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Die Philosophin
 
 
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Die Philosophin [Gebundene Ausgabe]

Peter Prange
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 558 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426195909
  • ISBN-13: 978-3426195901
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Prange
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Tag ihrer Erstkommunion kann Sophie noch ganz auf Gott vertrauen. Auch wenn das elfjährige Mädchen die lateinischen Worte ihres eigenen Gebets nicht verstehen kann, so glaubt sie doch, dass das Leben im Schoß der Kirche glücklich werden kann. "Während sie durch den Irrgarten der labyrinthischen Verse schnurrte, fühlte sie sich, wie wenn sie durch das Buchsbaumlabyrinth lief, das Baron de Laterre im Schlosspark angelegt hatte", heißt es in Peter Pranges Roman Die Philosophin: "Man schien ganz darin verloren, ohne Hoffnung, je ans Ende zu gelangen, doch wenn man einfach drauflos sauste, schaffte man es irgendwo doch."

Doch dann wird das Leben doch noch labyrinthischer als Sophie gedacht hat. Denn die Protagonistin lebt in einer gottlosen Zeit, die keine Autoritäten mehr anerkennen will, im Paris gegen Ende des 18. Jahrhunderts, am Vorabend der Französischen Revolution. Hier trifft Sophie den Aufklärer Denis Diderot, der gerade am größten und gewagtesten Buchprojekt der Geschichte arbeitet: der allumfassenden Enzyklopädie, die Kirche und Staat zu bedrohen scheint. Und schon ist Sophie mitten drin in einer Geschichte rund um Liebe, Verrat und persönliche Freiheit und um die Suche nach dem Glück des Lebens.

Sophie Volland stand jahrzehntelang an der Seite von Diderot, der zahlreiche Briefe an sie schrieb. Dass sie gelebt hat und nicht nur eine Fiktion des großen Denkers war, wissen wir nur aus ihrem Testament. Aus diesem dürftigen Material hat sich Bestseller-Autor Prange (Das Bernstein-Amulett, Die Principessa) einen faszinierenden Roman gemacht, der die Zeit des großen Umbruchs der Weltgeschichte anhand eines Einzelschicksals lebendig werden lässt. --Stefan Kellerer

Brigitte, 01.Oktober 2003

Peter Prange lässt die Kellnerin Sophie im 18. Jahrhundert in den Kreis der französischen Philosophen um Diderot und Rousseau geraten. Sie verliebt sich in Diderot und unterstützt ihn beim Schreiben seiner "Enzyklopädie". Am Ende aber verrät sie sein Werk - um ihm das Leben zu retten. Klingt schmonzettig, ist es aber nicht. Dieser Roman hat mir ein großes Stück Geistesgeschichte unterhaltsam näher gebracht. Bernhard Lill

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein faszinierender Roman über die Philosophie und die Liebe!

Die geneigte Leserschaft erlebt den Wandel Sophie Vollards vom quasi ungeschliffenen Rohdiamanten - mit großer Liebe zum geschriebenen Wort - zum funkelnden Edelstein: sie schreibt eigene Traktate zur ersten im Frankreich des Louis XV. erschienenen Enzyklopädie, sie redigiert und verändert den Inhalt, um die Enzyklopädie zu retten und zerstört damit scheinbar ihre Liebe:

Die Geschichte beginnt damit, dass Sophie im Jahre 1747 als elfjährige die Hinrichtung ihrer Mutter miterleben muß. Angeblich wurde diese wegen Hexerei, ihrer Liebe zu einem Mann sowie aufgrund ihrer Liebe zu Büchern hingerichtet. Daher hat verbringt Sophie nahezu ihr ganzes Leben in Angst vor Büchern und vor der Liebe.

Sophie wächst im Kloster auf, geht nach Paris und findet Arbeit im Café Procope. Einem Sammelpunkt der Dichter und Denker. Dort lernt sie Denis Diderot kennen und trotz aller Ängste und Bedenken zu lieben. Diderot gibt ihr nicht nur den Mut, ihrer Leidenschaft zu lesen, nachzukommen, sondern eröffnet ihr gewissermaßen auch das Tor zu ihrem eigenen Intellekt.

Über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren begleiten wir die Ups and Downs der Beziehung zwischen Sophie und Diderot, ebenso wie das Gerangel um das Erscheinen der Enzyklopädie: Wissen ist Macht. Wer Wissen hat, hat Macht über das eigene Leben. Wenn das gemeine Volk zu viel Wissen hätte, würde nach Auffassung der katholischen Kirche - in Form des Beichtvaters der Königin, Pater Radominsky - das Gesetz Gottes außer Kraft gesetzt. Ergo: die katholische Kirche fürchtete um ihre Vorherrschaft. Daher setzte sie alles daran, die an dem Erscheinen der Enzyklopädie beteiligten Gelehrten und Philosophen zu verunglimpfen und die Enzyklopädie verbieten zu lassen.

