komplexes wie provokantes Buch geschrieben:Theologie hält er für einen Teilbereich der Physik und eine allumfassende Gottheit für eine logisch nachvollziehbare Tatsache.Für viele steht das Buch damit schon im Ruch der Esoterik.Aber als Professor für Mathematik und Physik(inclusive Astrophysik) und als eine international anerkannte wissenschaftliche Aurorität kann seine Theorie nicht so einfach abgetan werden, zumal er damit in einer Reihe mit anderen Physik Grössen wie Stephen Hawking steht. Das Buch versucht in der Tat mit physikalischen,mathematischen und astrophysikalischen Berechnungen die Existenz von Gott,eines letzten "Omegapunktes in der Entwicklung des Universums und die letztendliche Auferstehung der Toten nachzuweisen.Dabei ist es dennoch auch für wissenschaftliche Laien leicht verständlich und gut lesbar geschrieben.Mit zahlreichen Bezügen zu Religion und Philosophie überprüft der Autor wie seine Theorie mit den jeweiligen Lehren übereinstimmt.Lediglich der wissenschaftliche Anhang ist wohl nur für studierte Physiker und Mathematiker verständlich. Trotzdem ist das Buch für wissenschaftlich und/oder religiös Interessierte empfehlenswert.
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60 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein gescheiterter Versuch 24. August 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zunächst: ich wünsche jedem der Tiplers Buch mit Freuden und Genuß gelesen hat und noch lesen wird von ganzem Herzen viel Spaß bei der Lektüre und meine das ganz ohne Ironie. Dennoch: Ich gehöre zu den bedauerlichen Zeitgenossen, die sich in Spitzfindigkeiten ergehen und bin doch relativ unerregt, in der Feststellung, daß Tiplers Buch tatsächlich zutiefst reduktionistisch ist. Dies ist keine wütende Diffamierung, sondern etwas was Tipler selbst an unzähligen Stellen im Buch erwähnt und dem er sogar ein ganzes Kapitel "Die Definition von Reduktionismus" gewidmet hat. Und so folgt in diesem Kapitel denn auch der Satz: "Meine Behauptung, der Mensch sei ein quantenmechanisches Objekt, exakt beschreibbar durch ein Computerprogramm, das 10 hoch 45 Informationsbits codieren könnte, ist eine ontologisch reduktionistische Aussage." Kein Frage, Tipler bekennt sich zu seinem Reduktionsmus, das kann also nicht ernsthaft der Streitpunkt sein. Spannender ist doch die Frage, ob der Mann damit Recht hat. Ontologie, das ist richtig, ist die Lehre vom Sein, aber Tiplers Definition von Ontologie ist eine eigenwillige, zumindest nicht die einzig mögliche. Heidegger hat sich zu diesem Thema in "Sein und Zeit" ausgelassen. Es ist für mich keine Frage, daß ein Computer irgendwann den Turing-Test bestehen wird, aber Tipler meint, daß die Gesamtheit aller menschlichen Erfahrungen (also die Weltseele) dereinst, abgespeichert werden kann. Die Weltseele ist dann also im Computer. Dies ist eine Spekulation, eine mögliche, aber immerhin eine Spekulation. Die mystischen Erfahrungswissenschaftler kommen gerade zu dem umgekehrten Schluß, alles ist in der (Welt)Seele. Ob heute oder gestern, dies ist nun einmal die Botschaft der Mystik, nicht durch verklärte Träumerei sondern durch ein Gehen von Schritten hin zur Seele (und darüber hinaus). Das Problem einer Behauptung die religiöse Dimensionen auf physikalische Bereiche reduzieren will ist immer dasselbe: Die Physik beschäftigt sich mit den simpelsten Bausteinen (auch wenn sie hochkompliziert und immens spannend sind, das sei nicht in Abrede gestellt), nämlich der toten Materie. Wenn aus dieser toten Materie Leben wird, zum Beispiel ein Hund, dann kommen ganz andere Gesetzmäßigkeiten, als rein physikalische, hinzu. Biologie ist in diesem Sinne schon metaphysisch, wer's nicht glaubt möge sich von einem Physiker erklären lassen, warum ein Hund mit dem Schwanz wedelt. Eine Ebene drüber finden wir die menschlichen Interaktionen, fragen Sie mal einen Physiker, warum, aus physikalischer Sicht, ein Krieg ausbricht. Oder wie eine Neurose entsteht. All dies kann die Physik nicht. Ausgerechnet zu den tiefsten Fragen der Sinnsuche und Unsterblichkeit will die Physik dann wieder kompetent sein. Ist sie es? Nein, sie bügelt alles platt, zerrt alles aus dem viel höheren Kontext auf die platteste aller Ebenen, eben der toten Materie, und dies ist in der Tat Reduktionismus. Tipler versucht sicherlich in bester Absicht, die Dimensionen und den