Nachdem auch Ahoteps älterer Sohn Kamose gestorben ist muss ihr erst 10 Jahre alter Sohn Ahmose den Thron besteigen. Jedoch gibt es jetzt auch herbe Rückschläge, z. B. wird Theben von einem Unwetter (das bei Christian Jacq natürlich wieder ein übernatürlich von Apophis herbeigeführtes ist), schwer zerstört. Auaris erweist sich als wirklich uneinnehmbare Festung und doch gelingt es schlussendlich mit Hilfe eines Vulkanausbruchs sie einzunehmen. Damit ist der Befreiungskrieg aber noch nicht zu einem glücklichen Ende gekommen. Die Gefangenenlager der Hyksos müssen noch zurückerobert werden und in Nubien entbrennen ebenfalls neue Kämpfe und auch der Spion der Hyksos im ägyptischen Lager wurde noch nicht ausgemacht...
Mal abgesehen von den historischen Fakten und Gegebenheiten greift Christan Jacq mir mal wieder zu tief in seine "übernatürliche" Schatztruhe. Ich glaube wirklich nicht an Magie und hier wird sie überall als Tatsache verkauft, was mir doch den Lesegenuss ein wenig verherbt.
Davon abgesehen kann man das Buch gut und schnell lesen, da der Schreibstil von Christian Jacq natürlich so ausgezeichnet ist, wie man es von ihm erwartet.
Schlussendlich hat mir diese Reihe aber nicht so sehr zugesagt wie z. B. Ramses oder Stein des Lichts, wo ich mit den einzelnen Charakteren richtig mitfiebern konnte. Die Hauptperson ist Ahotep, die zweifelsfrei eine enorm bedeutsame Frau war, jedoch erscheint sie mir bis zum Ende irgendwie unnahbar.