Teilerfolge sind auf beiden Seiten zu verzeichnen, bis schließlich ein Attentat auf Louis XV. im Jahre 1758 der Kirche eine neue Handhabe gibt und die Enzyklopädie im Jahre 1759 von Rom auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt wird. Sophie setzt alles daran, damit Diderots Lebenswerk - die Enzyklopädie - doch zu Ende geführt werden und erscheinen kann. Sie stellt das Erscheinen der Enzyklopädie über ihre Liebe zu Diderot...

Atmosphärisch dicht, sprachlich brilliant, äusserst spannend und nebenbei auch noch ein lehrreicher Einblick in die Philosophie. Anspruchsvolle, spannende Unterhaltung, die mich völlig in den Bann gezogen hat.

Fazit: „Denn das Lesen der Schriftzeichen war ihre Sucht" (über Sophie, S. 67). Süchtig kann man in der Tat werden und zwar nach Büchern, die genauso gut fabuliert sind, wie dieses. 5 Sterne mit Muß!

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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Philosophin 13. Januar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Die Inhaltsangabe überzeugte mich nicht ganz. Habe mir deshalb das Buch schenken lassen!! Und ich muss sagen- selten hat mir ein Buch soviel vermittelt. Nicht nur die Geschichte des Pariser Lebens im 17. Jahrhundert- nein auch die Liebesgeschichte zwischen der Kellnerin Sophie, welche heimlich unter der Bettdecke ihrer Leidenschaft dem Lesen nachkommt und dem Philosophen Denis Diderot- der seine phil. Ansichten über sein Leben und seine Liebe stellt. Immer wieder schafft es Peter Prange erneut unglaubliche Spannung aufkommen zu lassen. Das Buch liest sich flüssig und man will nicht aufhören!! Bei dreiviertel des Buches befürchtete ich schon einen mir nicht gewünschtes Ende- aber der Autor überrascht mit dem Ausgang.... Er scheint sich mit Liebesgefühlen auszukennen- so intensiv beschreibbt er diese. Ich kann nur sagen unbedingt Lesen!!
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Über Sophie Volland ist, so erfährt man im Anschluss an den Roman, nahezu nichts bekannt, außer, dass der französische Philosoph Diderot ihre einige Briefe geschrieben hat. Peter Prange gelingt es aber aus dieser Frau eine faszinierende Persönlichkeit zu machen, deren Leben durch die leidenschaftliche Liebe zu Diderot und seinem großen Werk, der Enzyklopädie, geprägt wird. Da ihre Mutter ein schreckliches Opfer des Aberglaubens wurde, setzt Sophie alles daran, die Aufklärung in Frankreich voranzutreiben. Selten habe ich ein so spannendes Buch gelesen, in dem man so viel über eine Zeit und ihre Ideen erfährt und dabei so gut unterhalten wird. Was für eine große geistige Umwälzung die Philosophie im 18. Jahrhundert bewirkt hat, wurde mir hier erst richtig klar.
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Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert. Man lernt nicht nur viel über die damalige Zeit, sondern es ist durchaus Vorstellbar, dass so etwas tatsächlich geschehen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Julia Röhrs veröffentlicht
Bemerkenswerter Roman über die Geistesgeschichte
Der historische Roman von Peter Prange ist ein exzellentes Beispiel eines historischen Romans. Er setzt weniger auf die übliche action, sondern mehr auf die geistigen,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Wolfgang Matzker veröffentlicht
Guter historischer Roman
Das Buch hat mir gut gefallen. Es war flüssig geschrieben, anders als "Die Principessa" von Prange. Es gab viele unvorhergesehene Wendungen und blieb bis zum Schluss spannend.
Vor 19 Monaten von bigi veröffentlicht
Denis Diderot und die Liebe
Peter Prange (geboren 1955 in Altena, Nordrhein-Westfalen) ist ein deutscher Schriftsteller.

Sein erster Roman "Das Bernstein-Amulett" (1999 erschienen) handelt von... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Mag Sarah Krampl veröffentlicht
.... Erst durch lesen lernt man, wie viel man ungelesen lassen kann...
Sophie ist ein kleines, katholisches und tiefgläubiges Mädchen so wie man es ihr beigebracht hat, bis sie in ihrem jugendlichen Alter dem selbstbewussten, intelligenten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von Nica Blajan
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Eines der aufregendsten Ereignisse - geistesgeschichtlich und historisch gesehen - war die Herausgabe der "Enzyklopädie" im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von Günter Nawe "Herodot"
Ein Buch das einen fesselt!!
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Hände weg!
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Veröffentlicht am 22. Februar 2008 von E. Lauterbach
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Veröffentlicht am 14. Dezember 2007 von Alejandra
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Das Buch "Die Philosophin" ist eine schönes & gutes Buch für ein Schlecht-Wetter-Wochenende!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2007 von Leseschaf
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