Blickwinkel der Physik zu erweitern und die Absicht ist wunderbar. Mir stellt sich die Frage, ob dies mit den Mitteln der Physik gelingen kann und das glaube ich nicht, aus oben genannten Gründen. Tipler ist mit Sicherheit ein exzellenter Physiker, ich habe nur den starken Verdacht, daß wenn Tipler über Religionen und Jenseitsvorstellungen schreibt, er den Fehler macht alles seinem Lieblingskonzept unterzuordnen. Tipler bedient damit die Menschen, die von herkömmlichen Religionen enttäuscht, trotzdem den Wunsch nach mehr Tiefe haben, als die übliche Naturwissenschaft vermitteln kann und es ist insofern eine wunderbare Diskussionsgrundlage. Deshalb würde ich niemandem abraten, sein Buch zu lesen und zu diskutieren, ich würde nur dazu raten, auch andere Positionen zur Kenntnis zu nehmen, deren Grundansatz nicht allein auf der Physik beruht. Wenn Tipler über Religionen schreibt, so ist dies nicht unbedingt falsch nur entsetzlich oberflächlich. Desweiteren hat Tipler gelinde gesagt eigenwillige Vorstellungen über Moral. Wer ein wenig Kohlberg, Habermas, Kant, Wilber, Gilligan, Piaget, Freud oder so gelesen hat wird über Tiplers Ansicht, Auseinandersetzungen würden in Fragen der Moral nicht über "grundlegende moralische Prinzipien bestehen, sondern über Tatsachen" (S.398) geführt, nur wundern. Moral fragt nie ob etwas gemacht werden kann, sondern ob und warum (oder nicht) etwas gemacht werden sollte. Sollte man Menschen klonen, warum ist Mord schlecht, wie entwickeln sich moralische Prinzipien, gibt es primitive und hohe moralische Ansichten, zu all dem findet man in Physikbüchern schlicht nichts. Tipler hat das Recht all die Fragen auf seine Art zu beantworten und die Antworten aus Gebieten der Psychologie, der Moralforschung, der Spiritualität nicht in Tiefe zur Kenntnis zu nehmen, aber nur deshalb (weil sein Wissen dieser Gebiete keine Tiefe besitzt) passen sie ja scheinbar so perfekt in sein System. Das Buch hat sicher auch Stärken und es ist ganz interessant geschrieben, man lernt eine Menge und vielleicht wird ja in Menschen die wissenschaftlich zu denken verstehen, noch eine andere Dimension geweckt, immerhin hat uns alle ja etwas dazu bewogen das Buch zu lesen oder lesen zu wollen. Es ist nicht das Problem, daß Tipler religiöse Aspekte miteinbezieht, sondern wie es sie miteinbezieht. Wäre Tipler nun der erste seiner Zunft der einen Brückenschlag versuchte, wäre das alles ja noch verzeihlich, aber es sind inzwischen zu viele, die leider häufig gleichermaßen fragwürdig Synthesen zu erzwingen suchen. Es geht aber auch anders, wenn man schlicht erkennt, daß die Physik in religiösen Breichen ihre Gültigkeit verliert und umgekehrt. Selbst die großen Physiker der vorletzten Jahrhundertwende, waren nie der Meinung, Physik, könnte/würde/sollte die Mystik beweisen oder untermauern, sie alle waren sowohl Physiker als auch Mystiker, aber keiner warf diese beiden Dinge in einen Topf. Und das ist ein kolossaler Unterschied zu Tiplers gescheitertem Versuch. Damit will ich es bewenden lassen und freue mich über die Diskussion, die das Buch auslöst.
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Veröffentlicht am 30. September 2009 von Nexpert
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... packend zu lesen, teilweise aber etwas komplex und eher schwer verständlich. Wer gar keinen Bezug zum Thema PHYSIK hat, wird sich beim Lesen schwer tun... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2009 von Bücherfreund
Schwer, aber hilfreich !
Wie man es von amerikanischen Professoren gewohnt ist, beschreibt der Autor komplexe Zusammenhänge (einigermaßen) verständlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2008 von Dr. Helmuth Herterich
Geniale Denkanstösse
Selbstverständlich wird Tiplers Theorie äußerst kontrovers diskutiert. Ob das Universum irgendwann in einem Big Chrunch zusammenfällt oder nicht, worauf der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2008 von Geistesblitz
..für die idee und die ausführung!....
vorweg: in diesem buch findet sich NULL esoterik, hier wird uns beinharte physik um die ohren gehauen. Lesen Sie weiter...
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Rezension zu "Frank Tipler: Die Physik der Unsterblichkeit - Moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2007 von Wehler
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